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Nachhaltigkeit

40’000 Kilometer 
mit dem Zug

Kann man als international tätiger Wissenschaftler auf das Fliegen verzichten? Das hat sich der Paläontologe Christian Klug gefragt und ein anderthalbjähriges Experiment gestartet. Mit Bahn, Bus und Fähre reiste er durch Europa und mehrere Male nach Marokko – ein Erfahrungsbericht.
Autor: Text und Bilder: Christian Klug
Stromlinienförmige Lokomotive des Hochgeschwindigkeitszugs Al Boraq im Bahnhof von Tanger.
Der schnellste Zug Afrikas: Vorbild für den marokkanischen Hochgeschwindigkeitszug «Al Boraq» ist der französische TGV.

Ich bin kein Heiliger: Ich bin viel geflogen, teils für Forschungszwecke und zu internationalen Symposien, teils für den Urlaub. Im Jahr 2024 war es zu viel: Vierzehn Länder auf fünf Kontinenten in einem Jahr liessen mich unter meinem eigenen Schuldgefühl leiden, massiv zur globalen Erwärmung beizutragen. Ich beschloss, meinen ökologischen Fussabdruck in den folgenden Jahren zu verringern. Für mich hiess das, mindestens ein Jahr lang nicht mehr zu fliegen.

Ein Grossteil meiner paläontologischen Forschung basiert auf meiner Feldarbeit in Marokko, daher war dies meine erste Sorge. Schaffe ich es, ohne zu fliegen in einer angemessenen Zeit dorthin zu kommen? Glücklicherweise musste ich dank des Fonds für Nachhaltigkeit der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich (UZH) die höheren Kosten für den Landtransport nicht aus meinem Forschungsprojekt bestreiten. Meine erste Google-Maps-Suche ergab, dass ich es innerhalb von 24 Stunden von Zürich ins südspanische Tarifa schaffen könnte, was einige Busfahrten bedeutet hätte (das klang ehrlich gesagt ziemlich anstrengend).

Dann gab es Gerüchte über Nachtzüge nach Barcelona. Allerdings wurde diese Hoffnung von Albert Rösti zunichte gemacht, der die Subventionen für Nachtzugverbindungen strich. Immerhin gibt es jetzt vielversprechende Nachtbusse. Auf jeden Fall hatte dies meine Hoffnung geweckt, dass ich meine Arbeit und die Teilnahme an zwei internationalen Symposien in Marokko auch ohne Flug fortsetzen könnte.

Distanz Total

0 km

Einfacher Start: Zürich – Toulouse (983 km)

Natürlich hatte ich noch andere Bahnreisen geplant. Ein Besuch in Toulouse für ein geologisch-paläontologisches Treffen war leicht zu organisieren. Auf dem Weg dorthin konnte ich mein Lieblingsrestaurant in Lyon Part-Dieu besuchen. Im französischen Hochgeschwindigkeitszug (TGV) kann ich perfekt an Manuskripten arbeiten: keine Störungen, bequem, und wenn es laut ist, setze ich Ohrstöpsel ein.

Zürich – Isle of Coll (2106 km)

Eine weitere lange Reise führte mich nach Schottland. Die Planung dieser Reise war kniffliger, da ich innerhalb des Vereinigten Königreichs Fahrkarten bei verschiedenen Unternehmen buchen musste. Letztendlich hat es – grösstenteils – Spass gemacht. Nun ja, die Passkontrolle vor dem Einsteigen in den Eurostar in Paris oder London ist lästig. Natürlich ist der Brexit aus wichtigeren Gründen ärgerlich, aber dies ist ein sehr konkreter Punkt, der mich Zeit in einigen Warteschlangen kostete.

Jedenfalls wurde es spätestens dann lustig, als ich in die Bahn nach Oban stieg. Der altmodische Zug fährt durch eine herrliche, an Harry-Potter-Romane erinnernde Landschaft, während die Waggons die struppigen Büsche streiften, die am Gleisrand wachsen. Regenbogen, Burgen und malerische Dörfer füllten diese Reise mit wunderbaren Ansichten, was mich das junge Paar vergessen liess, das im Zug Gras rauchte.

