Neues Vorlesungsverzeichnis

Übersichtlich, praktisch, mehrsprachig

Ab heute können Studierende ihre Stundenpläne fürs kommende Semester auf einer neuen Plattform zusammenstellen. Verbesserte Suchfunktionen und eine übersichtliche Oberfläche helfen bei der Orientierung.

Marita Fuchs2 Kommentare

Neues VVZ
Das neue Vorlesungsverzeichnis wurde gemeinsam mit Studierenden konzipiert, Schülerinnen und Schüler haben es getestet. Zum Projektteam gehören Thomas Tschümperlin, Leiter Rektoratsdienste (vorne, zweiter v.l.) und Thomas Schwan, Leiter der Projekte Lehre in der Zentralen Informatik (vorne, zweiter von rechts) (Bild: Frank Brüderli)

Mobilitätsstudierende, Maturanden, Erstsemestrige, Bachelorstudierende – Studierende kommen mit unterschiedlichem Vorwissen an die UZH. Orientierung verschafft das neue Vorlesungsverzeichnis (VVZ), das heute aufgeschaltet wird. Aber auch diejenigen, die schon einige Semester absolviert haben, werden die neue Plattform zu schätzen wissen.

Module werden mit den entsprechenden ECTS-Punkten angezeigt, Informationen zu den Veranstaltungen und den Räumen sind übersichtlich dargestellt. Hilfefunktionen sind verfügbar, sobald man nicht weiterkommt. Eine Merkliste und eine Kalenderansicht helfen bei der Zusammenstellung des Stundenplans, der auch als PDF-Datei ausgedruckt werden kann. Für Mehrsprachigkeit ist zudem gesorgt: Das neue VVZ ist auch in englischer Sprache abrufbar.

Mit Studierenden konzipiert

Nur ein Jahr benötigte das Team von Thomas Tschümperlin, Leiter Rektoratsdienste, und Thomas Schwan, Leiter der Projekte Lehre in der Zentralen Informatik, um die Plattform zu konzipieren und zu realisieren. «Wir haben zusammen mit Studierenden und Mitarbeitenden der Dekanate ein Projektteam gebildet, um die Bedürfnisse der Userinnen und User von vornherein mit einzubeziehen. Auch Schülerinnen und Schüler haben das neue System getestet», sagt Thomas Tschümperlin.

Die neue Lösung war notwendig geworden, da das bisherige online-VVZ veraltet und fehleranfällig war. Es gab Probleme mit neuen Browsern, die übersichtliche Darstellung auf Tablets und Handys war nicht möglich und die Listen-Darstellung ungenügend. Die neue Plattform genügt modernen Ansprüchen. Alle Daten werden aus einer SAP-Datenbank gelesen, Nutzerinnen und Nutzer bekommen eine übersichtliche Darstellung aller Studienprogramme, Module, Veranstaltungen und Informationen zu den Dozierenden.

VVZ ist erst der Anfang

Das Online-Vorlesungsverzeichnis ist Teil einer geplanten neuen Studierendenplattform, die Ende 2016 realisiert werden soll. Diese Plattform wird als Studierendenportal in der Zukunft sukzessive mit neuen Applikationen erweitert und ermöglicht so einen personalisierten Zugriff auf die wichtigen Web-Applikationen für Studierende, wie zum Beispiel die Semestereinschreibung oder Stundenpläne.

Marita Fuchs, Redaktorin UZH News.

2 Leserkommentare

Michael Brunner schrieb am Viele Verbesserungen Im Namen des Projektteams bedanke ich mich für Ihren Kommentar! Über Geschmack lässt sich streiten. Allerdings möchten wir erwähnen, dass die UZH bei der Entwicklung des neuen Vorlesungsverzeichnisses auf ein neues Entwicklungsframework und Design Konzept für User Interfaces gesetzt hat, das 2015 den prestigeträchtigen Red Dot Design Award gewonnen hat. Zudem haben wir bei Design, Konzeption und Realisierung nebst externen Usability-Spezialisten auch Studierende und Studien-Interessierte involviert und von ihnen ein sehr positives Feedback erhalten. Wir möchten gerne nochmals die innovativen Neuerungen ins Zentrum stellen wie: vielfältige Such- und Filterfunktionen, Zweisprachigkeit, Unterstützung mobiler Endgeräte (Tablets, Smartphones), speicherbare Merkliste mit Kalenderfunktion (inkl. Hinweis bei Terminkonflikten). Wir sind sehr dankbar für weitere Feedbacks, die einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung und Optimierung des Vorlesungsverzeichnisses bilden.
Andri Lareida schrieb am Keine Verbesserung Das ist ja noch unübersichtlicher als zuvor. Es fühlt sich auch an als wäre es ein Prototyp, da viele Details, wie z.B. Maus-Icons, nicht stimmen. Und wo ist jetzt das Corporate Design der Uni geblieben?

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