Neues UZH-Journal

Forschungsnahe Berufswege

Für die aktuelle Journal-Ausgabe haben wir UZH-Alumni gefragt, wie sie ihr wissenschaftliches Rüstzeug im Berufsalltag einsetzen können. Ausserdem diskutieren der Epidemiologe Milo Puhan und der Kommunikations- wissenschaftler Mark Eiseneger darüber, wie die Pandemie das Verhältnis zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik beeinflusst.

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Frontseite
Frontseite
Ausschnitt der Frontseite des Journals mit UZH Alumna Pascale Hutter.

Im Fokus des neuen UZH-Journals stellen wir in Kurzportraits sechs Personen vor, die an der UZH studiert oder promoviert haben und weiterhin forschungsnah arbeiten wollten – ausserhalb der akademischen Institution.

Der Ökonom Basil Odermatt zum Beispiel arbeitet als Projektleiter und Data-Science-Experte in einem privaten Zürcher Forschungs- und Beratungsbüro, das sich mit Fragen zur klimaneutralen Zukunft beschäftigt. Der Biochemiker Stefan Ewert ist in der Basler Pharmaindustrie tätig, an der Schnittstelle von grundlegender und angewandter Forschung. Die praktische Umsetzung ihrer Kenntnisse hat auch für die Biologin Pascale Hutter Priorität, die in einem Ökobüro arbeitet.

Nicht so einfach wie in der Life-Sciences-Branche ist es für Geisteswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, ausserhalb der Akademie wissenschaftlich tätig zu sein. Geschafft haben dies die Romanistin Deborah Keller, die Kinder- und Jugendmedien in einem Institut analysiert, sowie Fabienne Tissot, die als Linguistin in einem Unternehmen für Kommunikationsmanagement für Diskurs- und Dialoganalysen verantwortlich ist.

Den Schritt zur eigenen Firma hat der Geoinformatiker Reik Leiterer gewagt. Zusammen mit drei Kollegen hat er das Spin-off Exolabs gegründet und entwickelt Programme zur Analyse von Satellitendaten.


Ausserdem lesen Sie im neuen UZH-Journal:

  • Mit welchen Mitteln der Graduate Campus der UZH die Betreuung von Nachwuchsforschenden verbessern will;
  • Welche technischen Tools und didaktischen Tricks Dozierende bei der Umstellung auf digitale Lehr- und Lernangebote nutzen;
  • Wie die Fachstelle Studienfinanzierung Studentinnen und Studenten in Notlagen unterstützt;
  • Warum die renommierte Virologin Alexandra Trkola ursprünglich keine wissenschaftliche Karriere anstrebte;
  • Auf welchen sozialen Kanälen die UZH präsent ist;
  • Wie die neue Direktorin des Cabaret Voltaires, Salome Hohl, das dadaistische Erbe pflegen will;
  • Und wie es zur Anschaffung der ersten Universitätsfahne 1891 kam.


Neu: Unsere Rubrik «Einstand», in der wir neuberufene Professorinnen und Professoren vorstellen, ergänzen wir ab dieser Ausgabe mit einem Video. Den Anfang macht Isabel Karremann, Professorin für Englische Literatur der frühen Neuzeit. Scannen Sie einfach den QR-Code und erfahren Sie mehr über ihre Leidenschaft für Othello und englische Landhausgärten.

 

Journal-Redaktion, UZH Kommunikation

1 Leserkommentar

Kyra Richiger schrieb am Herrlich diese Ausgabe! Diese Ausgabe hat es in sich. So viel Stimmiges las ich schon lange nicht mehr. Ich freue mich unendlich und von Herzen bedanke ich mich bei allen Beteiligten. „Gut Ding will Weile haben“, so kommt mir diese Ausgabe vor. Einmal wird die Wissenschaft sich beweisen und die Menschen werden ein besseres Leben leben. Weiterhin guten Mut! Kyra A. Richiger Bonderer Bonstetten

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