Herbstsemester 2022

Die Studierendenzahlen bleiben an der UZH auf hohem Niveau

Das Herbstsemester 2022 findet an der Universität Zürich wieder weitgehend in Präsenzunterricht statt. Gemäss provisorischen Zahlen haben sich derzeit rund 27’800 Studierende eingeschrieben – etwas weniger als im Vorjahr.

Die UZH verzeichnet in etwa gleich hohe Studierendenzahlen wie im Vorjahr.
Die UZH verzeichnet etwas weniger hohe Studierendenzahlen als im Vorjahr. (Bild: Ursula Meisser)

Im Herbstsemester 2022 wird an der Universität wieder weitgehend in Präsenz studiert und das Studium durch verschiedene digitale und hybride Unterrichtsformen ergänzt. Der durch die Pandemie ausgelöste digitale Aufschwung wird also gezielt weiter genutzt.

Zum Semesterstart werden sich an der Universität Zürich gemäss provisorischem Stand rund 27'800 Studierende eingeschrieben haben – etwas weniger als im letzten Jahr (2021: 28'121, Zahlen ohne Nachdiplomstudiengang Master of Advanced Studies MAS).

Mehr Masterstudierende und Frauen

Davon befinden sich derzeit rund 14’300 Studierende im Bachelor gegenüber 14'731 Studierenden im Jahr 2021. Bei den Erstimmatrikulationen ist nach einem coronabedingten steilen Anstieg in den beiden Jahren 2020 und 2021, als oftmals keine Zwischenjahre möglich waren, ein leichter Zuwachs gegenüber der Zeit vor der Pandemie zu verzeichnen. Gestiegen ist die Zahl der Studierenden auf Masterstufe: Im Herbstsemester 2022 werden rund 7'700 Masterstudierende immatrikuliert sein gegenüber 7'229 im Jahr 2021. Leicht gesunken ist die Anzahl der Doktorierenden: Waren letztes Jahr 5'659 Personen im Doktorat, sind es dieses Semester knapp 5'300. Rund 500 Personen sind im Lehrdiplom immatrikuliert.

Insgesamt absolvieren etwa gleich viele Ausländerinnen und Ausländer wie im Vorjahr ihr Studium an der UZH, ihr Anteil erreicht 22,1 Prozent. Die am häufigsten vertretenen Nationalitäten sind Deutschland vor Italien, China, Österreich und Liechtenstein. Der Frauenanteil ist wiederum leicht gestiegen und macht 59,1 Prozent der Studierenden aus (2021: 58,6 Prozent). So verzeichnen vor allem die Medizinische, Rechtswissenschaftliche und die Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultäten mehr Studentinnen als im Vorjahr.

Am meisten Studierende in Rechtswissenschaften und Humanmedizin

Allgemein besonders beliebt sind die Studienrichtungen der Rechtswissenschaften und der Humanmedizin, gefolgt von Psychologie, Betriebswirtschaftslehre, Banking and Finance sowie Biologie. Nach wie vor die grösste Fakultät ist die Philosophische Fakultät mit etwa 9'800 Studierenden. Danach folgen die Mathematisch-naturwissenschaftliche (4’800 Studierende), die Wirtschaftswissenschaftliche (4’100 Studierende) sowie die Medizinische Fakultät (4’100 Studierende). An der Rechtswissenschaftlichen Fakultät sind rund 4'000 Personen eingeschrieben, an der Vetsuisse rund 760 und an der Theologischen Fakultät 300 Studierende.