Deutsche Professoren

«Ausländische Kolleginnen und Kollegen sind für uns eine Selbstverständlichkeit»

Rektor Andreas Fischer betont im Interview mit UZH News die internationale Ausrichtung der Universität Zürich und die Wichtigkeit der Nachwuchsförderung. Die Vorwürfe der SVP der Stadt Zürich, es gäbe «deutschen Filz», weist er entschieden zurück. 

Roland Gysin15 Kommentare

Rektor Andreas Fischer: «Die Universität Zürich ist sehr daran interessiert, eine gute Mischung an Nationalitäten im Lehrkörper zu haben.» (Bild: Marita Fuchs)

2007 wurden 27 Professoren aus der Schweiz und 28 aus Deutschland an die Universität Zürich berufen. Die Zahlen für 2008: 26 Schweizer und 38 Deutsche. 2009 waren es gemäss Berufungsstatistik mehr Schweizer (27) als Deutsche (22). Dennoch: Weshalb ist Zürich für deutsche Professorinnen und Professoren so attraktiv?

Rektor Andreas Fischer: Die Universität Zürich ist international positioniert und hoch angesehen. Im Shanghai-Ranking 2009 zum Beispiel steht sie auf Platz 54 und rangiert damit – wenn auch knapp – vor den bestplatzierten deutschen Universitäten. Sie ist infrastrukturell und personell hervorragend ausgestattet, mit einem vergleichsweise hohen Lohnniveau. Auch die Unterrichtssprache Deutsch und die Ähnlichkeit der Universitätssysteme machen unsere Universität speziell für Deutsche attraktiv. Sie tauchen hier nicht in ein völlig anderes System ein, sondern finden sich schnell zurecht. Das ist ganz anders, wenn man zum Beispiel nach England oder nach Frankreich geht.

Und dann gibt es auch noch ein demographisches Argument: Die Bevölkerung in Deutschland ist zehnmal grösser als die der Schweiz. Angenommen, der Nachwuchs ist in Deutschland gleich gut ausgebildet wie hier, dann stehen zehn deutsche Nachwuchsforscher einem Schweizer oder einer Schweizerin gegenüber.

Die Universität Zürich ist sehr daran interessiert, eine gute Mischung an Nationalitäten im Lehrkörper zu haben. Es gibt nicht nur deutsche und Schweizer Professoren. 2009 kamen 14 Professoren aus dem übrigen Ausland (ohne Deutschland) neu hierher. Das sind 23 Prozent aller Neuberufenen.

Welche Fakultäten sind für ausländische Professoren besonders interessant?

Die Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät und – seit jüngerer Zeit – die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät sind besonders international ausgerichtet. Das hat auch etwas mit den Wissenschaftskulturen zu tun: Es gibt beispielsweise keine «deutsche» Chemie, während ein Fach wie die Germanistik in deutschsprachigen Ländern anders und intensiver gepflegt wird als in nicht-deutschsprachigen.

Die Auswahl der Kandidaten bei Berufungen erfolgt natürlich in den Berufungskommissionen, aber unser Bestreben geht dahin, eine möglichst breite Palette von Professoren aus aller Welt und aus allen Wissenschaftskulturen zu rekrutieren.

Welche Rolle spielen Deutschkenntnisse bei Berufungen?

Wir erwarten von allen Professorinnen und Professoren, dass sie gewisse Deutschkenntnisse haben bzw. – wenn dies nicht der Fall ist – im Verlauf ihres «Sich-Einlebens» erwerben. Amtssprache hier in Zürich ist Deutsch, und auch die grossen Vorlesungen auf Bachelor-Stufe werden in der Regel auf Deutsch gehalten.

Die Universität Zürich ist international ausgerichtet: Ausländische Studierende am traditionellen Willkommensapéro. (Bild: David Werner)

Auf der Master- und Doktorats-Stufe ist Englisch als Unterrichtssprache meist kein Problem mehr, weil die Studierenden dann in der Regel genug Englischkenntnisse besitzen, um der Thematik folgen zu können. In den grösseren «Fremdsprach-Philologien» (Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch) findet der Unterricht in den entsprechenden Sprachen statt.

