Aus dem Universitätsrat

Berufungen vom 27. Juni 2011

Der Universitätsrat hat Frank Meyer, Jakob Pernthaler, Jess G. Snedeker und Franz E. Weber zu ausserordentlichen Professoren und Olga Timofeeva zur Assistenzprofessorin ernannt.

Kommunikation

Der Universitätsrat hat an seiner Sitzung vom 27. Juni 2011 Dr. Frank Meyer, geb. 1975, zum ausserordentlichen Professor für Strafrecht und Strafprozessrecht unter Einschluss des internationalen Strafrechts ernannt. Professor Meyer studierte an der Universität Hamburg Rechtswissenschaften und legte 2004 die grosse Juristische Staatsprüfung am Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg ab. In der Folge war er zunächst als «Research Assistant» und dann bis 2006 als «Visiting Scholar» an der Yale Law School in New Haven tätig. Anschliessend arbeitete er zwei Jahre als wissenschaftlicher Referent und Projektleiter am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg im Breisgau. Frank Meyer ist heute wissenschaftlicher Assistent am Strafrechtlichen Institut der Universität Bonn.

Professor Dr. Jakob Pernthaler, geb. 1968, wurde zum ausserordentlichen Professor für Aquatische Mikrobielle Ökologie ernannt bzw. befördert. Professor Pernthaler studierte an der Universität Innsbruck Zoologie und Ökologie schloss das Studium 1994 ab. Anschliessend absolvierte er Forschungsaufenthalte am Institut für Hydrobiologie der Tschechischen Akademie der Wissenschaften in Budweis und an der Technischen Universität München. Von 1997 bis 2005 arbeitete er am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen. Seit 2005 ist Professor Pernthaler Assistenzprofessor mit «tenure track» für Aquatische Ökologie an der UZH.

Prof. Dr. Jess G. Snedeker, geb. 1972, wurde zum ausserordentlichen Professor für Orthopädische Biomechanik (Doppelprofessur mit der ETH Zürich) ernannt. Professor Snedeker studierte am College of Engineering and Applied Science an der Lehigh University in Bethlehem, Pennsylvania, USA. 2004 erlangte er an der ETH den Ph.D. in Mechanical Engineering. Anschliessend arbeitete er am dortigen Institute for Biomedical Engineering als «Post Doctoral Research Fellow». Seit 2006 ist er an der UZH Assistenzprofessor für Orthopädie (Universitätsklinik Balgrist) und seit 2008 Doppelprofessor mit der ETH am Departement für Informationstechnologie und Elektrotechnik.

Dr. Franz E. Weber, geb. 1960, wurde zum ausserordentlichen Professor ad personam für Kraniofaziale und Orale Biotechnologie ernannt. Prof. Weber studierte an der Universität Konstanz Biologie und erlangte dort 1989 die Promotion. Anschliessend war er während drei Jahren am Medical College an der Cornell University in New York tätig. Ab 1995 arbeitete Professor Weber an der Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie des USZ. Ferner war er von 2003 bis 2006 als Leiter der Sektion Bioengineering am Institut für Orale Biologie der UZH tätig. Seit 2005 ist Professor Weber wissenschaftlicher Abteilungsleiter für Oral Biotechnology und Bioengineering an der Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie des USZ und Honorarprofessor an der Faculty of Dentistry der Universität Hongkong, CN.

Professor Meyer tritt sein Amt am 1. Juli, die Professoren Pernthaler, Snedeker und Weber treten ihr Amt am 1. August 2011 an.

Beförderung

Prof. Dr. Philippe Della Casa, geb. 1962, wurde auf den 1. August 2011 zum ordentlichen Professor für Ur- und Frühgeschichte befördert. Er ist als ausserordentlicher Professor seit 2002 an der UZH für das gleiche Fachgebiet tätig.

Weitere Ernennung

Dr. Olga Timofeeva, geb. 1976, wurde zur Assistenzprofessorin mit «tenure track» für Historische Englische Sprachwissenschaften ernannt. Sie ist derzeit als «Postdoctoral Researcher» am Department of English an der University of Helsinki tätig.

Austritt

Unter Verdankung der geleisteten Dienste, die er sich um sein Fachgebiet, die Studierenden und die Universität erworben hat, wird Professor Dr. Attila Becskei, geb. 1973, Assistenzprofessor für Systembiologie, per 31. August 2011 aus dem Anstellungsverhältnis mit der Universität entlassen. Prof. Becskei hat einen Ruf an die Universität Basel angenommen.

Kommentar schreiben

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Unberücksichtigt bleiben insbesondere anonyme, ehrverletzende, rassistische, sexistische, unsachliche oder themenfremde Kommentare sowie Beiträge mit Werbeinhalten.

Anzahl verbleibender Zeichen: 1000