Kinderkrippen

Ein Haus für Kinder

Seit dem ersten März 2004 nimmt die neue Kinderkrippe «kikri Bülachhof» Kinder auf. Sie beleben jetzt das Haus, das drei Gruppen auf verschiedenen Etagen beherbergt. Zusätzlich gibt es Gemeinschaftsräume für alle, die tanzen, «gumpen», werken oder töpfern möchten.

Marita Fuchs

Die «kikri Bülachhof» von aussen. (Bild: Marita Fuchs)

Die zweite Kinderkrippe der Stiftung Kinderbetreuung im Hochschulraum Zürich (kihz) heisst «kikri Bülachhof». Sie liegt zwischen Berninaplatz und der Universität Irchel. Im selben Gebäude ist die studentische Wohnsiedlung Bülachhof der Stiftung für studentisches Wohnen (SSWZ) untergebracht. Diese wurde bereits im September 2003 eröffnet. Beim Entwurf und Bau dieser Wohnsiedlung wurde das «Haus für die Kinder» von Beginn an mitkonzipiert.

Allesauf Kinderaugenhöhe im Bad. (Bild: mf)

Entstanden ist ein modernes, helles Haus mit vielen Fenstern. So kann man vom Gruppenraum ins Treppenhaus oder auf die gegenüberliegenden Wohnhäuser und Gärten schauen. Die Räume werden der Optik der Kinder gerecht und sind kinderfreundlich eingerichtet.

Für Säuglinge besteht eine Warteliste, ältere Kinder haben noch Platz. (Bild: mf)

Sergio Tassinari, Co-Geschäftsleiter der Stiftung kihz, freut sich, dass jetzt neben der «kikri Hönggerberg» eine zweite stiftungseigene Krippe Betreuungsplätze anbieten kann. Insgesamt 36 Plätze sind es bei der «kikri Bülachhof», jede der drei Betreuungsgruppen kann 12 Kinder aufnehmen. Es besteht aber bereits eine Warteliste. Viele Säuglinge stünden auf der Liste, für 2jährige und ältere Kinder seien jedoch noch Plätze frei, laut Tassinari. Bei der Vergabe werden Hochschulangehörige von Universität Zürich und ETH Zürich bevorzugt. Bei den Kosten beteiligen sich Universität Zürich, ETH Zürich und die Stadt Zürich. Die Elternbeiträge werden aufgrund des steuerbaren Einkommens berechnet.

Während der Eingewöhnungszeit begleiten die Eltern die Kinder eine Woche lang. (Bild: mf)

Zur Zeit werden die Kinder eingewöhnt. In der Regel begleiten die Eltern dabei die Kinder eine Woche lang. Neben Gruppenräumen bietet die Kinderkrippe zum Beispiel auch ein «Gumpizimmer», wo der Nachwuchs in Bällen baden und sich austoben kann. Für kleine Handwerker stehen neben einem Töpferofen ein Mal- und Bastelatelier zur Verfügung. Frischluft kann im grossen Garten getankt werden.

Zum Austoben: Das «Gumpizimmer». (Bild: mf)
Marita Fuchs ist Mitarbeiterin von unicom.