Es war eine Urlaubsreise zur Isle of Coll, von wo aus wir mit einem kleinen Boot zu verschiedenen Orten gebracht wurden, um mit fast 10 Meter langen Riesenhaien, verspielten Robben, eleganten Quallen und anderen herrlichen Meeresbewohnern zu schnorcheln.

Hai mit weit aufgesperrtem Maul
Isle of Coll, Schottland: Wenn man sich beim Schnorcheln ruhig verhält, kann man die Riesenhaie beim Filtrieren beobachten. (Bild: Christian Klug)

Die Heimreise wurde chaotisch, da ich einen Fehler gemacht hatte und eine der ersten Etappen am falschen Tag gebucht hatte, sodass ich einen Tag später als geplant zurückkehrte – und ich musste zusätzliches Geld ausgeben, um die Tickets erneut zu kaufen. Die grossartigen Erinnerungen an die Unterwasserwelt liessen mich dieses Problem jedoch im Handumdrehen vergessen.

Marokko zum Ersten: Zürich – Berrechid (2769 km)

Dann rückte im September meine erste Reise nach Marokko näher. Glücklicherweise hatte mir ein Freund eine kleine Firma empfohlen, die mir bei der Planung helfen sollte: SimpleTrain. Diese Firma wird von freundlichen jungen Leuten mit Sitz in Zürich betrieben, die komplizierte Reisen für einen organisieren und optimieren, wenn man das Fliegen vermeiden möchte – perfekt für mich.

Ich schickte ihnen meinen Zeitplan, erhielt einige Vorschläge mit einer zweitägigen Fährfahrt ab Genua, die ich ablehnte, und bekam schliesslich eine vernünftige Verbindung über Genf, Lyon, Barcelona, Algeciras, Tanger und Casablanca nach Berrechid, wo ich eine Keynote auf dem internationalen Kongress zum paläontologischen Erbe halten sollte.

Die Zugfahrten bis nach Málaga und die Busfahrt nach Algeciras verliefen reibungslos, obwohl der Bus eine Stunde Verspätung hatte. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, war, dass die Fähren immer Verspätung haben. Im Idealfall nimmt man also einfach die nächste Fähre. Lektion gelernt.

Auf dem Schiff blieb ich an Deck, weil ich es liebe, die Elemente zu spüren, und hoffte, irgendwelche Meeresbewohner zu sehen. Ich wusste, dass es in der Strasse von Gibraltar Orcas und Delfine gibt, aber ich wusste nicht, wie realistisch es war, überhaupt etwas zu sehen. Heute weiss ich es: Bei allen sechs Fahrten mit diesen Fähren in den letzten sechs Monaten habe ich Mondfische, Delfine und jede Menge Seevögel gesehen, dazu kamen auch mal eine Meeresschildkröte, ein paar andere Fische und Rippenquallen.

Auf der ersten Überfahrt musste ich lernen (und auch einige französische Touristen), dass es in Tanger nicht nur einen Hafen gibt, sondern zwei. Anstatt in Tanger Ville, nahe dem Stadtzentrum, anzulegen, kamen wir in Tanger Med an, einem gigantischen Industriehafen ausserhalb der Stadt, von wo aus unter anderem viele Dacia-Fahrzeuge, die mittlerweile in Marokko produziert werden, verschifft werden.

Von dort musste ich ein Taxi nehmen, um die 43 Kilometer nach Tanger zurückzulegen, sodass ich meinen Zug nach Casablanca verpasste. Glücklicherweise gab es noch spätere Züge.

Vorbild für den marokkanischen Hochgeschwindigkeitszug «Al Boraq» ist der französische TGV. Der schnellste Zug Afrikas bringt einen rasch und bequem von Tanger über Rabat nach Casablanca. Als ich den Endbahnhof erreichte, verbrachte ich einen ruhigen Tag an der Küste und besuchte die gigantische Hassan-II.-Moschee, bevor ich mich auf den Weg nach Berrechid machte.

