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UZH kooperiert mit Asia Society

Die weltweite Nichtregierungsorganisation Asia Society eröffnet in Zürich ein Europa-Büro und kooperiert mit der Universität Zürich. An einer gemeinsamen Veranstaltung war gestern die japanische Prinzessin und Kunsthistorikerin Akiko von Mikasa anwesend.

Adrian Ritter

Akiko von Mikasa
Wohnte einer gemeinsamen Veranstaltung von UZH und Asia Society Switzerland bei: Prinzessin Akiko von Mikasa (Bild: zVg)

 

Die Asia Society ist eine weltweit tätige Nichtregierungsorganisation mit dem Ziel, das gegenseitige Verständnis zwischen Menschen und Kulturen in Asien und dem Rest der Welt zu fördern. Dazu unterhält die 1956 in den USA gegründete Organisation zahleiche Büros in den USA und in den Ländern Asiens.

Seit Anfang 2016 hat die Asia Society ein erstes Büro in Europa – in Zürich. Ziel der «Asia Society Switzerland» ist es, das Bewusstsein für asiatische Themen in Europa zu schärfen und den Dialog mit Asien zu fördern. Von Beginn an hat der Stiftungsrat der neuen Zürcher Gesellschaft dabei Interesse an einer Kooperation mit der Universität Zürich bekundet. Anknüpfungspunkte gibt es viele: Über ein Jahrzehnt lang hat der Universitäre Forschungsschwerpunkt «Asien und Europa» – der im August 2017 endet – die vielfältigen Beziehungen zwischen den beiden Kontinenten in Kultur, Religion, Recht und Gesellschaft untersucht. Auch mit dem kürzlich gegründeten Asien-Orient-Institut, das die Fachbereiche Islamwissenschaft, Indologie, Japanologie, Sinologie und Gender Studies vereint, ist die UZH ist der Asienforschung sehr präsent.

Hoher Besuch

«Für die Universität Zürich ist eine Zusammenarbeit mit der Asia Society sehr erfreulich», sagt Hans Bjarne Thomsen,  Professor für Kunstgeschichte Ostasiens an der UZH: «Wir können dadurch die Forschung und Lehre zu Asien an der Universität Zürich noch breiter bekanntmachen. Zudem erhalten unsere Studierenden dadurch neue Kontakte und Zugang zu Forschungsthemen.»

Thomsen wie auch andere UZH-Forschende wollen deshalb gemeinsame Veranstaltungen mit der Asia Society Switzerland organisieren. Im vergangenen Dezember fand bereits eine Podiumsdiskussion über die Zukunft des Freihandels statt. In den vergangenen Tagen durften Professor Thomsen und die Asia Society Switzerland hohen Besuch aus dem Osten zu gemeinsamen Veranstaltungen begrüssen. Prinzessin Akiko von Mikasa nahm am Mittwoch an einem kunsthistorischen Kolloquium an der UZH teil  – die Prinzessin ist selber Professorin für Japanische Kunst an der Kyoto Sangyo University.

Gestern sprach Akiko von Mikasa an einer öffentlichen Veranstaltung über die Bedeutung von Traditionen in der modernen japanischen Gesellschaft und den Einfluss der japanischen Kultur in der Welt.

Die Verbindungen zwischen der UZH und der Asia Society Switzerland sind auch personeller Art. So gehört Peter F. Weibel – Präsident der UZH Foundation – dem Stiftungsrat und UZH-Prorektor Christian Schwarzenegger dem wissenschaftlichen Beirat der Asia Society Switzerland an.

Adrian Ritter ist Redaktor von UZH News.

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