Neuste Leserkommentare

  • Kommentar von Peter Fuchs

    Sehr geehrter Herr Gamma

    Die Informationen, die Sie ansprechen sind auch weit verfügbar, gerade für Studenten mit Zugriff zu vielen empirischen Datenbanken. Oder sind verfügen Sie über besonderes Insiderwissen? Aber egal - schade, dass Sie auf den Kontext der Diskussion lenken, obwohl ich Ihnen eine inhaltliche Argumentation aufs Silbertablett gelegt hatte, als ich nach Handlungen fragte... Oder ist Ihre Antwort, die weissprivilegierte Aussage, dass wir Weissen diskriminiert werden? A-A-Programs benachteiligen nur jene Weissen, welche von strukturellem Rassismus profitiert hätten. Ich bin auch kein Fan, da Sie strukturelle Probleme auf indiv. Ebenen verschieben, wodurch es eben Verlierer gibt. Jedoch führen eben auch die strukturellen Probleme zur grundsätzlich indiv. Benachteiligung, welche wiederum den strukturellen Rassismus bekräftigt. Wenngleich A-A-Programme keine Lösung sind, so durchschlagen Sie wenigstens diese Negativspirale.Vorteile von überbevorteilten Menschen wegzunehmen ist keine Diskriminierung Mehr …

  • Kommentar von Hansruedi Rutz

    Verzerrte Studie bezüglich Tracking-App

    Guten Tag Eine verlässliche Studie sollte meiner Meinung nach alle Nutzende und Nicht-Nutzende von Mobiles und Computern miteinbeziehen. Auch die prozentuale Zahl der effektiv Nutzenden einer solchen Tracking-App, sollte nach dem Start der Installations-Möglichkeit der Tracking-App erfasst und auch Täglich aktualisiert und veröffentlicht werden. In der Studie fehlt der Hinweis, dass . . . 1. viele ältere CH-Bürger weder Computer noch Mobiles besitzen 2. viele besitzen noch älter Mobiles, auf denen sich die App nicht installieren lässt 3. viele werden die App aus Datenschutz-Gründen nicht installieren Wenn 1.-3. zusammen gezählt werden, sind dies sicher 30-50% der Bevölkerung Da ist es mehr als fraglich, ob diese Tracking-App ein “voller“ Erfolg sein wird. Zusätzlich zur Tracking-App müsste die CH-Bevölkerung in TV/Radio und Printmedien darüber informiert werden, in welchen Städten/Regionen sich Neuinfizierte ansteckten, d.h. die Bevölkerung dadurch sensibIlisieren. Danke Mehr …

  • Kommentar von Alex Gamma

    Lie by omission

    Lieber Herr Fuchs - das Problem im öffentlichen Diskurs heute ist nicht so sehr, dass Unwahrheiten gesagt werden, sondern dass immer grössere Teile der Wahrheit ausgeblendet werden, die für ein umfassendes Lagebild unabdingbar sind. Gelogen, wenn Sie so wollen, wird durch Auslassung, durch die Auswahl dessen, was gesagt wird und was nicht. Wenn Fr. Rost von alltäglichem Rassismus gegen US-Schwarze spricht, darf das als Pauschalaussage schon mal angezweifelt werden. Auffälliger ist jedoch, was unerwähnt bleibt: dass z.B. Floyds Totschlag nicht einem allg. Trend entspricht, dass es nachfolgend nicht einfach nur "Proteste", sondern Zerstörung und Plünderungen gab, dass schlechtere Lebensbedingungen Schwarzer kein Beweis für weissen Rassismus sind, dass sich die Lage der US-Schwarzen immer weiter verbessert, dass es durch weitverbreitete Affirmative Action-Programme u.ä. zur Diskriminierung Weisser kommt und dass in den Medien ein starker Anti-Weisser Furor (Rassismus?) zu spüren ist. Mehr …

  • Kommentar von Fridolin Opin

    Re: Black lives matter - weiterführende Antworten...

    Guten Tag Frau Bah Danke für Ihre Antwort. Die Einseitigkeit ist meines Erachtens genau das problematische an Ihrem Aufruf. Sie ignorieren in Ihrem Text die Existenz von Rassismus ausserhalb der der weissen Rasse. Ja - Rassismus ist schlecht, Ja - Rassismus ist existent und Ja - es ist eine Schande, dass Menschen, egal welcher Ethnie Rassismus erfahren müssen. ABER: Nein - Rassismus ist nicht weiss, Nein - Sklaverei ist nicht weiss Die Insertion einer solchen Aussage (diese machen Sie durch die Ansprache: Liebe Weisse) führt dazu, dass man genau das wichtigste im Kampf gegen Rassismus verliert -- die gemeinsame Ebene des Dialoges Ich finde es sehr wichtig, Dialoge über Rassismus und Diskriminierung anzuregen -- diese sollten mit Redefreiheit und im allseitigen Respekt weiterhin geführt werden und nicht durch "Rasseneinteilung" verhindert werden. Es gibt biologisch nur eine Rasse. Freunliche Grüsse Mehr …

  • Kommentar von Susann Bah

    Black lives matter - weiterführende Antworten...

