Shanghai-Ranking 2011

Universität Zürich vorne dabei

Im Academic Ranking of World Universities 2011 der Shanghai Jiao Tong University belegt die Universität Zürich unter rund 1200 beurteilten Institutionen Rang 56. In den Bereichen «Life & Agriculture Science» und «Clinical Medicine, Pharmacy» resultierten gar die Plätze 27 und 37.

Roland Gysin

Die Universität Zürich gehört gemäss dem Academic Ranking of World Universities (ARWU) 2011 zu den weltweit besten 60 Universitäten. Beurteilt wurden rund 1200 Hochschulen und Universitäten.

Hauptgebäude der Universität Zürich: In «Life & Agriculture Science» gemäss Shanghai-Ranking weltweit auf Platz 27. (Bild: UZH)

Die UZH belegt im ARWU-Ranking der Shanghai Jiao Tong University 2011 im Bereich «Life & Agriculture Science» Rang 27 (ein Plus von 3 Rängen gegenüber Rang 30 im Jahr 2010). Ebenfalls einen Schritt nach vorne machte die UZH im Bereich «Clinical Medicine, Pharmacy»: Von Platz 38 auf neu Platz 37. Gesamthaft büsste die UZH leicht Terrain ein und belegt Rang 56. 2010 resultierte der 51. Platz.

Die Spitzenpositionen belegen 2011 – wie auch die Jahre zuvor – Universitäten aus den USA und England. Platz 1 gehört der Harvard University, Platz 2 der Stanford University und an dritter Stelle liegt das Massachusetts Institute of Technology (MIT).

Die besten europäischen Universitäten sind gemäss ARWU die University of Cambridge (5) und die University of Oxford (10). Die ETH Zürich führt das Feld der Hochschulen in Kontinentaleuropa an und liegt auf Platz 23. Aus der Schweiz liegen die Universität Genf auf Rang 71, Basel auf Rang 89. Bern liegt in der Ranggruppe 152–200.

Shanghai-Ranking kurz erklärt

Im Shanghai-Ranking werden hauptsächlich Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Medizin beurteilt. Die unterschiedlich gewichteten Beurteilungsbereichesind: Qualität der Ausbildung und des Personals, Forschungs-Output und Grösse der Institution. Weil nur absolute Zahlen berücksichtigt werden, zum Beispiel Anzahl Publikationen in den wissenschaftlichen Journals «Nature» und «Science», schneiden die grossen Universitäten tendenziell besser ab. Buchpublikationen oder Kongressbeiträge fliessen nicht in die Bewertung ein. Massgebend beim Forschungs-Output sind nur Zeitschriftenartikel. Die gewählten Zitations-Indexe erfassen vorwiegend englische Publikationen. Erklärungsbedürfitig ist auch der Indikator «Qualität der Ausbildung». Hier gilt: Es werden die Alumni gezählt– das heisst die an einer bestimmten Universität ausgebildeten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die «seit 1901 einen Nobelpreis oder einen wichtigen Mathematikpreis gewonnen haben». Je mehr desto besser.

Roland Gysin ist Leiter Publishing.

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