SNF-Förderungsprofessur

Neun neue Förderungsprofessuren für die UZH

Der Schweizerische Nationalfonds vergibt dieses Jahr 39 Förderungsprofessuren an hervorragende Nachwuchsforschende. Fast jede vierte davon geht an die Universität Zürich.

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UZH im Schnee
Die UZH ist Gastinstitution für neun neue SNF-Förderungsprofessuren. (Bild: Thomas Poppenwimmer)

 

Jedes Jahr schreibt der Schweizerische Nationalfonds (SNF) Förderungsprofessuren aus. Dieses Jahr haben neun Forschende die UZH als Gastinstitution für ihre SNF-Förderungsprofessur gewählt. 2017 waren es dreizehn Forschende.

Die neun hervorragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten die Chance, sich an der UZH weiterzuqualifizieren und mit ihrem Team ein eigenständiges Projekt zu lancieren. Die Unterstützung erstreckt sich über einen Zeitraum von vier Jahren. Pro Förderungsprofessur beträgt sie durchschnittlich 1.48 Millionen Franken.

UZH gleichauf mit der Universität Genf

Die insgesamt 39 Förderungsprofessuren, die dieses Jahr bewilligt wurden, teilen sich wie folgt auf die Universitäten und Hochschulen auf: Universität Zürich 9, Universität Genf 9, Universität Bern 5, Universität Basel 5, Universität Lausanne 6, Universität Freiburg 2, ETH Lausanne 2, ETH Zürich 1.

Bereicherung für Forschung und Lehre

Die neuen SNF-Förderungsprofessuren bereichern die Forschung und Lehre an der Universität Zürich. Vier der neuen Förderungsprofessuren sind an der Philosophischen Fakultät angesiedelt: Agnieszka Joniak-Lüthi (Ethnologie), Stefan Höfler (Schwerpunkt Germanistik und Anglistik) und Rico Sennrich (Computerlinguistik)  sowie Jörg Löschke (Philosophie).

Vier SNF-Förderprofessuren haben sich für die Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät der UZH entschieden: Alexey Soluyanov (Theoretische Physik), Fabian Donat Natterer (Physik der kondensierten Materie) Andreas Crivellin (Theoretische Physik) sowie Sylvain Bischof (Molekularbiologie).

Auch die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät erhält Zuwachs: Ingo Scholtes forscht am Institut für Informatik.

Bewährtes Förderinstrument

Seit 2000 vergibt der SNF jährlich Förderungsprofessuren an Nachwuchsforschende, die sich durch hervorragende wissenschaftliche Leistungen und einen vielversprechenden Projektantrag auszeichnen. Die Zusprache umfasst jeweils das Salär der Förderungsprofessorin oder des Förderungsprofessors auf dem Niveau einer Assistenzprofessur, einen Forschungsbeitrag inklusive Salär für Mitarbeitende sowie einen Beitrag zur Deckung der Infrastrukturkosten. Rund 80 Prozent der Geförderten sind auf grösstenteils permanente Professuren berufen worden.

Seit Einführung des Instruments wurden insgesamt 730 Förderungsprofessuren bewilligt. Mit 138 gingen die meisten Zusprachen an die Universität Zürich. Darauf folgt die Universität Genf mit 99 sowie die Universitäten Bern und Basel mit je 95 Förderungsprofessuren.

Eccellenza Grants eingeführt

Dieses Jahr wird die Förderungsprofessur durch das Förderinstrument «SNSF Eccellenza» abgelöst. Damit werden wie bisher Forschende gefördert, die sich auf eine Professur vorbereiten. Zusätzlich schreibt der SNF «SNSF Eccellenza Grants» aus. Damit unterstützt er neu auch Projekte von Forschenden, die bereits eine von der Hochschule finanzierte Assistenzprofessur mit Aussicht auf eine Festanstellung im tenure track haben.

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