    Lieber Herr Opin, ich kann nachvollziehen, dass Sie meinen Text als einseitig empfinden – allerdings gibt es ja auch keine Anleitung über welche Thematik wir uns hier im Detail zu äussern haben. Sie haben mir viele Fragen gestellt und ich kann Ihnen versichern, dass ich all Ihre Fragen mit ‘ja’ beantworten kann. Gerne äussere ich mich nochmals zu meinem eigenen Text vom 19.6.2020 betreffend BLM. Ich bin persönlich sehr von diesem Thema betroffen, auch intern an der UZH. Es war mir ein grosses Anliegen, genau diesen Text, auch wenn er Ihnen nicht gefällt, zu veröffentlich. Mehr …

  • Kommentar von Peter Fuchs

    Meinungspluralität

    Lieber Herr Gamma – Erstens, verwechseln Sie bitte nicht fehlende Meinungspluralität mit Meinungsunterdrückung. Die Kommentarspalte steht nämlich sicherlich allen Meinungen offen, die nicht problematisch radikal sind. Zweitens, war dieses Interview offensichtlich auch fernab von linkem Gedankengut. Dass es soziale Kategorisierung, Vorurteile und gesellschaftliche Benachteiligung gibt ist empirisch belegt und somit unabhängig von einer politischen Gesinnung. Das macht m.E. Ihre Argumentation nicht haltbar. Wenn Sie der Meinung sind die Aussagen, dass und wie Rassismus vorkommt falsch sind, sind Sie nicht konservativ, rechts oder sonst etwas, sondern vor Allem ignorant. Das beste Beispiel übrigens ist der Satz "Die Politik wird zu Handlungen bewegt.": Welche Handlungen das sein sollen wird nicht angesprochen. Ich würde mich auf einen Diskurs verschiedener Ansichten und Gesinnungen freuen, um eben solche Handlungen für soziale Ungerechtigkeiten zu finden. Mehr …

  • Kommentar von Hansruedi Rutz

    Verzerrte Studie zu Tracking-App

    Guten Tag Eine verlässliche Studie sollte meiner Meinung nach alle Nutzende und Nicht-Nutzende von Mobiles und Computern einbeziehen. Auch die prozentuale Zahl der effektiv Nutzenden einer solchen Tracking-App, sollte nach dem Start der Installations-Möglichkeit der Tracking-App erfasst und auch Täglich aktualisiert und veröffentlicht werden. In der Studie fehlt der Hinweis, dass . . . 1. viele ältere CH-Bürger weder Computer noch Mobiles besitzen 2. viele besitzen noch älter Mobiles, auf denen sich die App nicht installieren lässt 3. viele werden die App aus Datenschutz-Gründen nicht installieren Wenn 1.-3. zusammen gezählt werden, sind dies sicher 30-50% der Bevölkerung Da ist es mehr als fraglich, ob diese Tracking-App ein “voller“ Erfolg sein wird. Zusätzlich zur Tracking-App müsste die CH-Bevölkerung in TV/Radio und Printmedien darüber informiert werden, in welchen Städten/Regionen sich Neuinfizierte ansteckten, d.h. die Bevölkerung dadurch sensibIlisieren. Danke Mehr …

  • Kommentar von Fridolin Opin

    Ein paar weiterführende Fragen

    Liebe Frau Bah – Danke für Ihren Text. Sie interpretieren den Rassismusbegriff aufbauend auf der Critical Race Theory. Das sollten Sie vielleicht nochmals lesen. Denn der systemische Rassismus, den Sie ansprechen, wird in dem "weissen" Menschen niemals enden. Dementsprechend hat man dieser Theorie folgend keine andere Möglichkeit als den systemischen Rassismus an die eigenen Kinder weiterzugeben (System). Die ganze Theorie (CRT) bewegt sich in einem argumenatorischen Vakuum und ist deshalb nicht ausgereift. Befolgung dieser Theorie führt zu mehr Hass gegen sich selbst und andere. Beispiel: Haben Sie sich mit Ihrem subtilen Rassismus in Ihrem eigenen Text befasst? Werden neben Schwarzen und Braunen, nicht auch Asiaten und weitere Ethnien diskriminiert? Sie beziehen sich auf Sklaverei und Apartheid. Aktive Sklaverei existiert auch heute. Befassen Sie sich mit der aktiven Sklaverei? Ja, es ist Zeit gegen Hass und Polarisation aufzustehen – für alle Kinder dieser Welt. Mehr …

