Trakt Z der PUK in neuem Glanz

Am Donnerstag ist nach knapp zweijähriger Bauzeit der sanierte und erweiterte Trakt Z der Psychiatrischen Universitätsklinik (PUK) eingeweiht worden. Mit dem Umbau des Gebäudes im Zentrum der denkmalgeschützten Anlage wurde unter anderem der Hörsaal im Obergeschoss erweitert und mit zeitgemässen technischen Einrichtungen ausgerüstet.

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Der Trakt Z mit dem neuen Verbindungsgang. (Bild: Hochbauamt ZH, Elvira Angstmann)

Der Trakt Z der PUK bildete ursprünglich die Verbindung zwischen den beiden Gebäudeflügeln im Osten und Westen, in denen – nach Geschlechtern getrennt – die Patientinnen und Patienten untergebracht waren. Zunächst beherbergte der 1864 bis 1870 nach Plänen des damaligen Stadtbaumeisters Caspar Wolff erbaute Trakt unter anderem den Konzertsaal und eine Kapelle. Heute sind im Südteil vor allem Räume für Lehre und Forschung untergebracht.

Gemäss den Auflagen der Denkmalpflege musste die Primärstruktur des Traktes bei der Sanierung erhalten werden. An der Stelle des 1917 erbauten und 1974 wieder abgebrochenen Kesselhauses wurde ein Anbau für das Therapiezentrum errichtet. Im noch erhaltenen Konzertsaal wurden die Stuck- und Putzarbeiten teilweise erneuert. Von Aussen präsentiert sich der Trakt Z nun wieder in seiner ursprünglichen Form. Die Architekten Hürsch und Adamczyk verwendeten die noch vorhandenen Originalpläne, um den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen.

Der Hörsaal in der ehemaligen Kapelle wurde vergrössert und mit neuesten audiovisuellen Hilfsmitteln ausgerüstet. (Bild: Hochbauamt ZH, Elvira Angstmann)

Die Kapelle im Obergeschoss wurde bereits in den dreissiger Jahren in einen Hörsaal umgebaut. Dieser genügte jedoch den Bedürfnisse des heutigen Lehrbetriebes nicht mehr und wurde im Rahmen der Sanierung wieder auf die ursprüngliche Raumgrösse erweitert. Zudem wurde er mit modernen audiovisuellen Hilfsmitteln ausgestattet. Verbessert wurde weiter die Einteilung der Seminarräume.

Die Sanierung und Erweiterung stehe beispielhaft für den subtilen Umgang mit Bestehendem und der gelungenen Integration von Elementen zeitgenössischer Architektur, schreibt das Hochbauamt in einer Mitteilung. Der Umbau kostete 19,5 Millionen Franken.

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