Grundstein gelegt: Ab jetzt wächst das FORUM UZH in die Höhe
Für Lehre, Forschung und den Wirtschaftsstandort Zürich
Das FORUM UZH schafft dringend benötigten Raum für Lehre und Forschung der Universität Zürich. Gleichzeitig entstehen öffentlich zugängliche Flächen wie die Bibliothek, Verpflegungsorte sowie Gewerbeflächen. Die Lern-, Arbeits- und Forschungsräume sind auf interdisziplinäre Zusammenarbeit und moderne Lehrformen ausgerichtet. Damit stärkt das FORUM UZH die Zukunftsfähigkeit der Universität und trägt zur Innovationskraft des Wirtschafts- und Forschungsstandorts Zürich bei.
Begegnung fördern, Ressourcen schonen
Das neue Bildungs- und Forschungszentrum schafft zudem Orte, an denen Forschende, Studierende und Bevölkerung miteinander ins Gespräch kommen – insbesondere im namensgebenden «Forum», der grossen zentralen Halle und dem Herzstück des Neubaus.
Beim Bauvorhaben wird grosser Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Die Holz-Beton-Hybridbauweise reduziert die CO2-Emissionen beim Bau deutlich. Das Dach wird begrünt und mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet. Die Bepflanzung des Stadtplatzes mit Grossbäumen wird dazu beitragen, den Hitzeinseleffekt im Sommer zu reduzieren.
In den letzten zwei Jahren wurde die Baugrube für das neue Bildungs- und Forschungszentrum FORUM UZH immer tiefer. Nach der heutigen feierlichen Grundsteinlegung beginnen die Hochbauarbeiten. Der Grundstein in Form einer baumähnlichen Skulptur wurde symbolisch in die Bodenplatte «eingepflanzt».
An der Grundsteinlegung beteiligten sich Baudirektor Martin Neukom und Bildungsdirektorin Silvia Steiner sowie Gabriele Siegert, Vize-Rektorin der Universität Zürich, und Pierre de Meuron, Gründungspartner Herzog & de Meuron. Was heute symbolisch verwurzelt wurde, wird in den nächsten Jahren in die Höhe wachsen und mit dem Bezug des Bildungs- und Forschungszentrums im Jahr 2031 erste Früchte tragen.
Bezug im Jahr 2031
Im Frühjahr 2023 bewilligte der Kantonsrat den Objektkredit von rund 597 Millionen Franken für den Neubau. Im August 2024 begannen die Bauarbeiten. Nach dem Rückbau der Sportanlagen und Gebäude sowie dem Aushub der Baugrube beginnen jetzt die Hochbauarbeiten. Voraussichtlich im Jahr 2031 wird die Universität Zürich das Gebäude beziehen. Die Räumlichkeiten werden unter anderem von der Rechtswissenschaftlichen und der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät sowie von den Neuen Sprach- und Literaturwissenschaften der Philosophischen Fakultät genutzt.