Neuste Leserkommentare

  • Kommentar von Evelyne Marti

    Zweifel an Dunedin-Studie

    Was ich bisher über die Dunedin-Studie las, wirkt auf mich sehr plakativ und zu kurz gegriffen in der Interpretation. Meine Mutter wuchs als Millionärstochter auf, hatte aber eine sehr schwere Kindheit. Mein Vater wuchs sehr arm auf und wurde verhätschelt von seiner Familie. Die entscheidenden Faktoren für eine glückliche Kindheit sind nicht die äußeren Verhältnisse, sondern die Liebe und Zuwendung, die ein Kind aus seinem Umfeld erfährt. Die ältesten Menschen der Welt sind nicht reich, sondern leben in Drittweltstaaten. Die ungesunde Konsumwelt als Mekka von Glück und Gesundheit darzustellen, ist meiner Ansicht nach eine Fantasie von offenbar wenig sozial benachteiligten Wissenschaftlern, die nicht gelernt haben, mit wenig glücklich zu sein. Mehr …

  • Kommentar von Nathan Labhart

    ShanghAI Lectures

    Unter Prof. Rolf Pfeifer startete das damalige Artificial Intelligence Lab am Institut für Informatik 2009 die Vorlesungsreihe «ShanghAI Lectures» zusammen mit der Shanghai Jiao Tong University, die bis über Rolf Pfeifers Emeritierung hinaus weiterbesteht: www.shanghailectures.org Mehr …

  • Kommentar von Christian Schwarzenegger

    Zur Klärung

    Liebe Frau Jörgens, ihr Kommentar bezieht sich auf die Textstelle: «In einem ersten Schritt wurden im Juli 2017 Daten erhoben und Studierende und Mitarbeitende befragt.» Zur Klärung folgendes: Mit Datenerhebung ist nicht die Umfrage bei Studierenden und Mitarbeitenden gemeint, sondern das Sammeln von Daten wie Fläche, Anzahl Bände, Personalbestand und Kosten aller UZH Bibliotheken. Bei der Benutzerumfrage waren alle Mitarbeitenden und Studierenden der UZH eingeladen, sich zum zukünftigen Angebot der zukünftigen Bibliotheken zu äussern. Wir finden es sehr bedauerlich, dass sich nur so wenige Personen Zeit genommen haben, den Fragebogen auszufüllen. Weil die Umfrage nicht repräsentativ war, sind die Resultate auch nur als Hinweise in die Vernehmlassungsvorlage eingeflossen. Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Meinung auch im Rahmen der Vernehmlassung einfliessen lassen. Mit freundlichen Grüssen, Christian Schwarzenegger, Prorektor Professuren und Wissenschaftliche Information Mehr …

  • Kommentar von Alina Jörgens

    "Datenerhebung" ist optimistisch

    Ist die Bezeichnung "Datenerhebung" tatsächlich realistisch, wenn nicht einmal 5% der Studierenden berücksichtigt wurden und die Umfrage krass am Thema vorbeiging? Mehr …

  • Kommentar von Peter Truöl

    Gedenkfeier

    Angehörige des Physik-Instituts planen zu einem späteren Zeitpunkt ein Kolloqium abzuhalten zum Andenken an ihre verstorbene Kollegin, der sie viel verdanken und sich auch nach ihrer Emeritierung sehr verbunden fühlten. I. A. Ulrich Straumann, Peter Truöl Mehr …

  • Kommentar von Beat Butz

    Eine Persönlichkeit von grosser Authentizität

    Frau Prof. Verena Meyer war eine aussergewöhnliche Persönlichkeit, die ihre Fähigkeiten und Stärken generös in den Dienst der Wissenschaft in der Schweiz stellte, ohne viel Aufhebens davon zu machen. Frau Meyer beeindruckte durch ihre echte curiosité intellectuelle, die sich auf alle Wissenschaftsbereiche bezog, durch ihre stets inhaltsreichen Voten,die sie in klarer, ruhiger, sachbezogener Sprache vorbrachte, sowie durch ihr unprätentiöses Auftreten und den respektvollen Umgang mit ihren Mitmenschen. Hohe Anforderungen an sch selbst stellend, klare konzeptionelle Vorstellungen entwickelnd, fundiert und überzeugend in ihren Beiträgen, bescheiden in ihrer Selbsteinschätzung - dies alles machte sie zu einer Persönlichkeit, die zu Recht höchste Glaubwürdigkeit und Ansehen genoss. Beat Butz, Dr., ehem. Leiter der Abteilung (IV) Programme (NFP/NFS) des Schweizerischen Nationalfonds Mehr …