  • Kommentar von Graziella Pulver

    Ungerechtigkeiten und Rassismus unterscheiden

    Ich habe den Eindruck, dass man generell Ungerechtigkeiten (echte und vermeintliche) und Rassismus ungenügend unterscheidet. Die Gesellschaft (mal USA ausgeschlossen und Südafrika, die speziell sind) wird immer und ewig Unterschiede produzieren. Die zu grossen Unterschiede zwischen reich und arm unterwandern Gleichberechtigung auf allen Ebenen im Moment extrem. Mehr …

  • Kommentar von Alex Gamma

    Wo bleibt die Meinungsvielfalt an der Uni?

    So, und ich möchte jetzt einmal eine konservative Sichtweise auf die Geschehnisse hören. Von jemandem aus der Uni. Im Sinne von Diversität und Vielfalt von *Meinungen*, nicht nur Hautfarben und Geschlechtern und Herkunftsländern. "An den Hochschulen ist es wichtig, den konstruktiver Diskurs ohne Kategorisierung zu suchen. Das bedeutet eben auch unbequeme Gegenmeinungen zuzulassen..." Genau. Also, wo ist die Gegenmeinung? Wo ist der oder die Soziologieprofessor/in, der/die den Teil des Spektrums füllt, den man von den universitären PR kaum jemals zu hören bekommt? Schaffen Sie das? Ich möchte es wirklich sehen. Ansonsten würde ich von einer Universität erwarten, dass sie ihre mangelnde Meinungsvielfalt offen diskutiert, den Überhang von links-progressiven Standpunkten kritisch reflektiert, oder vielleicht sogar die potentielle Tatsache, dass Andersdenkende sich nicht zu Wort wagen? Ich weiss es nicht, aber geben Sie sich doch endlich mal Mühe. Mehr …

  • Kommentar von Susann Bah

    Black lives matter - mehr Gerechtigkeit, auch in der Schweiz

    Liebe Weisse – Ausdrücke wie 'Mohr' etc. sind in der heutigen Zeit nicht mehr angebracht. Sie stammen aus der Sklavenzeit, sind abwertend und diskriminierend. Oncle Ben's Logo wird ersetzt, es ist eine groteske Abbildung, die die Schwarzen zu Recht so nicht mehr dulden wollen. Solche Abbildungen stammen ebenfalls noch aus der Sklavenzeit und aus der Apartheid, im Sinne von ''Wir sind weiss und ihr halt nur schwarz''. Liebe Weisse, schaut zukünftig genauer hin, denn ihr müsst mit eurer Hautfarbe keine alltäglichen Diskriminierungen wie Schwarze oder Braune erleiden. Hinterfragt euch erst, ob da nicht doch ein subtiler, alltäglicher Rassismus in euch schlummert, den ihr nicht zu erkennen wagt - gebt euch Mühe, den Rassismus abzubauen, damit ihr ihn nicht an eure Kinder weitergebt. Ich appelliere an eure Menschlichkeit hier endlich aktiv was zu ändern! Mehr …

  • Kommentar von Fabian Ramseyer

    Wo bleibt der wissenschaftliche Diskurs?

    Danke für das Interview. Ich konnte innerhalb der Beiträge der Uni Zürich keinen kontroversen Beitrag zu Sara-Cov-2 finden. Es ist das eine in Medien nur eine Perspektive zu lesen, ganz was anderes, wenn es auch in der Universität so geschieht. Es ist nicht so, dass in der wissenschaftlichen Gemeinde keine anderen Meinungen gibt und so frage ich mich, weshalb dies nicht angesprochen wird. So ruhte doch meine Hoffnung auf der Fähigkeit der Akademiker genau diese Unsicherheiten aufzugreifen und von allen Perspektiven zu beleuchten. Es ist schon fast etwas befremdend zu hören, dass es ohne Impfung keine Lösung gibt. Auch hier gibt es ganz verschiedene Stimmen und da meine ich keine Leichtgewichte der Wissenschaft. Gerne führe ich auch weiter aus, doch bleibt bei 1000 Zeichen wohl nicht mehr Platz dafür. Freundliche Grüsse FR Mehr …

