Neues unimagazin

Zu den Ursprüngen der Menschheit

Von den Ursprüngen in der afrikanischen Steppe bis zur Erfindung der griechischen Polis und darüber hinaus – das neue unimagazin unternimmt Zeitreisen an die Anfänge des modernen Menschen, seiner Kultur und Gesellschaft.

Roger Nickl und Thomas Gull

(Bild: zvg)

Die Wissenschaft ist eine Zeitmaschine. Historiker, Archäologen und Anthropologen machen es uns möglich, weit in die Vergangenheit zurückzublicken. Das neue unimagazin unternimmt Zeitreisen an die Anfänge des modernen Menschen, seiner Kultur und Gesellschaft.

Wir streifen durch die Weiten Afrikas auf der Suche nach dem ersten Homo sapiens, der dort vor rund 150 000 Jahren gelebt haben soll. Oder wir reiten durch die Steppen zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer, wo sich die Menschen vor 5000 Jahren in der indogermanischen Ursprache verständigten.

Wir sitzen im prunkvollen Palast auf dem Mont Lassois in dem die Keltenprinzessin von Vix um 500 v. Chr. Hof hielt. Und wir werfen mit Theologen einen neuen Blick auf die biblische Paradiesgeschichte, die als «Adoleszenzerzählung der Menschheit» gedeutet werden kann.

Diese und andere faszinierende Einblicke in die Geschichte der Menschheit versammelt das Dossier «Ecce Homo. Zeitreisen an unsere Anfänge» im aktuellen unimagazin. Vielfach verdanken wir solche Erkenntnisse so genannten «Orchideenfächern», die oft prächtige Blüten treiben.

Weiter im neuen unimagazin ein Text darüber, wie Tiere denken: Der Philosoph Hans-Johann Glock ergründet die Intelligenz von Tintenfischen, Löwen und Affen mit zuweilen erstaunlichen Ergebnissen.

Deutsch als Fremdsprache: Für viele Rätoromaninnen und Rätoromanen ist Deutsch lernen eine zuweilen schmerzhafte Herausforderung, wie ein sprachbiografisches Forschungsprojekt dokumentiert.

Die Uno hat 2010 zum internationalen Jahr der Biodiversität erklärt. Im grossen Interview macht der Umweltwissenschaftler Bernhard Schmid klar, welche Folgen das rasante Artensterben für unseren Planeten haben könnte.

Schlaue Experimente: Der Molekularbiologe Konrad Basler erforscht, wie aus einer gestörten Zellkommunikation Krebs entsteht. Auf dieser Basis könnte etwa eine Therapie von Dickdarmkrebs entwickelt werden, wie er im Porträt verrät.

Roger Nickl und Thomas Gull sind Autoren des unimagazins.

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