Neues unimagazin

Neues unimagazin zum Thema «Forschen am Limit»

Sie simulieren die Evolution, fragen woraus das Weltall besteht, was die Welt im Innersten zusammenhält oder ergründen das Geheimnis des menschlichen Bewusstseins. Forscherinnen und Forscher der Universität Zürich beschäftigen sich mit den Rätseln der Natur. Im Dossier «Forschen am Limit» gibt das neue unimagazin Einblicke in ihre Labors.

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(Bild: unicom)

Dass neue Erkenntnisse in den Natur- und Biowissenschaften nicht vom Himmel fallen, ist bekannt. Sie sind das Ergebnis harter Arbeit am wissenschaftlichen Detail. Wie arbeiten die Frauen und Männer, die in an der Universität Zürich auf den verschiedensten Gebieten Spitzenforschung betreiben, nun aber konkret? Wie denken sie? Was treibt sie an? Das Dossier «Forschen am Limit» gibt Einblick ins Labor von Zürcher Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Und der Wissenschaftshistoriker Philipp Sarasin analysiert, wie sprachliche Bilder den Blick der Forschenden beeinflussen.

In der Rubrik Forschung berichtet das neue unimagazin über aktuelle und brisante Themen wie die historische Aufarbeitung der Eugenik in der Schweizer Psychiatrie, die helvetische Einbürgerungspolitik, Manager die betrügen und das Geheimnis des Herzinfarktes. Ausserdem in diesem Heft: Der Sozialpädagoge Reinhard Fatke analysiert die Hintergründe der 1.-Mai-Krawalle in Zürich, Studierende, die Spitzensport betreiben, gehen ans Limit ihrer körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit und die Zürcher Publizistikwissenschaftler haben in einem europaweiten Forschungsprojekt untersucht, wie sich die Akzeptanz der Gentechnologie in der Gesellschaft verändert.

Wissenschaft sei Rätsellösen, bemerkte der Wissenschaftshistoriker Thomas S. Kuhn. Rätsel geben auch die Illustrationen von Martin Woodtli auf, die das Dossier des neuen unimagazins begleiten. Der Zürcher Grafikkünstlers lädt zu einer visuellen Reise durch seine irrwitzige Technikwelt.