Neues Journal

Nachdenken über die Lehre

Am 27. Oktober fand an der Universität Zürich der Tag der Lehre statt. Ein ganzer Tag, um Wünsche zum Studium und neue Ideen zur Lehre zu diskutieren. Im aktuellen «Journal» setzen Studierende und Dozierende dieses Gespräch fort. 

David Werner und Sascha Renner

Was beschäftigt den Assistenzarzt? Mit welchen Schwierigkeiten kämpft die Romanistik-Professorin? Worauf kommt es dem Biologie-Studenten im Studium an? Angeregt vom Tag der Lehre haben eine Reihe Studierender und einige Dozierende fürs Journal aufgeschrieben, was ihnen in Sachen Lehre unter den Nägeln brennt. Vom Glück gemeinschaftlicher Aha-Erlebnisse ist da zum Beispiel die Rede, von Knacknüssen beim Notengeben und von der Kunst, Freiräume im Studium zu nutzen.

Weitere Themen im aktuellen «Journal»:

Ein Nebenfach oder zwei?

Mehr Mobilität, mehr Flexibilität, weniger Prüfungen: Die Philosophische Fakultät
arbeitet zurzeit an Verbesserungen der Studienbedingungen. Ein kontroverses Thema ist dabei die Zahl der Nebenfächer, wie die Debatte mit der Indologin Angelika Malinar und dem Historiker Philipp Sarasin zeigt.

Eine Sprache für alle

Die Wissenschaft spricht Englisch – auf unterschiedlichem Niveau. Ist das schlimm?

Die moderne Hochschul-Sprachdidaktik gibt Entwarnung: Perfektion ist nicht das Ziel.

Mosers Vision

Eine Ausstellung würdigt Karl Moser, den Erbauer des Kollegiengebäudes. Wie die
Universität zu ihrem Turm kam, erklärt der Architekturhistoriker Thomas Gnägi.

Vom Dozenten zum Stadtrat

Seit Mai 2010 ist der Wirtschaftsgeograf André Odermatt Zürcher Stadtrat. Wie erlebte der Hochschuldozent den Wechsel in die Berufspolitik?

Nichts für Klaustrophobe

Ein neues Forschungszentrum an der UZH, das SNS-Lab, untersucht Emotionen wie Mitgefühl und Ärger. Studierende können als Probanden an den Experimenten teilnehmen. Ihre Hirn-Scans dürfen sie anschliessend mit nach Hause nehmen.

David Werner und Sascha Renner sind Redaktoren des Journals.

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