Anästhesietechniken an Tiermodellen aus Silikon üben
Für das praxisnahe klinische Training am Silikon-Tiermodell erhielt Fabiola Jörger den UZH 3R Award 2025. Ausgezeichnet wurden auch Markus Seeger und Johannes vom Berg für die Entwicklung der «Flycodes»-Technologie.
Unter bestimmten Bedingungen kann der Hefepilz Candida albicans gefährliche Infektionen auslösen. Forschende der UZH haben nun herausgefunden, wie das Immunsystem dies verhindert.
Elefanten, Giraffen und Nashörner leben dort, wo es genug Salz hat
In manchen Regionen Afrikas können grosse Pflanzenfresser ihren Natriumbedarf nur unzureichend decken. Da viele Schutzgebiete in salzarmen Gebieten liegen, hat dies Folgen für den Natur- und Tierschutz.
«Wenn das Geschlecht miteinbezogen wird, ist die Forschung besser»
Das biologische Geschlecht soll auch in der präklinischen Forschung beachtet werden: Dafür will die Neuroendokrinologin Ivana Jaric mit einem europäischen Netzwerk sorgen.
Der Tag der offenen Tür der Vetsuisse-Fakultät zog rund 2‘000 interessierte Besucher:innen an. Der Anlass machte auch klar, wie die Gesundheit von Tier und Mensch zusammenhängt.
Bislang wurde die Fortpflanzung der Tiere kontrolliert. Durch fachgerecht durchgeführte Tötungen können Zoos ihre fortpflanzungsfähigen Populationen erhalten und das Bewusstsein für den Artenschutz schärfen.
Tiermedizin-Studentin Natalie Miller-Collmann bewies in ihrer Masterarbeit den Mut, sich in einer kontrovers diskutierten Forschungsfrage eigenständig zu positionieren. Dafür erhielt sie einen Semesterpreis.
Jede zehnte Schwangere leidet an Depressionen. Oftmals bleiben diese unbehandelt und können sich negativ auf das Kind auswirken. In einem internationalen Grossprojekt analysieren Forschende der UZH die biologischen Zusammenhänge und suchen nach sicheren Behandlungsmethoden.
Jährlich sterben in Uganda viele Menschen nach einem Hundebiss an Tollwut. Gemeinsam mit der ugandischen Makerere-Universität arbeitet die Veterinärepidemiologin Sonja Hartnack daran, das tödliche Virus wirkungsvoll zu bekämpfen.
Das Team von Urs Meyer, Professor am Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie der UZH, hat eine neue Methode entwickelt, um Mäusen pharmazeutische Substanzen via Mund zu verabreichen. Sie bringt verschiedene Vorteile und soll nun im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 79 «Advancing 3R» breit implementiert werden.
Die UZH ist mit zwei Projekten im «Forschungsgarten» der Olma präsent. Das eine zeigt, wie das Zufüttern von Algen Schweine gesünder macht. Das andere erklärt das Wettrüsten auf dem Acker zwischen neuen Getreidesorten und dem Mehltau.
Weniger Tierversuche dank preiswürdiger 3R-Forschung
Gemäss des 3R-Prinzips wird an der Universität Zürich an Alternativen zu Tierversuchen gearbeitet. Aussergewöhnliche Leistungen von UZH-Angehörigen werden nun erstmals mit dem 3R-Award ausgezeichnet. Die Preisträger:innen sind Giuseppe Esposito und Melanie Generali.
Der Aufbau des One Health Instituts der UZH kommt in Fahrt. Am 21. September findet das Gründungssymposium statt, an dem die beiden Forschungsbereiche Epidemiologie und Evolution im Zentrum stehen.
Als erste europäische Universität gründet die UZH ein One Health Institut
Veterinärmedizin, Humanmedizin und Naturwissenschaften spannen zusammen und gründen an der UZH das erste universitäre One Health Institut Europas. Gemeinsam wollen sie erforschen, wie die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt zusammenhängt.
Erst 2017 wurde in China das Alongshan-Virus entdeckt. Nun haben UZH-Forschende das neue Virus erstmals in Schweizer Zecken nachgewiesen. Es scheint mindestens genauso verbreitet zu sein wie das Frühsommer-Meningoenzephalitis-Virus und führt zu ähnlichen Symptomen.
Mücken übertragen viele Krankheitserreger. In der Schweiz machen besonders Gnitzen Schafen und Pferden das Leben schwer. Der Entomologe Niels Verhulst forscht an Abwehrmitteln, die die unerwünschten Insekten fernhalten.
Anders essen, Gemüse selber anbauen, mit neuen Techniken Nutzpflanzen züchten, biodiverser bauern, Saatgut gerechter verteilen: An der UZH wird an der nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung der Zukunft geforscht. Das Dossier im neuen UZH Magazin entwickelt sechs Szenarien wie wir künftig gesünder essen und ökologischer produzieren können.