Fundraising

Universität Zürich erhält Fundraisingpreis

Die Universität Zürich erhält für die erfolgreiche Etablierung und Entwicklung der UZH Foundation den diesjährigen Fundraisingpreis des Deutschen Hochschulverbandes.

Kommunikation

Hauptgebäude UZH
Fundraising zur Förderung und Unterstützung der Wissenschaft: Die Universität Zürich und die UZH Foundation freuen sich gemeinsam über die Auszeichnung des Fundraisings an der UZH. (Bild: Stefan Walter)

 

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) prämiert jährlich Best-Practice-Beispiele für erfolgreiches Fundraising an Hochschulen. Dieses Jahr darf die Universität Zürich diesen Preis entgegennehmen. «Das professionelle Fundraising der UZH Foundation setzt Massstäbe und führt eindrücklich vor Augen, welch vielfältige Chancen in der Erschliessung privater Finanzierungsquellen durch Stiftungen für Hochschulen liegen», heisst es in der Preisbegründung.

Michael Schaepman, Prorektor Forschung der UZH und Vizepräsident des Stiftungsrates der UZH Foundation, zeigt sich stolz und erfreut über die Auszeichnung. «Die Stärke der UZH in Forschung und Lehre fusst auf einer grosszügigen Grundfinanzierung durch die öffentliche Hand, doch viele interessante und zukunftsweisende Forschungsprojekte können mit öffentlichen Mitteln allein nicht realisiert werden», sagt er. «Deshalb sind private Zuwendungen von zunehmender Bedeutung für die UZH.»

Zuwendungen im Wert von 230 Millionen Franken

Seit 2012 akquiriert die UZH Foundation Spenden für die Universität Zürich und erweitert damit deren Möglichkeiten, exzellente Forschung und Lehre zu betreiben. Nach einer mehrjährigen Aufbauphase erhielt die UZH Foundation 2018 mit Martin Gubser einen erfahrenen Fundraiser als Geschäftsführer.

Die Zuwendungen der UZH Foundation steigen kontinuierlich. Seit 2012 konnten Zuwendungen für Forschung und Lehre im Wert von rund 230 Millionen Franken generiert werden.

Ein Glücksfall für die UZH

«Fundraising im Bereich der Wissenschaft ist eine anspruchsvolle Aufgabe, sie erfordert grosse Professionalität, Kreativität, zielgruppenspezifische Kommunikation und persönliche Hingabe», sagt Schaepman, und fährt fort: «Martin Gubser ist ein Glücksfall für die UZH, er hat dem Fundraising an unserer Universität in kurzer Zeit ganz neue strategische Möglichkeiten erschlossen. Ich gratuliere ihm und seinem Team herzlich für die verdiente Auszeichnung.»

Das Team der UZH Foundation mit Geschäftsführer Martin Gubser in der Mitte.
Das Team der UZH Foundation mit Geschäftsführer Martin Gubser in der Mitte. (Bild: ZvG)

 

Für Martin Gubser ist die Auszeichnung eine grosse Ehre – und eine Ermutigung, das Begonnene fortzusetzen. «Je komplexer die globalisierte Gesellschaft und je grösser die ökologischen, medizinischen und wirtschaftlichen Herausforderungen, desto wichtiger sind die Beiträge der  Wissenschaft zur Gestaltung unserer Zukunft», sagt Gubser. «Der Preis ist für das ganze Team der UZH Foundation ein Ansporn, weiterhin nach neuen Wegen zu suchen, den gesellschaftliche Wert der Wissenschaft sichtbar zu machen und Donatorinnen und Donatoren für Forschungsprojekte zu begeistern.»

Innovative Strategie

Die Fundraising-Strategie, die Martin Gubser im Auftrag der Universitätsleitung und des Stiftungsrats entwickelt hat, beruht auf den Pfeilern Projekt-Fundraising, Public Fundraising  und Nachlass-Marketing. Erfolgreich war zudem die Gründung von Unterstiftungen unter dem Dach der UZH Foundation. Über Unterstiftungen für die Studierendenförderung, den Botanischen Garten, die Tierklinik und weitere Institutionen konnten grössere zweckgebundene Spenden eingeworben werden. In Planung sind zudem eine Capital Campaign für den Universitätsneubau und eine Kampagne zur Realisierung eines Projekts im Bereich studentisches Wohnen.

 

Hochschul-Fundraisingpreis

Der DACH Hochschul-Fundraisingpreis wird dieses Jahr zum fünften Mal vom Deutschen Hochschulverband ausgelobt.  An der Ausschreibung konnten dieses Jahr erstmals auch Hochschulen aus Österreich und der Schweiz teilnehmen. Honoriert werden damit Best Practice-Beispiele, die im Rahmen ihrer Aufbau- oder Ausbauarbeit der Hochschul-, Universitäts- oder einer Wissenschaftsstiftung ihr erfolgreiches Fundraising bewiesen haben. Dabei stehen der Ausbau transparenter Netzwerke, die exzellente Einbindung von Förderinnen und Förderern sowie nachhaltige Spenderpflege im Fokus. Insbesondere werden innovative Konzepte prämiert. 

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Das Preisgeld, das vom Unternehmen «rheform» gestiftet wird, soll zweckgebunden für das Hochschul-Fundraising oder ein laufendes Fundraising-Projekt verwendet werden.

Der DACH Hochschul-Fundraisingpreis sollte im Rahmen des DHV-HRK-Fundraising-Symposiums an Gabriele Siegert, Rektorin ad interim der UZH, am 6. April 2020 in Berlin überreicht werden. Das Symposium ist jedoch in Reaktion auf die weitere Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 abgesagt worden. Die Preisvergabe wird in einem noch zu bestimmenden angemessenen Rahmen im Herbst stattfinden.

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