Öffentliche Podiumsdikussion

«Sparwut oder Reformen: Unipolitik am Scheideweg»

Der Fachverein Philosophie der Universität Zürich veranstaltet am kommenden, Dienstag, 15. April 2003, eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema «Sparwut oder Reformen: Unipolitik am Scheideweg».

Fachverein Philosophie

(Bild: zVg.)

Unter der Leitung von Christoph Wehrli (Redaktor Neue Zürcher Zeitung) diskutieren Dr. Jean-Jacques Bertschi, Kantonsrat FDP und Mitglied der Bildungskommission, Ulla Blume-Heisgen, Präsidentin des Studierendenrates, Prof. Dr. Udo Fries, Prorektorat Lehre Universität Zürich, Julia Gerber Rüegg, Kantonsrätin SP und Mitglied der Bildungskommission, Prof. Dr. Georg Kohler, Philosophisches Seminar Universität Zürich und Sarah Schilliger, Aktionskomitee gegen Bildungsabbau, über die zukünftige universitäre Bildung.

Was ist das Ziel und der Sinn der Bologna-Reform? Wird der Bachelor ein Abschluss? Für welche Berufe? Welches ist der damit verbundenefinanzielle Mehraufwand und wie wird er bewältigt? Ausserdem soll über die Gestaltung der Kompetenzverteilung zwischen Politik und Universitätsleitung diskutiert werden, über die Bedeutung des Bildungsrates und die Qualitätskontrolle in der Lehre.

Die Podiumsdiskussion steht im Zusammenhang mit den allgemeinen Bemühungen diverser Studierendenorganisationen, auf die studentischen Anliegen im Reformprozess aufmerksam zu machen. Sie soll aber auch den Politikern und der Uni-Leitung die Gelegenheit geben, ihre Absichten darzulegen und allfällige Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.