«bike to work»

Auf zwei Rädern ins Büro

Die Universität Zürich hat sich zum zweiten Mal an der schweizweiten Aktion «bike to work» beteiligt. Rund 330 Mitarbeitende legten im Juni 49'000 Kilometer per Fahrrad zurück.

Adrian Ritter1 Kommentar

«bike to work»: Sonnenuntergänge einmal anders erleben. (Bild: Stockxpert)

86 Teams haben sich an der Aktion beteiligt, in der Verlosung haben sich die «Helden der Entwicklung» den ersten Preis geholt. Das vierköpfige Team der Abteilung «Allgemeine und Entwicklungspsychologie» durfte vergangene Woche zum Abschluss der Aktion Transa-Gutscheine im Wert von je 100 Franken in Empfang nehmen.

Die «Unibikers» des Betriebsdienstes Irchel erhielten als Zweitplatzierte je einen Gutschein für eine Massage im ASVZ. Eine Beinmassage dürfte gelegen kommen, denn die «Unibikers» haben wie schon im vergangenen Jahr den Streckenrekord aufgestellt – sie legten 2735 Kilometer zurück. Die «Crimepsychos» vom Kriminologischen Institut verdienten sich als dritten Preis Transa-Gutscheine im Wert von 50 Franken.

Überreicht wurden die Preise von Annette Hofmann von der Abteilung Sicherheit und Umwelt, welche die Aktion an der Universität Zürich koordiniert. «Es freut mich, so viele radbegeisterte Mitarbeitende an der Universität Zürich zu sehen», so Hofmann.

Im Vergleich zum Vorjahr mit mehr als 100 Teams war die Beteiligung 2009 allerdings etwas geringer gewesen. Hofmann hofft, dass sich nächstes Jahr wieder mehr Radler an der Aktion beteiligen: «Es wäre toll, wenn wir es auf die Rangliste der zehn Betriebe mit dem höchsten Anteil radelnder Mitarbeiter schaffen würden.»

Vorerst dürfen sich die Beinmuskeln wieder etwas erholen, wobei auch dies nicht für alle gilt. «Viele Teilnehmende von «bike to work» kommen ohnehin mit dem Fahrrad zur Arbeit oder haben sich durch die Aktion neu dafür begeistern lassen», weiss Hofmann.

Adrian Ritter ist Redaktor von UZH News.

1 Leserkommentar

Marc Sommerhalder schrieb am Vielleicht würden noch mehr Teams mitmachen, wenn ... Zuerst Gratulation allen Teams für die sportliche Leistung. Durch Optimierung der UZH-Infrastrukturen liessen sich sicher noch weitere (Ganzjahres-) Teams finden. Es ist nicht jedermanns Sache, einzig um sich zu duschen eine ASVZ-Mitgliedschaft zu lösen und anschliessend in Bürokleidung (bei Regen?) die "letzte Meile" in Angriff zu nehmen. Glücklich kann sich zudem schätzen, wer in seinem Büro genug Platz hat, um den teuren Langstrecken-Renner sicher bis zur Heimfahrt aufzubewahren. Der Kopierer-Raum eignet sich auch nur bedingt, um feuchte Ausrüstung zu trocknen... Es würde mich freuen, wenn für diese Punkte beim Cityport-Projekt eine gute Lösung gefunden würde.

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