Archiv Medienmitteilungen: 20 neuste Artikel

  • Climate Change

    Extreme Hitze und Dürre: Kaskadenartige Folgen systematisch bewerten

    Gleichzeitige extreme Hitze- und Dürreereignisse wirken sich auf unterschiedliche Bereiche aus – etwa Wirtschaft, Gesundheit und Ernährung. Zudem können sie durch die vielschichtigen sozioökonomischen Verflechtungen zusätzliche Schäden verursachen. Mehr …

  • Pflanzenbiologie

    Mehltau hat sich durch Migration und Handel weltweit verbreitet

    Der Mensch selbst ist verantwortlich für das globale Vorkommen eines der grössten Getreideschädlinge. Forschenden der Universität Zürich ist es gelungen, die Geschichte der Mehltau-Verbreitung entlang der Handelsrouten von Weizen nachzuvollziehen. Mehr …

  • Anthropologie

    Kommunikation erleichtert den Schimpansen die Jagd

    Schimpansen nutzen Kommunikation, um ihr kooperatives Verhalten zu koordinieren – etwa bei der Jagd. Durch das Erzeugen eines für die Jagd spezifischen Rufes, dem sogenannten «Jagdbellen», rekrutieren Schimpansen mehr Gruppenmitglieder für die Jagd und ergreifen ihre Beute erfolgreicher. Mehr …

  • Biochemie

    Einzelne Zellen sind schlauer als gedacht

    Menschen treffen Entscheidungen aufgrund der Informationen aus den Sinnesorganen, die das Gehirn zu einer ganzheitlichen Wahrnehmung integriert. Doch wie entscheiden einzelne Zellen? Viel autonomer als bisher angenommen, wie Forschende der Universität Zürich nun zeigen. Mehr …

  • Medienforschung

    Medien berichten qualitativ gut über den Ukraine-Krieg

    In Kriegen erfüllen Medien als Informationsvermittler eine wichtige Funktion. Die Qualität der Berichterstattung zum Ukrainekrieg ist bisher relativ hoch, wie eine Studie der Universität Zürich zeigt. Die Schweizer Medien berichten vielfältig über den Krieg. Aber sie vernachlässigen einige indirekt betroffene Regionen und sind abhängig von externen Quellen. Mehr …

  • Entwicklungspsychologie

    Kleinkinder entwickeln sich trotz Corona-Pandemie sozial normal

    Krankheit und Tod, aber auch soziale Isolation und psychische Probleme – die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind immens. Aber wie ergeht es den Kleinsten der Gesellschaft: den Säuglingen? Forschende der Universität Zürich zeigen, dass Eltern und nahe Bezugspersonen ausreichen, um negative Effekte abzufedern. Mehr …

  • Digitalisierung

    DIZH: Innovation durch Austausch und Vernetzung

    Die Digitalisierungsinitiative der Zürcher Hochschulen UZH, ZHAW, ZHdK und PHZH intensiviert den Austausch mit der Praxis und der Öffentlichkeit. Dazu fördert die DIZH vier Innovationsstrukturen mit insgesamt 16 Millionen Franken für die Bereiche Autonome Systeme, klinische Innovation, Cybersicherheit und Digital Health. Mehr …

  • Sprachwissenschaft

    Gestik kann helfen, Personen mit Sprachstörungen besser zu verstehen

    Wenn die Worte fehlen, helfen Gesten – auch bei Personen mit einer Sprachstörung. Ein internationales Forschungsteam zeigt, dass die Gesten von Personen mit sogenannter Aphasie häufiger und deutlich länger beachtet werden als bisher angenommen. Damit wird die Gestik auch in der Sprachtherapie immer wichtiger. Mehr …

  • Psychologie

    Neue Diagnose zur Posttraumatischen Belastungsstörung

    Die WHO listet eine neue, ergänzte Diagnose für komplexe Posttraumatische Belastungsstörungen. Ein internationales Team mit Beteiligung der Universität Zürich hat die genauen Symptome der lang erwarteten Diagnose zusammengefasst und gibt Leitlinien zur klinischen Beurteilung und Behandlung. Mehr …

  • Medizin

    Am Herzen operierte Babys erholen sich mit Stickstoffmonoxid nicht besser

    Bei Herzoperationen von Babys wird der Herz-Lungen-Maschine vermehrt Stickstoffmonoxid als Entzündungshemmer beigefügt. Nun zeigt sich in der weltweit grössten Studie von Forschenden der Universität Zürich und ihrer Partneruniversität Queensland: Die operierten Kinder erholen sich nicht besser, wenn Stickstoffmonoxid verwendet wird. Mehr …

  • Finanzen

    Nachhaltige Anlagen von Privatbanken werden fast zum Standard

    Zwanzig europäische Privatbanken begegnen steigenden Kundenanforderungen, neuen Vorschriften und dem Druck von Interessengruppen unter anderem mit besser qualifizierten Beratungsteams. Die Herausforderung, nachhaltig zu investieren, meistern sie jedoch mit unterschiedlichem Erfolg, wie eine neue Studie der Universität Zürich zeigt. Mehr …

  • Biodiversität

    Graslandgemeinschaften sind nach langer Trockenheit resistenter für spätere Dürren

