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UZH-Forscherin wird mit 2,5 Millionen Euro gefördert

UZH-Wissenschaftlerin Raffaella Santoro erhält einen ERC Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats. Damit kann sie ihr Forschungsprojekt im Bereich der Molekularbiologie weitere fünf Jahre vorantreiben. Santoro untersucht, wie Zellen die Genaktivität auf übergeordneter Ebene steuern: der Organisation des Genoms im Zellkern.

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Raffaella Santoro untersucht, wie Zellen ihr Erbmaterial im Nukleus organisieren und damit die Aktivität von Genen auf übergeordneter Ebene steuern. (iStock.com/man_at_mouse)

Jedes Jahr vergibt der Europäische Forschungsrat (ERC) hoch dotierte Fördergelder sowohl an Nachwuchsforschende wie auch an etablierte Wissenschaftler für exzellente Grundlagenforschung. Mit dem ERC Advanced Grant werden innovative Projekte von hervorragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützt, die bereits zehn Jahre auf ihrem Fachgebiet aktiv sind.

Raffaella Santoro
Raffaella Santoro

Ein solches Projekt der Universität Zürich hat nun den Zuschlag erhalten: Raffaella Santoro vom Institut für Molekulare Mechanismen bei Krankheiten erhält einen mit 2,5 Millionen Euro dotierten ERC Advanced Grant. Mit dieser Summe kann sie ihr Forschungsvorhaben «Analysis of the nucleolus in genome organization and function» weiter vorantreiben.

Steuerung der Genaktivität

Raffaella Santoro untersucht in ihrem Forschungsprojekt, wie Zellen ihr Erbmaterial im Nukleus organisieren und damit die Aktivität von Genen auf übergeordneter Ebene steuern. Denn die räumliche Anordnung der Chromosomen im Zellkern hat grossen Einfluss darauf, welche Gene in einer Zelle aktiviert bzw. deaktiviert werden, und wie sich diese Zelle entwickelt. Santoro will klären, wie Veränderungen in diesen Steuerungssystemen von Epigenom und Chromosomen dazu beitragen, dass gewisse Menschen anfällig für komplexe Krankheiten sind und daran erkranken.

Um die Prozesse dieser noch wenig erforschten Genregulation zu verstehen, müssen neue Methoden entwickelt werden, mit denen die Organisation der Chromosomen kartiert und funktionell charakterisiert werden kann. Diese Erkenntnisse können helfen, das Verständnis komplexer Krankheiten wie etwa Krebs zu verbessern und dazu beitragen, neue Therapieansätze zu finden.

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