Moschee Hassan II. am Strand von Casablanca
Casablanca, Marokko: die berühmte Moschee Hassan II. mit ihrem über 200 Meter hohen Minarett. (Bild: Christian Klug)

Mein Vortrag verlief gut; der Kongress war etwas chaotisch, aber die Begegnungen mit den Menschen waren grossartig. Unter anderem erfuhr ich von riesigen Dinosaurierspuren in der marokkanischen Sahara, die auf Google Maps entdeckt wurden, aber das ist eine andere Geschichte.

Odyssee nach Hause

Als ich auf dem Heimweg am Schalter der Fährgesellschaft ankam, teilte mir der Mitarbeiter am Schalter mit, dass die Fähre aus unbekannten Gründen mindestens drei Stunden Verspätung haben würde. Glücklicherweise hatte ich vorsorglich genügend Zeitpuffer für die Busfahrt von Algeciras nach Málaga eingeplant, sodass ich hoffte, dass alles klappen würde. Nach vielen Stunden Wartezeit legte die Fähre schliesslich ab. Ich sah acht Mondfische, zahlreiche fröhliche Delfine und wieder einige Rippenquallen. Das Meer war ruhig und die Sonne schien. Wir kamen mit drei Stunden Verspätung im Hafen von Algeciras an, aber eigentlich hätte ich immer noch Zeit gehabt, meinen Bus zu erwischen. Aus unerfindlichen Gründen ging es aber noch eine halbe Stunde, bis die Fähre endlich anlegte.

Mit dem Taxi nach Málaga

Meine Sorge, meinen Bus und dann die folgenden Züge zu verpassen, wuchs exponentiell. Alles ging so langsam voran. Sobald die Fähre angelegt hatte, schulterte ich meinen schweren Rucksack und rannte zur Grenzkontrolle, kam als Erster durch, eilte durch die Gepäckkontrolle und wurde zurückgerufen, um meinen Rucksack scannen zu lassen. Dann rannte ich, so schnell es mit meiner schweren Last möglich war, zum Busbahnhof. Ich kam ein paar Sekunden zu spät an und sah gerade noch, wie der Bus den Busbahnhof verliess. Ich war zutiefst frustriert und wog meine Optionen ab. Würde ich meinen Anschluss in Málaga verpassen, dann müsste ich alles neu buchen. Folglich entschied ich mich für ein Taxi, das über 200 Euro kostete und – leider – nicht vom Fonds für Nachhaltigkeit der MNF übernommen wurde. Der Rest der Reise verlief ruhig und weitgehend nach Plan. Das war eine wichtige Erfahrung, da ich vorhatte, diese Reise im Herbstsemester mit einer Gruppe von Studierenden im Rahmen eines Blockkurses zu wiederholen.

Marokko zum Zweiten: Zürich – Meknes (2766 km)

Ich hatte die Blockkurs-Reise so geplant, dass ich die individuellen Forschungsprojekte meiner Studierenden mit ihnen im Zug vorbereiten konnte, insbesondere in den Schnellzügen in Frankreich und Spanien. Dabei hatte ich nicht berücksichtigt, dass manche Menschen nicht gerne im Zug an ihren Laptops arbeiten. Na ja. Mit dieser recht grossen Gruppe von dreizehn Personen kontaktierte ich erneut SimpleTrain, um Fahrkarten zu buchen und Reservierungen vorzunehmen. Vor unserer Abreise überprüfte ich sorgfältig die Stapel gedruckter Fahrkarten und Hotelreservierungen.

Ich traf die Studierenden am Zürcher Hauptbahnhof, wo einige bereits im Zug sassen, da dieser aus Winterthur kam, wo mehrere von ihnen wohnen. Als ich auf Gleis 34 ankam, gab es eine Durchsage über die Lautsprecher, dass unser Zug wegen eines Unfalls nicht wie geplant nach Genf fahren würde. Stellen Sie sich meine Verzweiflung vor, als unsere Reise so begann und wir bereits Gefahr liefen, alle folgenden Züge zu verpassen. Zum Glück waren die Studierenden weniger besorgt um unsere Reise als ich.

