Digitaltag

Leben in einer digitalisierten Gesellschaft

Bitcoins, künstliche Intelligenz, Privatsphäre, Gesundheitsdaten oder Spiele für die moralische Schulung: Am gestrigen Digitaltag präsentierte die UZH im Hauptbahnhof Zürich, welche Möglichkeiten die Digitalisierung bietet und was der digitale Wandel in breiten Bereichen der Gesellschaft bedeutet.

Theo von Däniken

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Zusammentreffen am Digitaltag: Abraham Bernstein, Direktor der UZH Digital Society Initiaive, im Gespräch mit Bundesrat Johann Schneider Ammann. (Bild: Thomas Poppenwimmer)

 

Der digitale Wandel, in dem sich unsere Gesellschaft befindet, fasziniert und verunsichert viele Menschen gleichermassen. Am Digitaltag zeigten über 40 Unternehmen und Institutionen auf, welche neuen Möglichkeiten die Digitalisierung vieler Lebens- und Wirtschaftsbereiche eröffnet.

Forschende der Digital Society Initiative der UZH präsentierten live auf der Bühne in der Zürcher Bahnhofshalle und in Videos, welche Auswirkungen die Digitalisierung zum Beispiel auf die Privatsphäre, auf den Medienkonsum, auf die Arbeitswelt oder gar auf die Religion hat. Zudem konnten Besucherinnen und Besucher am Stand «Bildung und Arbeit» erleben, wie man Games einsetzen kann, um beispielsweise Kaderangestellte in Finanzinstitutionen in moralischem Handeln zu trainieren.

«Als Universität wollen wir den gesellschaftlichen Wandel der Digitalisierung nicht nur kritisch begleiten, sondern auch mitgestalten», sagte Rektor Michael Hengartner in seiner Video-Botschaft zum Digitaltag. «Dazu braucht es aber nicht nur Informatikerinnen und Naturwissenschaftler, sondern auch Ökonomen, Juristinnen, Psychologen, Ethikerinnen und so weiter. Wenn die Expertinnen und Experten aus diesen unterschiedlichen Bereichen zusammenarbeiten, können wir die Chance für die Gesellschaft packen.»

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