SNF-Förderungsprofessur: Björn Rasch, Biopsychologe

Schlafen hilft beim Lernen

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat sieben neue Förderungsprofessuren an die Universität Zürich vergeben. UZH News stellt in loser Folge die neuen Professorinnen und Professoren vor. Heute ist die Reihe am Biopsychologen Björn Rasch. Sein Hauptinteresse gilt biologischen Prozessen, die im menschlichen Gehirn ablaufen und unser Denken und Handeln beeinflussen – besonders das Gedächtnis.

Alice Werner

Herzlichen Glückwunsch zur SNF-Förderungsprofessur an der Universität Zürich. Sie sind Gast am Psychologischen Institut und werden über neurobiologische Mechanismen des menschlichen Gedächtnisses forschen. Können Sie Ihr Forschungsfeld genauer umreissen?

Mein Forschungsfeld ist die biologische Psychologie, die den Zusammenhang zwischen biologischen Prozessen und Verhalten untersucht. Mir geht es vor allem um die Frage, wie die Speicherung von Informationen in das Langzeitgedächtnis funktioniert. Diese Fähigkeit ist eine der wichtigsten Funktionen des menschlichen Gehirns und ermöglicht uns, Wissen und Erfahrungen zu sammeln und künftiges Handeln zu planen.

Letztendlich bildet das Langzeitgedächtnis die Grundlage für unsere Persönlichkeit. Ein Gedächtnisverlust – wie etwa bei der Alzheimerschen Erkrankung – hat dementsprechend dramatische Folgen. Ganz konkret untersuche ich die Rolle des Schlafs für das Langzeitgedächtnis.

Magnetresonanzbild des menschlichen Gehirns: Wie funktioniert die Speicherung von Informationen in das Langzeitgedächtnis? (Bild: Dieter Schütz / Pixelio)

Alice Werner ist Redaktorin UZH News.

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