Wie sind Ihre Erfahrungen bei Berufungen?

Professuren werden grundsätzlich international ausgeschrieben, und im Berufungsprozess werden die Kandidaten und Kandidatinnen nach fachlichen Kriterien ausgewählt. Wir bitten die Berufungskommissionen jedoch, Kandidaturen von Schweizern und/oder Frauen besondere Aufmerksamkeit zu schenken und in ihren Berichten darüber Auskunft zu geben. Es gibt für diese beiden Gruppen jedoch keine Quoten.

In den Medien wurde der Vorwurf laut, dass einzelne neue deutsche Professoren das ganze Team für ihren Lehrstuhl aus Deutschland mitgenommen haben.

Solche Fälle gibt es wohl. Die Mitnahme von Mitarbeitenden ist jedoch nicht Gegenstand von Berufungsverhandlungen. Dort wird lediglich festgelegt, wie viele Stellen einer Professur zugeordnet sind. Die Professoren können die Stellen dann frei vergeben, und wenn sie jemanden aus Deutschland oder aus einem anderen EU-Land anstellen wollen, ist das dank der Personenfreizügigkeit ohne weiteres möglich. Wir nehmen darauf keinen Einfluss. Nach einer gewissen Zeit, das lehrt die Erfahrung, vergeben sie Stellen an die Zürcher Nachwuchskräfte.

Was macht die Universität Zürich, um den Schweizer Nachwuchs zu fördern?

Die Universität Zürich hat einen eigenen Forschungskredit, mit dem sie Nachwuchskräfte finanziell unterstützt. Wir finanzieren damit jährlich einige Dutzend Forschungsprojekte von hervorragender wissenschaftlicher Qualität. Dem Forschungskredit der Universität Zürich stehen jährlich fünf Millionen Franken zur Verfügung. Dazu kommt zur Zeit eine weitere Million Franken von der Mercator-Stiftung.

Seit einiger Zeit fördern wir ausserdem die sogenannten Assistenzprofessuren – das sind auf sechs Jahre befristete Professuren für Nachwuchskräfte. Eine solche Professur erlaubt eine optimale Vorbereitung für die Bewerbung auf einen Lehrstuhl. Zurzeit sind 63 Assistenzprofessorinnen und -professoren an der Universität Zürich tätig.

Schliesslich gibt es – in einigen Fakultäten ganz neu – die strukturierten Doktoratsprogramme, in denen die Absolventen gezielt und in relativ kurzer Zeit auf eine akademische Karriere vorbereitet werden.

Stehen diese Programme Doktorierenden aller Nationalitäten offen?

Ja. Gerade im Bereich der Doktorate ist es ein Leistungsmerkmal einer Universität, wenn sie für Wissenschaftler aus der ganzen Welt attraktiv ist. Ein Paradebeispiel dafür ist die Graduiertenschule von «Life Science Zurich», ein Programm, das es seit längerem gibt und das Forschende von überall her anzieht. Für uns gehören alle, die in Zürich doktorieren, zum eigenen Nachwuchs, unabhängig von ihrer Staatszugehörigkeit.

Können Sie persönlich nachvollziehen, weshalb die SVP der Stadt Zürich mit ihrem Inserat gegen den «deutschen Filz» ein so grosses Echo ausgelöst hat?

Ja. Als Folge der bilateralen Verträge, der dadurch ermöglichten Freizügigkeit und des wirtschaftlichen Gefälles zwischen Deutschland und der Schweiz sind Zürich und die Schweiz als Arbeitsort für Deutsche sehr attraktiv geworden.

Auch im Alltag sind unsere deutschen Nachbarn ja präsenter als noch vor wenigen Jahren. Die Ansagen im Tram erfolgen ohne hörbaren Schweizer Akzent, im Restaurant bedient ein Kellner aus Berlin und im Spital arbeitet eine Ärztin aus Bayern.

Zwei verwandte, aber unterschiedliche Kulturen treffen im Alltag ständig aufeinander. Dass das nicht immer nur harmonisch abläuft, ist ganz normal. An der Universität pflegen wir internationale Offenheit jedoch schon lange. Ausländische Kolleginnen und Kollegen sind für uns eine Selbstverständlichkeit.

