Informationskampagne

Was gegen den Coronablues hilft

Die Pandemie fordert die UZH-Angehörigen. In Zusammenarbeit mit dem Verband der Studierenden hat die UZH die #uzhmoodboost Kampagne lanciert. Letzte Woche ging die Hotline-Week über die Bühne, mit Tipps und Tricks gegen den Coronablues.

Stefan Stöcklin

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Die Pandemie verlangt viel Selbstdisziplin. Da hilft es, wenn man sich gegenseitig in Lern- und Chatgruppen vernetzt und unterstützt. (Illu zVg)

 

Die Corona-Pandemie wirft uns auf uns selbst zurück, viele leiden unter den Einschränkungen. «Die Welt reduziert sich auf das zuhause», konstatierte Gabriele Siegert in ihrer Videobotschaft anlässlich der Townhall zur #uzhmooodboost-Kampagne. Die Informations- und Sensibiliserungskampagne will der Vereinzelung entgegenwirken und die Stimmung der Studierenden heben. «Wir möchten einen Beitrag zum Wohlbefinden leisten», betonte die Vize-Rektorin und Prorektorin Lehre und Studium.

Die Kampagne ist ein Gemeinschaftswerk der UZH und dem Verband der Studierenden VSUZH. Sie richtet sich an die Studentinnen und Studenten, die von den Einschränkungen besonders betroffen sind und beispielsweise als Neulinge noch kaum Gelegenheit hatten, die UZH wie sonst von innen zu kennen zu lernen. Dazu finden verschiedene Aktionen statt, eine Website gibt Tricks und Tipps und bündelt das Beratungsangebot.

«Wichtig ist für uns, dass die Anlauf- und Beratungstellen der UZH bei den Studierenden gut bekannt sind», sagt Isabel Leder, Co-Präsidentin des VSUZH. Und Ulrich Frischknecht, Leiter der Studieninformation und Beratung, betont das übergeordnete Ziel: «Wir bieten ein niederschwelliges Angebot und helfen, damit es den Studierenden gut geht.»

Prioritäten setzen

Letzte Woche fand im Rahmen der #uzhmoodboost-Kampagne die «Hotline-Week» statt, die Gelegenheit bot, die verschiedenen UZH-Beratungsstellen kennenzulernen und bei Bedarf nachzufragen. In der virtuellen Townhall-Versammlung eingangs der Beratungswoche gab der Neurologe und Schlafforscher Reto Huber Schlaftipps. Er betonte die Bedeutung der Schlafhygiene, das heisst eines guten Schlafs zu regelmässigen Zeiten. Nicht zuletzt deshalb, weil im Schlaf Gelerntes ins Langzeitgedächtnis verschoben und Unwichtiges von Wichtigem getrennt wird.

Die Psychologin Urte Scholz referierte über Stressvermeidung und machte deutlich, wie wichtig die Setzung von Prioritäten sei. Bekannte Stressverstärker sollten umgangen, Entspannungsmöglichkeiten aktiviert werden. Isabel Leder legte den Studierenden nahe, bei Problemen rechtzeitig Hilfe zu holen und sich selbst nicht zu stark unter Druck zu setzen. Die knapp zweistündige Townhall ist online und lässt sich auf der Website nachschauen. Die wichtigsten Fragen der Studierenden und ihre Antworten sind in den FAQ zusammengestellt. Ihre Lektüre lohnt sich.

Studierende chatten auf Discord

Dank der Hotline-Week und der #uzhmoodboos-Kampagne sei es gelungen, den Semesterstart für manche Studierende zu erleichtern, bilanziert Ulrich Frischknecht. «Wichtig ist die Signalwirkung», betont der Leiter der Studieninformation und Beratung, «wir nehmen die Studierenden ernst und können helfen». Der #uzhmoodboost geht das ganze Semester weiter, weitere Angebote sind vorgesehen.

Isabel Leder verweist zum Beispiel auf die Lerngruppen, die der VSUZH derzeit organisiert und die dem Social Distancing entgegenwirken. Ein «lebendiger Austausch» mit Komilitoninnen und Komilitonen ist auch auf dem Discord Channel der Studierendenvereinigung möglich. Zum Mitmachen reicht ein Click auf den Einladungslink. Weitere Infos sind auf der #uzhmoodboost und der Website des VSUZH zu finden.

Stefan Stöcklin, Redaktor UZH News

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