  • Kommentar von Peter Maier

    Beim nächsten Mal

    Die nachträglichen Untersuchungen und Erfahrungen sind bestimmt wertvoll für zukünftigen Strategien mit Sars-CoV-2. Das Hauptproblem liegt aber darin, dass ein neues Virum im globalisierten Umfeld sehr rasch die gesamte Bevölkerung befallen kann und keine Informationen vorliegen über relevante Symptome, Krankheitsverläufe, Todesraten und Risikopersonen. Das hat Sars-CoV-2 beispielhaft demonstriert. Alle Vergleiche mit früheren Pandemien und anderen Viren sind dann nur bedingt hilfreich. Voraussagen sind kaum möglich. Wie gehen wir mit der nächsten Pandemie um? Damit das Gesundheitssystem nicht überlastet wird, war die shut down Strategie des Bundes die einzig richtige Massnahme. Wie gross tatsächlich die wirtschaftlichen Schäden sind, wird sich, wie beim Virus, im Nachhinein zeigen. Und beim nächsten Mal? eine schnellere Unterbindung jeglicher Reisetätigkeit zwischen verschiedenen Zonen in Europe unabhängig von Landesgrenzen und obligatorische Maskenpflicht?? Mehr …

  • Kommentar von Enrico Brugnera

    Enrico Brugnera

    Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass dieses Virus sich sehr ähnlich anderen Grippeviren verhält. Auch bei anderen Grippeinfekten sieht man, dass Infizierte, schon infektiös sind bevor sie Symptome entwickeln. Im Gegenteil, es hat mich verblüfft, wieviele Träger sein können und dabei keine Symptome bekommen, falls die Daten, die mir zur Verfügung standen, wirklich stimmen. Dann müsste man ja fast schliessen, dass das Sars-CoV-2 weniger virulent wäre als andere Grippeviren. Mehr …

  • Kommentar von Michael Arand

    Andere tödliche Infektionskrankheiten ...

    Soweit zurückblicken muss man gar nicht einmal, regelmässig (aber zum Glück im Trend rückläufig) sterben pro Jahr noch mehr als 2 Millionen Menschen weltweit an einer der drei "grossen" Infektionskrankheiten: Malaria (ca. 600'000), Tuberkulose (ca. 1.2 Mio) und HIV (ca. 900'000); die Daten beziehen sich auf das Jahr 2017. Mehr …

  • Kommentar von Mateusz Kapustka

    Zyklizität vs. Einmaligkeit

    Interessant. Eine Schlussfolgerung: Um nicht jedes Jahr angesichts einer neuen Pandemie tierischen Ursprungs nach einer neuen Impfung weltweit suchen zu müssen, während Märkte, Bildung, ganze Gesellschaften im Lockdown zyklisch gesperrt werden, wodurch neue Böden für autoritäre, identitäre, und freiheitseinschränkende Politiken der staatlichen Überwachung entstehen, würde es reichen, in die Entwicklung einer billigen Methode der gewaltlosen Herstellung von Fleisch aus Zellen im Labor und in seine effektive weltweite Distribution einmal zu investieren (wenn man schon unbedingt Fleisch essen muss). Darauf muss man aber kommen WOLLEN. Mehr …

  • Kommentar von Susanna Imfeld

    ShopSensor

    Lieber Maximilian Danke für diese tolle Idee! Mehr …

  • Kommentar von Klaus W. Grätz

    wie Märkte kllüger werden

    Very intersting. What about the "Gesundheitsmarkt"? Beste Güsse Klaus Grätz Prof.em. Mehr …

  • Kommentar von Matthias Meier

    Interaktion mit KI sollte zur Allgemeinbildung werden

    Vielen Dank für den tollen Beitrag und Ihren Einsatz in diesem wichtigen Forschungsgebiet! Ich denke es wäre essenziel, dass derartige Zusammenhänge spätestens im Sekundarunterricht teil des Schulunterrichts werden und auch in den Medien wesentlich öfter thematisiert werden. Die Omnipräsenz derartiger Algorithmen (auch Google, Facebook, Youtube,...) hat einen gewaltigen Einfluss auf unsere Gesellschaft, den leider die wenigsten Anwender zurzeit als solchen wahrnehmen. Dass diese zurzeit mehrheitlich zur puren Optimierung finanzieller Interessen im globalen Stil eingesetzt werden erachte ich als sehr gefährlich und fahrlässig. Diskriminierung wie im Artikel genannt oder die vermehrte Bildung extremistischer Meinungsbilder und Gruppierungen durch den Filterblasen-Effekt sind dabei nur zwei Beispiele. KI's von diesen Dimensionen sollten in meinen Augen zwingend transparent sein und die Auseinandersetzung mit Ihren Konsequenzen integraler Bestandteil der Allgemeinbildung. Mehr …

  • Kommentar von Rita Ott

    Super Idee!

    Das ist eine wunderbare Idee, ich bin sehr gespannt freu mich darauf! Mehr …

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