Senat

Michael Hengartner als Rektor vorgeschlagen

Der Senat der Universität Zürich hat am Mittwochabend, 29. Mai 2013, Prof. Dr. Michael Hengartner als neuen Rektor nominiert. Hengartner ist Professor für Molekularbiologie und Dekan der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät. Die Wahl des Rektors durch den Universitätsrat findet am 24. Juni statt.

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Nominiert als neuer Rektor der UZH: Molekularbiologe Michael Hengartner. (Bild: Frank Brüderli)

Michael Hengartner soll neuer Rektor der Universität Zürich werden. Der Senat hat ihm am Mittwochabend den Vorzug gegenüber Prof. Andrea Schenker-Wicki, Prorektorin Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, gegeben.

Michael Hengartner ist 46-jährig, verheiratet und Vater von sechs Kindern. Er ist schweizerisch-kanadischer Doppelbürger und hat an der Université Laval in Québec Biochemie und Molekularbiologie studiert und 1994 am MIT in Cambridge, USA, promoviert. Danach forschte er am Cold Spring Harbor Laboratory in den USA, ab 1999 als Associate Professor.

Seit 2001 ist er ordentlicher Professor für Molekularbiologie an der Universität Zürich. 2006-2008 hat er den Weiterbildungsstudiengang Executive MBA am International Institute for Management Development (IMD) in Lausanne absolviert. Seit 2009 ist Hengartner Dekan der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der UZH. 2006 erhielt er für seine Forschung den bedeutenden nationalen Latsis-Preis. Seit 2009 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. 2010 wurde er mit dem Credit Suisse Award for Best Teaching an der Universität Zürich ausgezeichnet.

Amtsantritt ist 1. August 2014

Der Senat stellt nun dem Universitätsrat den Antrag, Prof. Hengartner zum Rektor zu wählen. Diese Wahl findet am 24. Juni 2013 statt. Amtsantritt ist am 1. August 2014 für eine Amtsdauer von vier Jahren.

Der Senat:

Der Senat der UZH setzt sich aktuell aus 624 Stimmberechtigten zusammen. Davon sind 573 Professorinnen und Professoren und je 17 Vertreterinnen und Vertreter der Privatdozierenden, des Mittelbaus und der Studierenden.

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Walter Schaffner schrieb am Verlust und Gewinn Ein Verlust für unser Institut, ein grosser Gewinn für die Uni Zürich!

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