Universität Zürich Standort Irchel

Zwei neue Laborgebäude und ein Lernzentrum

Der Standort Irchel der Universität Zürich soll erweitert werden: Der Regierungsrat beantragt beim Kantonsrat einen Kredit für die fünfte Bauetappe. Es sollen moderne Laboratorien und Unterrichtsräume entstehen. Ausserdem hat der Regierungsrat entschieden, im Strickhof ein neues Lernzentrum einzurichten. 

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Universität Zürich Irchel: Rot eingefärbt die geplanten Gebäude der fünften Bau-Etappe im Osten des Geländes.

Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat laut einer heute versandten Medienmitteilung beschlossen, beim Kantonsrat einen Kredit über 195 Millionen Franken für die fünfte Bauetappe der Universität Zürich Irchel zu beantragen. Ziel ist es, nach der Genehmigung des Kredits die Bauten innerhalb von drei Jahren fertigzustellen. Die Inbetriebnahme der Neubauten ist auf das Wintersemester 2018/19 geplant.

Die vierte und bisher letzte Bau-Etappe der Universität Zürich Irchel wurde 1998 abgeschlossen. Jetzt steht eine fünfte Bauetappe an. Sie ist ein zentrales Element der Flächenentwicklungsstrategie der Universität Zürich.

14‘000 Quadratmeter neue Nutzfläche

Mit «Irchel 5» sollen rund 14‘000 Quadratmeter neue Hauptnutzfläche für die Institute der Chemie bereitgestellt werden Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Flächen für flexible und spezielle Laboratorien, zentrale Forschungseinrichtungen und für administrative Serviceleistungen.

Gleichzeitig ist der neue Bau eine notwendige Voraussetzung für die dringende Sanierung der veralteten ersten Bauetappe von 1973. Die Bauten aus dieser Etappe zeigen teilweise gravierende bauliche und sicherheitsrelevante Mängel und entsprechen teilweise nicht mehr den geltenden Vorschriften, so dass etwa die Chemie nicht mehr sämtliche Labors für ihre Zwecke nutzen kann.

Lernzentrum mit Hauptbibliothek im alten Strickhof

Der Regierungsrat hat ausserdem entschieden, an der Strickhofstrasse ein neues grösseres Lernzentrum zu schaffen. Die UZH betreibt dort eine Studienbibliothek. Weil die Zahl der Studierenden in den letzten Jahren stark zugenommen hat, mangelt es inzwischen an genügend Plätzen.

Im Vordergrund steht in erster Linie die Schaffung von weiteren studentischen Arbeitsplätzen für das Selbststudium. Durch die baulichen Anpassungen und die Entflechtung bestehender Raumstrukturen wird es möglich, Bibliothek, Verwaltung, Studienräume und Schulungsraum unabhängig voneinander zu betreiben. Für diese geplanten Investitionen hat der Regierungsrat 6,35 Millionen Franken einschliesslich Mehrwertsteuer bewilligt. Die Realisierung erfolgt zwischen September 2012 und Oktober 2013.

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