Wer erhält den Lehrpreis 2026?
Wenn im Hörsaal oder im Seminarraum die Gedanken zünden, die Begeisterung überspringt und scheinbar trockenes Wissen plötzlich lebendig und anschaulich wirkt, dann haben Dozierende wieder einmal ihr Bestes gegeben.
Das Engagement der Dozierenden ist ein entscheidender Faktor für die Qualität des Studiums an der UZH. Der einmal im Jahr vergebene Lehrpreis der UZH bietet Gelegenheit, den Wert guter Lehre zu betonen und sich darüber auszutauschen, was gute Lehre ausmacht.
Für den diesjährigen Lehrpreis sind Stefanie Walter, Benjamin Wilding und Lorenz Droese nominiert. Grundlage für die Nominierung ist eine Umfrage, die im vergangenen November unter Studierenden durchgeführt wurde. Die folgenden Kurzporträts fassen zusammen, was die Studierenden an den drei Dozierenden schätzen.
Aktualität und Relevanz: Stefanie Walter
Stefanie Walter, Professorin für Internationale Beziehungen und Politische Ökonomie, lässt mit ihrer passionierten Art keine Zweifel an der Relevanz und Aktualität ihrer Lehrinhalte aufkommen. In ihren abwechslungsreich und forschungsnah gestalteten Vorlesungen und Seminaren schafft sie viel Raum fürs aktive Mitdenken und Mitdiskutieren. «Sie fördert ihre Studierenden, fordert aber auch viel», lautet eine der Rückmeldungen zur Lehrpreis-Umfrage. Besonders geschätzt wird ihre Transparenz: «Es ist stets klar, was erwartet wird und was man selber erwarten darf.»
Praxisnähe und Humor: Benjamin Wilding
Benjamin Wilding, Senior Lecturer in Banking und Finance, versteht es, Wissen tief in den Köpfen seiner Studierenden zu verankern, indem er akademisches Wissen mit anschaulichen Beispielen aus der Praxis verknüpft. Sein Humor, seine Präsenz und seine Zugänglichkeit stossen bei den Studierenden auf Anklang. Für den direkten Austausch nimmt er sich auch ausserhalb der Lehrveranstaltungen Zeit: «Er beantwortet jegliche Fragen mit Freude», lautet eines der Voten, und in einem anderen heisst es: «Wo er kann, geht er die Extra-Meile».
Klarheit und Motivation: Lorenz Droese
Lorenz Droese, Professor für Zivilverfahrens- und Privatrecht, überzeugt seine Studierenden durch seine didaktische Klarheit, seine motivierende Art und seine präzise und fesselnde Vortragsweise. Er spreche so, dass Bilder im Kopf entstünden. «Man kann ihm stundenlang zuhören.» Gelobt wird auch die Freundlichkeit und die Geduld, mit der er auf individuelle Anliegen der Studierenden eingeht. In einem der Feedbacks heisst es: «Wäre das Dozieren ein Kochwettbewerb, müsste man Lorenz Droese einen Michelin-Stern verleihen.»
Preisverleihung am Dies academicus
Wer von den drei Nominierten den Lehrpreis gewinnt, wird am Dies academicus bekannt gegeben, der am 8. Mai 2026 stattfindet. Fest steht schon jetzt: Alle drei Dozierenden leisten in den Augen der Studierenden Besonderes.