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Zwischenfall an der Universität Zürich Irchel

Am Dienstag kam es an der Universität Zürich Irchel zu einem Zwischenfall mit chemischen Substanzen in einem Labor. Ein Gebäudetrakt wurde von der Polizei vorsorglich evakuiert. Personen kamen nicht zu Schaden. Kurz vor 18 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden.

Kommunikation

Der Gebäudetrakt Y 34 an der Universität Zürich Irchel wurde vorsorglich evakuiert. (Bild: Calista Fischer)

Zu dem Zwischenfall kam es, weil aus noch unbekannten Gründen zwei Flüssigkeiten (Pentan und Dichlormethan) verwechselt worden waren. Drei Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Zwischenfalls im Labor.

Weil das Dichlormethan mit Natrium in Kontakt kam, entstand Explosionsgefahr. Der betroffene Gebäudetrakt der Universität, in welchem sich zu diesem Zeitpunkt rund 120 Personen befanden, wurde aus Sicherheitsgründen evakuiert, wie Marco Bisa, Sprecher der Stadtpolizei Zürich, erklärte.

Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich stellten den betroffenen Behälter mit geeigneten Mitteln sicher und machten die chemische Mischung unschädlich. Weshalb es zur Verwechslung der beiden Flüssigkeiten kam, wird jetzt durch die Stadtpolizei Zürich und das Forensische Institut Zürich abgeklärt.

Nebst der Stadtpolizei Zürich und dem Forensischen Institut Zürich standen auch die Berufsfeuerwehr und der Rettungsdienst von Schutz & Rettung Zürich sowie die Betriebsfeuerwehr der Universität Zürich Irchel und die Abteilung Sicherheit und Umwelt der UZH im Einsatz.

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