Universität Zürich,
Professuren 2008

 

 

Fakultät TOTAL %Schweizer %Deutsche Theologische Fakultät 13.5 50% 42% Rechtswissenschaftliche Fakultät 36.8 70% 24% Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät 46.0 26% 50% Medizinische Fakultät 135.2 59% 27% Vetsuisse-Fakultät 25.8 78% 22% Philosophische Fakultät 130.9 41% 48% Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät 88.2 43% 22% Zentrale Dienste der Universität 3.0 67% 33% Total UZH 479.3 50% 34%

Roland Gysin ist Leiter Publishing UZH.

15 Leserkommentare

Matthias Schmid schrieb am Gefährliche Debatte Es ist wahr, dass viele gute schweizerische Absolventen nie eine Uni-Karriere anstreben, weil sich anders mehr Geld verdienen lässt. Gefährlich ist die Debatte aber wegen des Rufs Zürichs (Wir wollen doch nicht als fremdenfeindlich gelten?!) und der Uni (Welcher schweizerische Professor hat ein Interesse daran, dass das Gerücht aufkommt, er habe seine Professur nur wegen der Inländerquote bekommen und seine massgebliche Qualifikation sei der rote Pass gewesen?). Die Debatte sollte schnellstmöglich umgestellt werden und wir sollten überlegen, wie wir attraktivere Nachwuchsförderung betreiben, neue Professuren etc. schaffen, wofür auch wegen Bologna grosser Bedarf besteht. Die SVP hat die falsche Lösung für dieses Problem und sie versucht den Brand mit dem Flammenwerfer zu löschen.
Oliver Weigartner schrieb am Das interessiert mich gar nicht! Ich schliesse mich Juliana voll und ganz an. Mir sind gute Professoren aus dem Ausland lieber, als schlechte aus der Schweiz! Hinzu kommt, dass an der rechtswissenschaftlichen Fakultät gerade die "nicht-schweizer" Professoren besonders beliebt sind. Und weshalb um Himmelswillen sollten diese Lehrstühle mit schlechteren Professoren besetzt werden?
Juliana Roost schrieb am Wissenschaft macht keinen Halt vor Landesgrenzen... ... und wer sich nur auf die Zahlen in der Tabelle konzentriert hat offensichtlich nicht gelesen. Professoren müssen unter den sich bewerbenden ausgewählt werden - und ich hoffe als Studentin doch sehr, dass primär die Leistung, das Profil und die Fähigkeiten in Forschung und Lehre zählen, nicht die Nationalität, denn damit hat "ein guter Professor sein" nichts zu tun. In dieser Hetzkampagne der SVP und der Weltwoche kommen wohl zwei Lieblingsbeschäftigungen dieser Leute gleichzeitig zum Zug - Akademikerfeindlichkeit und Ausländerfeindlichkeit. Eine Schande, dass das so salonfähig geworden ist in der Schweiz.
Franke Peters schrieb am Wo ist das Problem Wo ist das Problem an einem hohen Anteil von deutschen Professoren? Selbst wenn ein Drittel deutsche Professoren sind, zeigt das doch nur, dass die Uni international gut aufgestellt ist. Wie im Interview erwähnt, ist die Schweiz für viele deutsche sehr attraktiv, eben auch wegen des hohen Lohnniveaus. Die Frage nach dem "wo bleibt der Schweizer Nachwuchs" kann man, glaube ich, leicht beantworten: Sie gehenindie Privatwirtschaft, daman dort halt nochmehrverdienen kann.
Richard Steiner schrieb am Weitere Zahlen Um das Bild abzurunden, wie sehen die aktuellen Zahlen bei den Assistenten/Mitarbeitern, Assistenzprofessoren und in den Doktoratsprogrammen aus?
Ursula Schüpbach schrieb am Deutschsprachige Deutsche und Deutschschweizer Das Grössenverhältnis ist noch krasser, als es im Interview erwähnt wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Deutscher in einer deutschsprachigen Uni oder in einem Institut arbeitet, ist wirklich sehr, sehr gross. Die SVP schafft wieder mal mehr Probleme mit ihrem Gebrülle, als sie lösen kann.
