61. Ruderregatta

Uni schlägt Poly

Beim traditionellen Rudermatch zwischen ETH und Universität Zürich konnten das Uni-Männerboot und der Uni-Professorenachter punkten: Sie gewannen ihre Läufe. Ungeschlagen blieb indes das Damenteam der ETH.

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Auf dem Weg zum Sieg: Das Herren-Boot der UZH (Ruderer in blau) entschied das Rennen zum 24. Mal für sich.  (Bild: ASVZ/Kurt Dätwyler)

Etwas ungewohnt und ausnahmsweise statt im November schon im September fand am Samstag der traditionsreiche Rudermatch Uni-Poly statt. Im Kielwasser der «Zurich City Sprints», die mit Beteiligung von Weltklasse-Ruderern zum ersten Mal auf der Limmat durchgeführt wurden, trugen auch die beiden Hochschul-Mannschaften in teilweise abgeändertem Modus ihre Matches aus.

Die Herren-Boote der ETH Zürich und der Universität Zürich duellierten sich nur einmal, da sich die Achter der beiden Hochschulen in den Vorläufen auch den Teams der ETH Lausanne und der Universität St. Petersburg stellen mussten.

Die Teams der Universitäten Zürich und St. Petersburg lieferten sich in den Vorläufen ein heisses Duell. Letztere konnten im Final ihren Vorsprung von knapp einer Sekunde verwalten und errangen den Spitzenplatz.

Später duellierten sich die ETH Zürich und die Universität Zürich im traditionsreichen, seit 1945 durchgeführten Uni-Poly-Rennen. Dieses entschied die Universität Zürich zum 24. Mal für sich. In der ewigen Bestenliste führt jedoch noch immer die ETH Zürich mit 35 : 24 Siegen.

Blitzstart hingelegt: Die UZH-Professoren bei der Siegerehrung. (Bild: ASVZ/Kurt Dätwyler)

ETH-Studentinnen bauen Vormachtstellung aus
Im für den Rudermatch üblichen Modus, einer Best-of-three-Serie, trafen die Frauen-Achter aufeinander. Mit klarem Ausgang: Die ETH-Studentinnen siegten mit zwei Siegen in zwei Rennen und durften aus der Hand von ETH-Rektor Lino Guzzella das Ruder übernehmen. Die ETH-Frauen haben damit ihren Vorsprung in der Bestenliste ausgebaut und führen sie mit 10 : 1 Siegen an.

Eindeutig war die Sache auch beim Rennen der Professoren, wo ebenfalls ein Lauf reichte, um das Siegerteam zu ermitteln. Dabei hatte der Achter der Universität den Bug klar vorne. Die Uni-Professoren überquerten dank Blitzstart und starkem Rennen die Ziellinie mit deutlichen vier Sekunden Vorsprung.

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