Das «Kuschelhormon» Oxytocin wird insbesondere dann ausgeschüttet, wenn Rivalität oder klare Gruppengrenzen eine Rolle spielen – vor allem bei Männern.
Wer in den 1950er-Jahren in einem Heim aufwuchs, hat eine deutlich kürzere Lebenserwartung. Die Ergebnisse liefern Hinweise auf die langfristigen Folgen fürsorgerischer Zwangsmassnahmen
Wie sich Bodenmikroben anpassen, um in Seen zu leben
Um neue Lebensräume zu erobern, erwerben einige Bakterien neue Eigenschaften, andere verkleinern ihr Genom. Das zeigen Bakterien im Zürichsee in ihrem Erbgut.
Ein internationales Forschungsteam untersuchte Aschereste aus Räuchergefässen. Die entdeckten Substanzen zeigen, dass Pompeji Teil eines globalen Handelsnetzwerks war.
Wissen und ärztliche Empfehlung prägen HPV-Impfbereitschaft bei Erwachsenen
Rund jede vierte erwachsene Person in der Schweiz ist gegen das humane Papillomavirus geimpft. Eine Studie untersucht, welche Faktoren dafür entscheidend sind.
Zwei UZH-Forschende habe eine bisher unbekannte Palmenart entdeckt. Zusammen mit der indigenen Gemeinschaft vor Ort kartographierten sie deren Vorkommen.
Später in die Schule, länger schlafen und besser lernen
An Schultagen schlafen Jugendliche chronisch zu wenig. Eine neue Studie zeigt: Ein flexibler Start des Unterrichts am Morgen kann Schlaf, Gesundheit und schulische Leistungen verbessern.
Jede:r dritte Jugendliche wird gegenüber den Eltern körperlich aggressiv
Körperliche Aggressionen von 11- bis 24-Jährigen gegen ihre Eltern sind nicht selten – am häufigsten im Alter von 13 Jahren. Rund fünf Prozent der Befragten zeigen ein solches Verhalten auch noch im Erwachsenenalter.
KI verbessert individuelle Herzinfarktbehandlung von Krebspatienten
UZH-Forschende haben ein Tool entwickelt, das mit KI krebsbezogene und klassische kardiovaskuläre Faktoren kombiniert. Es ermöglicht genauere Risikoprognosen und personalisierte Behandlungen für Krebskranke mit Herzinfarkt.
Pflanzenschutzmittel beeinträchtigen Bodenleben und Biodiversität erheblich
70 Prozent der Böden in Europa sind mit Pflanzenschutzmitteln belastet. Die Auswirkungen auf das Bodenleben sind erheblich, da Pflanzenschutzmittel verschiedene nützliche Bodenorganismen beeinträchtigen.
Dauerhaftes Single-Sein belastet das Wohlbefinden junger Menschen
Wer dauerhaft Single bleibt, verliert über die Zeit stärker an Lebenszufriedenheit und fühlt sich einsamer sowie depressiver – besonders ausgeprägt in den späten Zwanzigern.
Genetischer Risikofaktor und Virusinfektion tragen gemeinsam zur MS bei
Neben einer Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus sind auch bestimmte Genvarianten mitverantwortlich für MS. Zusammen führen sie zur Autoimmunerkrankung.
Zwar verfügt Getreide über natürliche Resistenzen gegen krankheitserregende Pilze, doch der Mehltau kann diese überwinden. Wie das genau gelingt, zeigt eine neue Studie.
Im letzten Jahr interessierten sich die nationalen und internationalen Medien vor allem für Themen rund um den Klimawandel, das Vertrauen in die Wissenschaft und die Gesundheit.