Jüdische Studien

Erste Sigi Feigel Gastprofessorin nimmt Arbeit auf

Die Gastprofessur für Jüdische Studien an der Universität Zürich erinnert an das öffentliche Wirken des jüdischen Schweizers Sigi Feigel. Erste Lehrstuhlinhaberin ist die französische Philosophin Myriam Bienenstock.

Roland Gysin

Was vor fünf Jahren als Vision entstand, wird am 22. Februar 2010 konkret. Myriam Bienenstock beginnt an der Universität Zürich ihre Arbeit als erste Gastprofessorin für Jüdische Studien. Thema: die «Erinnerung in politischer und religiöser Dimension».

Myriam Bienenstock: Erste Gastprofessorin für Jüdische Studien an der Universität Zürich. (Bild: Roland Gysin)

Bienenstock ist Professorin für jüdische Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts an der Université François Rabelais in Tours/Frankreich.

Die Gastprofessur für Jüdische Studien erinnert an die herausragende Figur und das öffentliche Wirken des jüdischen Schweizers und Anwalts Sigi Feigel.

Finanzierung für zehn Jahre gesichert

Den Stifterorganisationen, der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA) und der Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz (GMS) gelang es, die Finanzierung für die ersten zehn Jahre zu sichern. Die Universität Zürich stellt Infrastruktur und eine Koordinationsstelle zur Verfügung.

In jedem Frühlingssemester wird künftig eine ausgewiesene Persönlichkeit am Institut für Religionswissenschaft der Universität Zürich ein Semester lang Jüdische Studien lehren.

Im Rahmen der Sigi Feigel Gastprofessur findet in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich (Gastprofessur «Wissenschaft und Judentum») zudem die öffentliche Ringvorlesung «Das Judentum und die Wissenschaften» statt.

Weitere Informationen. Brigitta Rotach, Koordinatorin Sigi Feigel Gastprofessur für Jüdische Studien.Telefon 044 634 47 29 oder 079 318 63 30 oder E-Mail

Roland Gysin ist Leiter Publishing UZH.

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