Den Lebensstil ändern und mehr für die Gesundheit tun? Gute Vorsätze einzuhalten, ist nicht einfach. Die Psychologin Urte Scholz untersucht, wie es gelingen kann.
Migration war schon früher ein Stresstest für die Gesellschaft, sagt Sebastian Scholz. Fünf Lehren aus der Zeit der Völkerwanderung und des frühen Mittelalters.
Wie können traumatisierte Kinder wieder Vertrauen fassen? UZH-Psychologe Naser Morina bringt sein Know-how in ein ambitioniertes Projekt in der Ukraine ein: Die Nadija Foundation verbindet Forschung, Therapie und Perspektive.
Beim «Talk im Turm» diskutierten die Psychologin Birgit Kleim und der Neuroökonom Christian Ruff über Stress und die Kunst, widerstandsfähig zu bleiben.
News-Deprivation nimmt weiter zu – mit Folgen für die Demokratie
Immer weniger Menschen in der Schweiz nutzen journalistische Medien. Sie wissen weniger über aktuelle Ereignisse, haben weniger Vertrauen in die Politik.
Anfeindungen gehören für viele Parlamentsmitglieder zum Alltag
Die meisten Bundes- und Kantonsparlamentarier:innen berichten von Hassrede, Drohungen oder gar Gewalt im Zusammenhang mit ihrem Amt, laut einer Studie der UZH im Auftrag des EJPD.
Aktuellen Kriegen und Konflikten zum Trotz: Global gesehen sinkt die Anwendung politischer Gewalt, sagt Belén González. Die Friedens- und Konfliktforscherin zu Gewaltkalkülen, erodierenden Demokratien und zur Nostalgie des Westens.
Als Gastprofessor führt der Kunstsammler Uli Sigg Studierende in das Ökosystem der chinesischen Kunst ein: Grundlage dafür ist seine umfassende Sammlung.
KI in der Psychotherapie kann den Zugang zu Gesundheitsversorgung zu verbessern. Doch was bedeutet es, wenn eine solche KI menschliches Verhalten simuliert?
Conrad Ferdinand Meyer gehört zu den überragenden Figuren der Schweizer Literatur. Der Germanist Philipp Theisohn hat seine Lebensgeschichte neu erzählt.
Klare Mehrheit der Schweizer Medienschaffenden nutzen KI-Tools – jedoch mit Vorbehalten
Die meisten Schweizer Medienschaffenden nutzen KI im Arbeitsalltag, allerdings vor allem für unterstützende Tätigkeiten, weniger für die Produktion von Inhalten.
Fake oder Fakt: Die neue Bilderflut der Vergangenheit
Rote Gesichter, goldene Adler und Elon Musk in pseudo-antiker Rüstung: Beim «Talk im Turm» diskutierten zwei Experten, wie Künstliche Intelligenz unser Bild der Geschichte prägt.
Die neue Ausstellung «Symphởnie der Gewürze» im Völkerkundemuseum der Universität Zürich spürt den komplexen historischen und aktuellen Verflechtungen von Zimt, Sternanis und Kardamom nach – vom lokalen Anbau bis zum globalen Absatz.
Wirtschaftlicher Erfolg und ethische Standards für Lieferketten schliessen sich nicht aus
Schaden Gesetze zur Sorgfaltspflicht in der Lieferkette der Wirtschaft? Eine neue Studie findet auf lange Sicht keine ökonomischen Nachteile für betroffene Betriebe.
Roland Meyer untersucht, wie sich unsere Wahrnehmung von Bildern in der digitalen Welt verändert und weshalb die politische Rechte KI-generierte Bilder liebt.
Eine Ausstellung im Museum Rietberg zeigt den weltweiten Erfolg der koreanischen Popkultur. Begleitend verankerte eine Konferenz an der UZH dieses Phänomen im Kontext eines jahrhundertelangen Kulturaustauschs.
Die Persönlichkeit beeinflusst unser soziales Engagement
Warum engagieren sich manche Menschen stärker für das Gemeinwohl als andere? Eine neue Studie zeigt, dass Persönlichkeitsmerkmale wie Extraversion und Verträglichkeit mit mehr ehrenamtlichem Engagement und Spendenbereitschaft zusammenhängen.
Aktuelle KI-Risiken beunruhigen stärker als apokalyptische Zukunftsszenarien
Die meisten Menschen machen sich mehr Sorgen über die unmittelbaren Risiken der Künstlichen Intelligenz als über eine spekulative Zukunft, in der KI die Menschheit bedroht. Dies zeigt eine neue Studie der Universität Zürich.
Sein scharfer Blick für das Neue und Unentdeckte machte den Literaturwissenschaftler Peter von Matt zu einem begnadeten Hochschullehrer und einem Intellektuellen, der ein grosses Publikum inspirierte.
Europa ist für Indien ein wichtiger Handelspartner. Aber man glaubt dort nicht, dass die Zukunft im alten Kontinent liegt, sagt der Indologe Nicolas Martin. Besonders empfindlich reagiert das Land auf Kritik aus dem Westen.
Will Europa seine wirtschaftliche Stärke gegenüber den USA und China ausspielen, dann muss es Hindernisse im Binnenmarkt beseitigen und nicht alles bis ins kleinste regulieren.