Peter Meier schrieb am Deutscher Filz - Teil 5 Ich meine: Der Abstieg, “Sonderfall Schweiz, der insulare Musterknabe“, ist unausweichlich. Müssen wir das unnötig forcieren? Eine Politik, die sich mutig gegen übertriebene wirtschaftliche Interessen stellt, ist unabdingbar. Andererseits, Verlustängste und Fremdenfeindlichkeit geschürt werden, der soziale Frieden ist gefährdet. Gesellschaftliche Unruhen sind vorprogrammiert. Ebenso bedenke man, die vielen Verlierer, wie: “die Nichtqualifizierten, seien es Ausländer, solche mit Migrationshintergrund, und generell jene, mit Sprachschwierigkeiten. Es ist ein Pulverfass, die Lunte brennt. Da frage ich mich ernsthaft; welcher gesunde Zeitgeist hat den Mut, die brennende Lunte rechtzeitig zu löschen, ohne dass er von selbstgefälligen akademisch geblendeten CH-Irrläufer gemeuchelt wird? Dennschweizerisch gilt, traditionellhumanitär, mit der zwangsläufigen Konsequenz, die Volksmehrheit zu diskriminieren!
Peter Meier schrieb am Deutscher Filz - Teil 4 Warum dies? Weil es am Arbeitsmarkt, Angebot und Nachfrage herrscht. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich die Mehrheit der Menschheit ein soziales,demokratisches, wohlhabendes, friedliches und humanitäres Umfeld wünscht. Daher verwundert es auch nicht, dass so viele Deutsche in die Schweiz kommen, denn im romanischen Barbaricum, (sorry, Spieglein, Spieglein an der Wand?!) lässt es sich offensichtlich nicht so gut leben wie hier. Konklusion: Die Vertreibung der Schweizer ist im Gange und wird aus Politik und Wirtschaft negiert und zudem wirtschaftlich gelobt und gefördert. Dass ein Durchschnittsschweizer keine Stelle mehr finden wird, ist wohl selbstsprechend. Denn, wenn auf einen Schweizer 50 EU-Bürger kommen, hat der Durchschnittsschweizer keine Chance mehr. Geschweige denn, ohne Ausbildung und/oder mit sprachlichem Migrationshintergrund. Das zukünftige Problem wird wohl sein, wohin mit all den ausgemusterten CH-Arbeitnehmer.........ab in die Wüste? Also dahin, woher die Einwan
Peter Meier schrieb am Deutscher Filz - Teil 3 Rektor Andreas Fischer schreibt: Angenommen, der Nachwuchs ist in Deutschland gleich gut ausgebildet wie hier, dann stehen zehn deutsche Nachwuchsforscher einem Schweizer oder einer Schweizerin gegenüber. Dass die Personenfreizügigkeit EU-weit gilt, mit über 300 Mio. Personen, das wissen wir alle. Aber dass man daraus eine Pseudo-Verhältnisrechnung aufstellt, die das Argument „Deutscher Filz“ entkräften soll, gipfelt in einer einfältigen, selbstverachtenden und selbstlosen schweizerischen Denkweise, sofern es nicht perfide Polemik ist. Denn, bei über 300 Mio. Personen, hätten wir Schweizer in der Schweiz nur noch ein Arbeitsplatzanrecht von 1er pro 50 Arbeitsstellen. Sollte zukünftig Indien, China und die USA, auch die freie Personenfreizügigkeit erlangen, ja dann dürfte verhältnismässig nur noch ein Schweizer im CH-Arbeitsmark, von rund 4 Mio. Arbeitnehmer, eine Stelle besetzen.
Peter Meier schrieb am Deutscher Filz - Teil 2 Nichtsdestotrotz, schreibt Rektor Andreas Fischer: Die Universität Zürich ist sehr daran interessiert, eine gute Mischung an Nationalitäten im Lehrkörper zu haben. Ich meine; international besetzt zu sein, zwingt auch zu kulturell verschiedene Nationen, und nicht nur kontinental europäisch ausgerichtet. Sondern auch interkontinental, wie; asiatisch und chinesisch, genauso wie es in den USA der Fall ist. Demnach haben wir in der Schweiz, mit bis über 50% Deutschen, eine kulturell und international massive Abweichung, die keiner Argumentation standhält.
