Digitalisierungsinitiative

«Ein Vertrauensbeweis für den Forschungsplatz Zürich»

Der Kantonsrat hat heute einstimmig beschlossen, die Digitalisierungsinitiative der Zürcher Hochschulen DIZH mit 108 Millionen Franken zu unterstützen. Das Projekt hat Pioniercharakter.

Kommunikation

Die fortschreitende Digitalisierung findet auf nahezu alle Lebensbereiche Anwendung und beeinflusst auch den Alltag der Familie Zürcher. (Video: Kommunikation, UZH)

 

Mit einer Summe von 300 Millionen Franken können die vier Zürcher Hochschulen im neuen Jahr ihre Digitalisierungsoffensive starten.

Über einen Drittel des Bedarfs, 108 Millionen Franken, wird vom Kanton finanziert. Das beschloss heute der Kantonsrat mit 172 Ja-Stimmen zu 0 Nein-Stimmen.

Die Zusammenarbeit von der Universität Zürich mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW, der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK und der Pädagogischen Hochschule Zürich PHZH erlaube neue Impulse für den Zürcher Standort, zeigte sich der Kantonsrat überzeugt.

Mit der Digitalisierungsinitiative der Zürcher Hochschulen betritt die Universität Zürich Neuland. An der UZH sollen unter anderem 18 neue Professuren geschaffen werden, die sich alle mit dem Thema Digitalisierung befassen, etwa mit künstlicher Intelligenz und ihren Auswirkungen auf die Gesellschaft. Weitere wichtig Themen der DIZH sind  Innovation und praxisnahe Entwicklung neuer digitaler Technologien.

«Das einstimmige Votum für die DIZH ist ein Vertrauensbeweis für den Forschungsplatz Zürich. Der digitale Wandel bietet enorme Chancen für unsere Gesellschaft, und die Forschung kann viel dazu beitragen, sie zu nutzen», sagt Abraham Bernstein, Informatikprofessor und Co-Direktor der Digital Society Initiative der UZH.

 

Kommentar schreiben

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Unberücksichtigt bleiben insbesondere anonyme, ehrverletzende, rassistische, sexistische, unsachliche oder themenfremde Kommentare sowie Beiträge mit Werbeinhalten.

Anzahl verbleibender Zeichen: 1000