Plan B

Ich nahm Kontakt zu SimpleTrain auf, um einen Plan B auszuarbeiten, falls wir den TGV in Lyon verpassen sollten. Ihre Antwort stresste mich noch mehr, denn uns wäre nur noch eine einzige Option geblieben: Flixbus. Kurz: Der «Schienenersatzverkehr» (Busse, die Züge ersetzen) verlief reibungslos, wir erwischten eine passable Verbindung nach Genf und waren wieder auf Kurs, als wir dort ankamen. So konnte ich in mein geliebtes kleines Restaurant in Lyon zurückkehren und hatte dann im Zug nach Barcelona reichlich Zeit, den Studierenden die Forschungsprojekte zu erklären.

Am nächsten Tag hatte ich den Nachmittag in Córdoba eingeplant, da ich schon immer die Mezquita sehen wollte. Obwohl es Ende November war, waren immer noch viele Touristen da, wenn auch wahrscheinlich weniger als in anderen Jahreszeiten. Auf jeden Fall ist es ein bemerkenswerter Ort, und es war eine willkommene Unterbrechung unserer langen Zugfahrt.

Innenraum einer Moschee mit Marmorsäulen, die rot-weiss-gestreifte Bögen in der tragen.
Córdoba, Spanien: die wunderschönen Säulen der Mezquita. (Bild: Christian Klug)

Die Zugfahrt nach Cádiz war etwas stressig, aber wir haben es alle geschafft. Wir kamen ziemlich spät und müde an. Am nächsten Morgen nahmen wir den ersten Bus nach Tarifa. Erstaunlicherweise kam die Fähre pünktlich an und sogar in Tanger lief alles wie geplant. Dann nahmen wir den Schnellzug nach Kenitra, wo wir in den Zug nach Meknes umsteigen mussten.

Was ich nicht wusste, war, dass die Züge am Freitagnachmittag vollgestopft sind. Obwohl wir Sitzplätze reserviert hatten, war es sehr mühsam, mit unseren grossen Rucksäcken dorthin zu gelangen. An diesem Punkt fingen die Studierenden wohl an, mich und meine umweltbewusste Idee zu verachten. Einige waren sehr gestresst, und ich konnte sie kaum aufmuntern. Drei von ihnen beschlossen, nach der Exkursion mit dem Flugzeug in die Schweiz zurückzukehren, obwohl sie das selbst bezahlen mussten.

Wir kamen sicher, aber müde in Meknes an, wo unsere netten marokkanischen Fahrer auf uns warteten. Insgesamt verlief die Exkursion gut. Ich glaube, ich kann sagen, dass alle Teilnehmer diese abenteuerliche Reise trotz der Strapazen unterwegs positiv in Erinnerung behalten werden. Die Rückreise in die Schweiz verlief angenehm problemlos.

Eine Gruppe von junge Menschen ist mit Rollkoffern an einem Fährterminal unterwegs.
Tanger, Marokko: die mutigen Studierenden auf dem Heimweg am Hafen. (Bild: Christian Klug)

Marokko zum Dritten: Tapas und Wilde Stürme

Im Januar und Februar reiste ich erneut mit dem Zug nach Marokko, um am internationalen Symposium über frühe und niedere Wirbeltiere teilzunehmen, das von Abdelouahed Lagnaoui aus Berrechid und mir organisiert wurde.

Zürich – Marrakech via Cádiz (3053 km)

Dieses Mal war es, nun ja, gelinde gesagt schwierig. Die Züge fuhren wegen eines schrecklichen Unfalls in der Nähe von Córdoba nicht wie geplant, sodass ich erst um Mitternacht in Cádiz ankam statt wie geplant um 16 Uhr. Letztendlich spielte das aber keine Rolle, denn aufgrund der drei Stürme über dem Atlantik waren alle Fähren über die Strasse von Gibraltar gestrichen worden. Ich war enttäuscht, weil ich dadurch den ersten Tag der Exkursion vor der Konferenz verpassen würde, aber es gab keine Möglichkeit, die Dinge zu beschleunigen.