Während die EU auf Distanz zu China geht, nähert sich die Schweiz dem Land an, sagt Sinologin Simona Grano. Künftig werden Sicherheitsbedenken die Beziehungen Europas zum Reich der Mitte prägen.
Die Schule sollte allen Kindern die gleichen Chancen bieten. Allerdings gelingt das oft nicht. Bildungsforscher Kaspar Burger untersucht, woran es liegt und was für mehr Chancengleichheit getan werden könnte.
Was muss die Schule leisten, damit Kinder erfolgreich lernen und sich positiv entwickeln können? Ein Gespräch mit den Erziehungswissenschaftlern Katharina Maag Merki und Roland Reichenbach.
Europa ist gefordert: im Innern durch den Populismus, von aussen durch China und die USA, die unter Trump vom Partner zum Rivalen werden könnten. Wie kann Europa diesen Herausforderungen begegnen? Eine Analyse.
Familienprobleme, fehlende Selbstkontrolle oder soziale Benachteiligung – die Ursachen für Jugendgewalt sind komplex. Ein Blick auf die Gründe und die Frage, was wirklich hilft, um den Weg in ein besseres Leben zu finden.
Eltern können nur beschränkt beeinflussen, wie sich ihre Kinder entwickeln. Damit sie sich gut entfalten können, brauchen Kinder vor allem das Gefühl von Sicherheit und Vertrauen. Vieles andere machen sie von sich aus.
Junge Erwachsene in Afrika: zwischen Eigenständigkeit und Tradition
Kultur und Kontext beeinflussen den Übergang ins Erwachsenenalter. Eine neue Studie der Universität Zürich zeigt, dass dieser Übergang in Afrika südlich der Sahara stärker gemeinschaftlich und weniger individualistisch verläuft als in westlichen Ländern.
ChatGPT auf der Couch: Entspannung für gestresste KI
Belastende Nachrichten und traumatische Geschichten führen zu Stress und Angst – nicht nur bei Menschen, sondern auch bei KI-Sprachmodellen wie ChatGPT. Und auch die Therapie funktioniertquasi menschlich: Ein erhöhtes «Angstniveau» von GPT-4 lässt sich mit achtsamkeitsbasierten Entspannungstechniken wieder «beruhigen».
Wie Vogeldünger in der Karibik Geschichte machte – das ist Thema einer Seminararbeit in Geschichte, die mit einem Semesterpreis der UZH ausgezeichnet wurde.
In manchen Weltregionen dominiert die Gewalt, während es anderswo vergleichsweise ruhig zu und her geht. Der Politologe Enzo Nussio erforscht, weshalb das so ist, und sucht in Lateinamerika nach Strategien, die Staaten friedlicher machen.
Jugendliche verbringen häufig viel Zeit auf Tiktok und Co. Doch die Medienforschenden Sandra Cortesi und Daniel Süss sehen keinen Grund für Eltern, deswegen in Panik zu geraten.
Sechs Leute, die vier Wochen lang eine Weltraummission simulieren. Sie wohnen und arbeiten auf engstem Raum. Wie kann das gut gehen? Das erforscht ein Psychologe der UZH.
Kinder brauchen Stimulation und Zuwendung, damit sich ihr Gehirn entwickelt. Wenn sie vernachlässigt werden, kann das gravierende Folgen haben für ihre Gesundheit, die Fähigkeit, zu lernen und Beziehungen aufzubauen..
«Mit Gefühl» heisst das Thema des Zürcher Philosophie Festivals vom 23. bis 25. Januar. Holger Baumann, Philosoph und Bioethiker an der UZH, moderiert am Festival ein Gedankenexperiment zur Frage, ob Liebe eine freie Entscheidung sei.
Eine Umfrage in 68 Ländern zeigt: Das Vertrauen der Bevölkerung in Wissenschaftler:innen ist moderat hoch. Die Schweiz befindet sich im globalen Vergleich im unteren Mittelfeld.
Vor rund hundert Jahren starb der Schweizer Schriftsteller und Nobelpreisträger Carl Spitteler, dessen Weltruhm nicht verhindern konnte, dass er heute nur noch selten gelesen wird. Einer, der sich mit dem Werk Spittelers intensiv auseinandergesetzt hat, ist der Zürcher Germanist Philipp Theisohn.
Der Philosoph Jean-Jacques Rousseau sah im 18. Jahrhundert die Kindheit mit neuen Augen. Seine Ideen inspirierten das Denken und Schreiben von Generationen von Autorinnen und Autoren. Das kindliche Glück ist in der Literatur allerdings kaum zu finden.
Die erfolgreichsten Medienmitteilungen des vergangenen Jahres decken ein breites Themenspektrum ab – von gendergeprägten Essensvorlieben über Long-Covid-Forschung und prähistorischen Funden bis hin zu neuen Erkenntnissen zur Schimpansenkultur.
Noch können Maschinen nicht denken wie wir. Doch wenn sich KI weiterentwickelt und alles besser kann, stellen sich die Fragen, was dies für die Gesellschaft bedeutet und ob der Mensch die Kontrolle behält.
Wie soll der Staat mit Desinformation in digitalen Medien umgehen? Und was braucht es zum Schutz der Demokratie? Medienwissenschaftler Mark Eisenegger und Jurist Florent Thouvenin von der UZH machen in einer interdisziplinären Studie Vorschläge dazu.