Peter Meier schrieb am Deutscher Filz Teil 1. Der deutsche Filz. Die Deutschen überschwemmen offensichtlich den Schweizer Arbeitsmarkt. Wie kommt es, dass bei einer EU-Personenfreizügigkeit mit 350 Mio. Menschen, davon rund 80 Mio. Deutsche, im 2008 sagenhafte 38 deutsche Professuren ausgesprochen wurden, und demgegenüber auf die restlichen Welt verteilt, lediglich 14 Professuren? Demnach wurden rund 3x so viele Professuren für Deutsche ausgesprochen, gegenüber weltweit 6,7 Mia. Personen, sprich, rund 1% der Weltbevölkerung. Ergo, die Deutschen sind 300-fach übervertreten, in einer internationalen universitären Institution. Die weltbesten Universitäten sind in den USA und dem UK, und interessanterweise sind sie nicht mal ansatzweise national so klumpenhaft aufgestellt. Da die Uni ZH gemäss Shanghai-Ranking 2009, besser klassiert, als die bestplatzierte deutsche Universität, müsste aufgrund der Mengenlehre, eine Vermischung zum Schlechteren stattfinden. Ein Abstieg scheint vorprogrammiert zu sein.
Klaus Geiger schrieb am Die "Creme de la Creme" der Hochschullehrer- u. Forschungselite.. aus D nahm/nimmt in der Regel den Weg in die Schweizer Hochschulen, nicht das Mittelmass od. drunter. Das enthält die SVP der Schweizer Öffentlichkeit geflissentlich vor. Ausnahmslos TOP-Leute, denen in D in der Regel MASSIVST nachgetrauert wird, auch weil man ihnen diese hohe Qualifikation in D meist, hauptsächlich mit öffentlichen Geldern (wie BAFöG), finanziert hat und sie am Ende dann als Schnäppchen- Top- Wissenschaftler&Hochschullehrer, mit Geld zur Migration nach CH überredet, an die Helvetische Hochschullehrer-&Forscherelite verliert. Darüber sollte sich die SVP mal aufregen. Nein, das überlässt sie dann doch lieber ihren Deutschen Bildungspolitikerkollegen. Früher nannte man solche Leute wie die SVP-Brunnenvergifter schlichtweg Pharisäer.
Matthias Steiner schrieb am Kontraproduktiv Diese Pressemeldung von H. Fischer bewirkt genau das Gegenteil von dem, was er eigentlich wollte. Anhand der Zahlen aus der Tabelle ersieht man ganz klar, dass wirklich zu viel deutsche Professoren an der Uni sind.
Martin Sauter schrieb am Die Zahlen zeigen... dass rund jeder Dritte Professor an der Universität Zürich ein Deutscher ist. An der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät beträgt der Anteil sogar 50%! Das stimmt doch sehr nachdenklich. Hat denn die Schweiz nicht mehr genügend qualifizierte "eigene" Professoren? Oder ist die Universität Zürich für Schweizer Professoren etwa nicht (mehr) ausreichend attraktiv?
Daniela Plüss schrieb am "Der deutsche Filz" Ich bin froh, dass sich die akademische Welt endlich zu Wort meldet. Vielleicht haben wir zuwenig Nachwuchs, weil die Schweizer Bevölkerung immer akademikerfeindlicher geworden ist. Da erstaunt es nicht, dass viele junge Leute andere Wege wählen. Die Revolution (der Bildungsfeindlichen) frisst ihre eigenen Kinder.

Kommentar schreiben

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Unberücksichtigt bleiben insbesondere anonyme, ehrverletzende, rassistische, sexistische, unsachliche oder themenfremde Kommentare sowie Beiträge mit Werbeinhalten.

Anzahl verbleibender Zeichen: 1000