    Artenreiche Pflanzengemeinschaften lernen generationenübergreifend, sich gegenseitig gegen Trockenstress zu wappnen. Dies zeigt eine internationale Studie unter der Leitung der Universität Zürich. Mehr …

  • Medizin

    Weltpremiere: Erstmals Spenderleber in einer Maschine behandelt und danach erfolgreich transplantiert

    Dem multidisziplinären Zürcher Forschungsteam Liver4Life ist in einem Heilversuch gelungen, was in der Medizingeschichte bisher unerreicht blieb: Es behandelte eine ursprünglich geschädigte Spenderleber drei Tage ausserhalb eines Körpers in einer Maschine und setzte das erholte Organ danach einem krebskranken Patienten ein. Ein Jahr später ist der Patient wohlauf. Mehr …

  • Biodiversität

    Überwachung der Artenvielfalt per Satellit rückt in Reichweite

    Um Massnahmen zum Schutz der globalen Artenvielfalt evidenzbasiert zu steuern, braucht es Daten, wie sich die Biodiversität von Pflanzen verändert. Forschende der Universitäten Zürich und Montréal zeigen, dass Pflanzengemeinschaften mit Hilfe der Bildspektroskopie zuverlässig überwacht werden können – in Zukunft auch per Satellit. Das ebnet den Weg für ein globales Monitoring der biologischen Vielfalt in beinahe Echtzeit. Mehr …

  • Anthropologie

    Delfine behandeln Hautprobleme an Korallen

    Indopazifische Grosse Tümmler reiben sich vom Schnabel bis zur Schwanzflosse an Korallen. Forscherinnen der Universitäten Zürich und Giessen belegen nun, dass die von den Delfinen speziell ausgesuchten Korallen biofunktionelle Eigenschaften aufweisen. Das deutet darauf hin, dass die Delfine die wirbellosen Meerestiere zur Behandlung ihrer Symptome nutzen können. Mehr …

  • Ausstellung

    Hochzeitsreise? Völkerkundemuseum macht Forschung zu Ostafrika-Sammlung sichtbar

    Ein deutsches Ehepaar begibt sich auf Hochzeitsreise nach Ostafrika und kehrt mit einer Vielzahl von Objekten zurück, darunter Alltagsgegenstände, Schmuck, Musikinstrumente und Werkzeuge. Diese Sammlung wird heute im Völkerkundemuseum der Universität Zürich aufbewahrt. Wie zu den Objekten geforscht wird, thematisiert die aktuelle Werkstattausstellung «Hochzeitsreise?» anhand von fünf Leitfragen. Sie fordert damit museale Sehgewohnheiten heraus und trägt zur aktuellen Debatte um Provenienzforschung bei. Mehr …

  • Auszeichnung

    Die Schweizer Wissenschaft ehrt Hansjörg Wyss

    Mehr als eine halbe Milliarde Schweizer Franken wurde im Laufe von 10 Jahren für bahnbrechende Forschungsprojekte in zwei Wyss-Zentren in Zürich und Genf sowie einer Wyss Academy in Bern gespendet. Damit ist der Unternehmer und Philanthrop Hansjörg Wyss einer der wichtigsten privaten Donatoren für die Schweizer Wissenschaft. Heute wurde Wyss als Preisträger des Gallatin-Awards 2022 der Handelskammer Schweiz-USA gefeiert. Die Laudatio wurde von Bundesrat Guy Parmelin gehalten. Mehr …

  • Paläontologie

    Unbekannte Delfinarten aus dem Schweizer Mittelland identifiziert

    Vor 20 Millionen Jahren schwammen Delfine dort, wo heute das Schweizer Mittelland liegt. Forschende des paläontologischen Instituts der Universität Zürich haben nun anhand ihrer Ohrknochen zwei bisher unbekannte Arten entdeckt, die mit den heute lebenden Pottwalen und ozeanischen Delfinen verwandt sind. Mehr …

  • Jahresmedienkonferenz

    UZH-Absolventinnen und -Absolventen meistern den Sprung ins Berufsleben erfolgreich

    Abgängerinnen und Abgänger der Universität Zürich etablieren sich schnell und permanent im Arbeitsmarkt und verdienen deutlich mehr als der Durchschnitt der Schweizer Bevölkerung. Die UZH fördert den Übergang ins Berufsleben, indem sie mit verschiedenen Programmen Brücken zwischen Akademie und Wirtschaft schlägt, Innovationsfreude weckt und Unternehmertum fördert. Zudem möchte sie mit neuen Karrierewegen die Situation für den akademischen Nachwuchs verbessern. Mehr …

  • Evolution

    Schwierige Geburt und kognitive Fähigkeiten sind Folgen des aufrechten Ganges

    Beim Menschen ist die Geburt schwieriger und schmerzhafter als bei Menschenaffen. Lange nahm man an, dass dies auf das grosse Gehirn und die engen Verhältnisse im mütterlichen Becken zurückgeht. Mit 3D-Geburtssimulationen zeigen Forschende der Universität Zürich, dass die Geburt aber bereits bei den Vormenschen vor rund drei Millionen Jahren deutlich schwieriger war trotz ihrem noch kleinen Gehirn – mit Folgen für ihre kognitive Entwicklung Mehr …

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