Unijournal 4/09

Im aktuellen unijournal: Bologna-Reform unter der Lupe

Zehn Jahre Bologna-Reform: Was ist gelungen, was bleibt zu tun? Das aktuelle unijournal wagt eine Standortbestimmung und zeigt, welche Entwicklungen die Studienreformen in der universitären Lehre ausgelöst haben. 

David Werner und Sascha Renner

(Bild: Kommunikation)

Europa ist in Verzug. Der ursprüngliche Zeitplan der europäischen Bildungsminister sah vor, die Bologna-Reform bis 2010 umzusetzen, nun wird man wohl nochmals zehn Jahre benötigen. Die UZH hat nach anfänglicher Skepsis die Reform recht speditiv und pragmatisch umgesetzt.

Trotzdem ist auch hier noch einiges zu tun. Vieles muss sich noch einpendeln, in manchen Bereichen fehlt es noch an Erfahrung und Routine. Die Wirkungen und Nebenwirkungen von Bologna – willkommene und weniger willkommene – werden weiterhin zu denken und zu reden geben. Im aktuellen unijournal stellen wir zehn Fragen zu Bologna, die besonders unter den Nägeln brennen. Ausserdem zeigen wir anhand der Beispiele Biologie, Psychologie, Veterinärmedizin und Wirtschaftswissenschaften, wie sich die Lehre an Fakultäten und Instituten durch die Reform verändert hat.

Zehn Fragen zu Wirkungen und Nebenwirkungen der Bologna-Reform

1.             Ist der Master das Mass aller Dinge?

2.             Führt Bologna zur universitären Einheitskultur?

3.             Studienstress: Ist Bologna daran schuld?

4.             Neue Curricula: Ist das Studium zu verschult?

5.             Prüfungen: Dürften es auch weniger sein?

6.             Zählt jetzt nur noch die Punktewährung?

7.             Workload: Wann ist ein Punkt ein Punkt?

8.             Wer hört auf die Meinung der Studierenden?

9.             Regiert nur noch das Nützlichkeitsdenken?

10.          War früher alles besser?

Antworten auf diese und andere Fragen finden Sie im aktuellen unijournal oder hier als pdf online.

Und was finden Sie? Ihre Meinung interessiert uns. Diskutieren Sie mit und schreiben Sie uns einen Kommentar (siehe unten).

Weitere Themen im neuen unijournal:

Weichenstellungen: Wie die Career Services Studierenden der UZH bei der Laufbahnplanung helfen. – Ausbrechen aus bekannten Mustern: UZH-Professorinnen erklären, wie Frauen an Hochschulen wirklich vorankommen. – Spannend wie im Krimi: Gerd Folkers erzählt, wie das Collegium Helveticum zum neuen Schwerpunktthema «Reproduzierbarkeit» gefunden hat. – Puzzle für Fortgeschrittene: Wie die 155 Hörsäle der UZH disponiert werden. – Uniknigge: Wie wird eine Tagung zum Erfolg – Deutsch und deutlich: Roland Gysin, neuer Leiter der Fachstelle Publishing, stellt sich vor. – Rechenpower: Ein neuer Supercomputer bringt die Forschung auf Touren. – Junge Talente fördern: Esther Stöckli, Molekularbiologin und neue Beirätin des Fonds zur Unterstützung des akademischen Nachwuchses (FAN), über Kriterien bei der Vergabe von Forschungsbeiträgen. – Zürich nach Noten: Bernhard Hangartner, ein Kenner der lokalen Musikgeschichte im Porträt. –Fotoroman: Was macht eigentlich eine Limnologin? – Wissensfrage: Stimmt es, dass Kinder die Werte ihrer Eltern übernehmen?

David Werner und Sascha Renner sind Redaktoren des unijournals

Kommentar schreiben

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Unberücksichtigt bleiben insbesondere anonyme, ehrverletzende, rassistische, sexistische, unsachliche oder themenfremde Kommentare sowie Beiträge mit Werbeinhalten.

Anzahl verbleibender Zeichen: 1000