Cádiz, Spanien: Grosse Wellen brechen an der Uferbefestigung.
Cádiz, Spanien: Grosse Wellen brechen an der Uferbefestigung. (Bild: Christian Klug)

Also verbrachte ich einen Tag in Cádiz, genoss den Blick auf den wilden Ozean, machte ein paar Besichtigungen, ass einige ausgezeichnete Tapas und entspannte mich.

Am nächsten Tag fuhr ich nach Algeciras, da alle Fähren ab Tarifa erneut gestrichen worden waren. Trotz der Fehlinformationen einer beeindruckend unmotivierten Dame am Schalter der Fährgesellschaft schaffte ich es gegen Mittag auf ein Schiff. Ich kam gegen 16 Uhr in Tanger Ville an, nahm wieder den «Al Boraq» nach Casablanca und dann den Zug nach Marrakesch. Dort wurde ich von einem Fahrer abgeholt, der mich ins Atlasgebirge brachte, wo ich schliesslich auf die Exkursion traf – um 2 Uhr morgens, mit 32 Stunden Verspätung. Die Exkursionen und die Konferenz waren schön, aber für mich als Hauptorganisator extrem anstrengend.

Abbruch: Marrakech – Malaga (743 km)

Ich hatte nicht mehr viel Energie übrig, als ich mich von meinen Kollegen verabschiedete, um mit dem Zug zurück in die Schweiz zu fahren. Ich kam wie geplant in Tanger an.

Zum Glück war das Wetter am nächsten Tag ruhig, aber wieder hatte die Fähre nach Tarifa enorme Verspätung. Drei Stunden zu spät legten wir ab. In Algeciras ging ich zum Bahnhof, aber es fuhren keine Züge. Ich nahm den nächsten Bus nach Málaga, in der Hoffnung, dass es Züge nach Madrid geben würde, aber das Einzige, was ich bekam, waren leere Blicke der Renfe-Mitarbeiter am Fahrkartenschalter. Keine Züge für mindestens noch einen oder zwei Tage. Sie empfahlen mir, nach einem Bus zu suchen.

Am Busbahnhof hing am Fahrkartenschalter ein Schild mit der Aufschrift «Wir haben keine Fahrkarten mehr nach Madrid. Suchen Sie online!» Also schaute ich nach, aber auch dort gab es für den nächsten Tag keine freien Plätze. Ich war ziemlich enttäuscht und hatte keine Lust, lange in Málaga zu warten – wie viele Tage noch?

Also gab ich meine etwa anderthalbjährige Flugpause auf und buchte widerwillig einen Flug nach Basel. Auch das lief nicht gut, aber das ist eine andere Geschichte.

EIn Palmenhain vor einem rot-orangegen Himmel in Abendstimmung
Zwischen Erfoud und Rissani, Marokko: Abendstimmung in der Oase. (Bild: Christian Klug)

Was ich gelernt habe

Zurück zum Titel dieser Geschichte: Ende 2025 erstellte ich eine Liste aller meiner Reisen mit Schätzungen der zurückgelegten Strecken basierend auf Google Maps. Es kamen insgesamt etwa 40’000 km zusammen, etwa die Länge des Äquators. Nun denken Sie sich vielleicht: «Für lange Strecken wird er wohl kaum mehr den Zug nehmen!» Darauf würde ich Ihnen antworten: «Doch, eigentlich schon.» Der Klimawandel ist nach wie vor eines der grössten Probleme, mit denen die Menschheit konfrontiert ist, und ich geniesse Zugfahrten immer noch. Für diejenigen, die das Gleiche tun wollen, habe ich einige Empfehlungen: 

  1. Planen Sie grosszügig.
  2. Planen Sie Pausen an schönen Orten ein, um sich zu entspannen.
  3. Interrail-Tickets können für Bahnreisen eine sehr clevere Lösung sein.
  4. Rechnen Sie mit Verspätungen.
  5. Geniessen Sie die Reise und die Abenteuer, die sie mit sich bringt!