Fächerauswahl an der MNF

Mono, Major und Minor

Am Sechseläuten-Montag fand auf dem Campus Irchel der Minor Day statt. Hier konnten sich Studierende und angehende Studierende über die vielfältigen Nebenfachmöglichkeiten an der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät MNF informieren. Der Anlass stiess auf reges Interesse.

Lena Serck-Hanssen

Minor Day
Bot eine gute Gelegenheit, die Fächerauswahl an der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät kennenzulernen: Der Minor-Day auf dem Irchel-Campus. (Bild: Lena Serck-Hanssen)

Am gestrigen Sechseläuten-Montag fand auf dem Campus Irchel der Minor Day statt. Hier konnten sich Studierende und angehende Studierende über die vielfältigen Nebenfachmöglichkeiten an der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät informieren. Der Anlass stiess auf reges Interesse.

Am Minor Day der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät (MNF) stand für einmal nicht das Grössere, sondern das Kleinere im Mittelpunkt – und damit die Frage: Wie finde ich zum Hauptfach (Major) das geeignete Nebenfach (Minor)?

In Einführungsvorträgen der Geographie, Biologie, Chemie, Mathematik und Physik wurde das Prinzip des Mono, Major und Minor erläutert. Während einige Studienprogramme wie zum Beispiel die Biomedizin oder die Wirtschaftschemie nur als einzelnes Fach (Mono) mit total 180 ECTS im Bachelorstudium studiert werden können, ist es bei den oben genannten Studienprogrammen möglich, diese auch als Hauptfach mit 150 oder 120 ECTS zu wählen.

Haupt- und Nebenfachkombinationen

Gegen Ende des zweiten Studiensemesters stellt sich dann die Frage, ob und welche Nebenfächer man wählen kann. Hier öffnet sich ein breites Spektrum von Möglichkeiten, sich ein individuelles Studienprogramm zusammenzustellen.

Dass es nicht immer ganz einfach sein kann, aus den vielen Möglichkeiten das geeignete Nebenfach zu wählen, liegt auf der Hand. In den folgenden Kurzvorträgen konnte man sich deshalb in vier Blöcken über verschiedene Nebenfachprogramme informieren.  So wurde im Block der Informatik und Computerwissenschaften dargelegt, wie zum Beispiel die Hauptfach-Studiengänge Chemie oder Biologie sinnvoll mit den Nebenfächern Informatik beziehungsweise Bio- und Neuroinformatik ergänzt werden können. Letztere vermitteln den angehenden Naturwissenschaftlern das nötige Rüstzeug, um mit grossen Datenmengen umzugehen und diese zu analysieren.

In einem anderen Block wurden die Erdsystemwissenschaften und die Umweltwissenschaften, die Angewandte Wahrscheinlichkeit und Statistik sowie die Mathematik als Nebenfach vorgestellt. Dabei wurde auch klar, wie stark sich die einzelnen Fächer der MNF zum Teil überschneiden und deshalb eine Vielzahl von Neben- und Hauptfach-Kombinationen möglich und sinnvoll sind. Teilweise sind auch ganz eigene Kreationen von einem Minor möglich, wie der Block der Informatiker zeigte.

Auch auf Fragen rund um das Masterstudium oder die Anforderungen für das Erlangen eines Lehrdiploms erhielt man in den Vorträgen Antworten.

An den Ständen im Lichthof konnten Interessierte mit den entsprechenden Studienberaterinnen und –beratern noch vertiefter diskutieren und sich von diesen individuell beraten lassen – eine Gelegenheit, die von vielen genutzt wurde.

Lena Serck-Hanssen, Wissenschaftsjournalistin

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