  • Kommentar von Rudolf Haltiner

    In guter Erinnerung

    Ich denke mit grossem Vergnügen an Verena Meyers Vorlesungen zurück und behalte sie als hervorragende Dozentin in Erinnerung. Mehr …

  • Kommentar von Anastasia Risch

    Ungleicher Meinungskampf

    Es ist interessant zu sehen, wie die Antworten von Prof. Berndt in jedem Fall präziser, aussagekräftiger und gehaltvoller sind als diejenigen von Prof. Lichand. Sowohl seine Aussagen über das paternalistische europäisch-amerikanische Denken als auch diejenigen über die immanenten Systemschwächen treffen meiner Meinung nach ins Schwarze - es ist schade, dass er damit am Rande der öffentlichen Meinung zu stehen scheint. Mehr …

  • Kommentar von Reinhard Bachofen

    Alpinökologie mit albanischen Studierenden

    Im August führen wir zum 3. Mal mit 16 albanischen Master- und PhD-Studierenden in der Alpinstation Piora (die UZH ist dort Partner) eine Arbeitswoche in Alpinökologie durch. Betreut werden die Gäste durch Dozenten und Doktoranden der UZH. Anschliessend werden in Zürich die umwelttechnologischen Institutionen, Wasseraufbereitung, Abwasserreinigung und Feststoffrecycling besucht und diskutiert, Anlagen, die in Balkanländern weitgehend unbekannt sind. Wir hoffen, dass für beide Gebiete ein Funke überspringt. Mehr …

  • Kommentar von Hans-Ulrich Kull

    Lob!

    Ich möchte nicht diesen wertvollen Beitrag kommentieren, sondern einfach einmal für diese Veranstaltungen Dankeschön sagen. ich erachte es als ein Privileg, allmonatlich dabei sein zu dürfen! Mehr …

  • Kommentar von Marcel Liechti

    Mathematik für junge Frauen

    Dieses Interview spricht mir aus dem Herzen. Als pensionierter Mathematik-Lehrer und immer noch aktiver Mathematik-Coach auf Matura-Niveau und Assessment-Prüfungsvorbereiter Mathematik an ETHZ und UZH mache ich die Beobachtung dauernd: Junge Frauen sind in Mathematik den Männern ebenbürtig! Wo liegt das Problem und zugleich die Lösung? Junge Frauen, vor allem auf der Gymnasialstufe, haben zu wenig Selbstvertrauen. Weiter erkennen sie selten die Schönheit und den Nutzen der Mathematik. Das Bild, dass Mathematik doch eher für Jungs passt, wird leider zu häufig von Mathelehrern untermauert. Ich habe immer wieder junge Frauen dahin ermutigt und gefördert, dass sie unbedingt mehr Vertrauen in ihre Mathematik-Fähigkeiten haben sollen. Hat eine junge Frau mal erste Erfolge verbucht, zeigt sich dies deutlich, dass sie meistens fokussierter Mathematik treiben mit in der Regel überdurchschnittlichem Erfolg. 5-6 Mathematikerinnen konnte ich so fördern und für die Mathematik begeistern. Mehr …

  • Kommentar von Walter Schaffner

    Transformed by the Nobel Prize

    Congratulations to having been chosen as a participant! In your interview you mention GMOs, and I assume Rich Roberts was among the Nobel laureate participants. I read elsewhere that he leads an initiative against the shrill and misleading campaign of Greenpeace against the use of GMOs in agriculture. When we both worked at Cold Spring Harbor Lab in the 70's I would not have dreamed of Rich, always a quiet, modest man, to ever engage in such an activity. Thanks to the Prize his voice is (hopefully) heard! Mehr …

  • Kommentar von Martin Spinnler

    Paternalismus

    "Was wir noch nicht diskutiert haben, ist, dass das Armutsproblem aus einer tradierten europäisch-amerikanisch geprägten Perspektive angegangen wird. Wir wissen, was Fortschritt bedeutet und was für die Menschen gut ist und was nicht. Das ist immer noch eine grundsätzlich koloniale Haltung und aus meiner Sicht auch gefährlich." Diese Aussage von Christian Berndt sollte man in Stein meisseln! Solange die 1. Welt "weiss", was für die 3. "gut" ist, solange wird sich nichts grundsätzlich ändern. Schon nur, weil man mit dieser Haltung Milliarden von Menschen suggeriert, dass sie unfähig sind, ihre eigenen Probleme zu lösen. Mehr …

  • Kommentar von Gabrielle Hess

    Drohnen in der Luft

    Auf dem Boden der Fahrzeugverkehr, im höheren Luftraum die Flugzeuge, im tieferen Luftraum sollen nun Drohnen den L-e-b-e-n-sraum besetzen. Der Mensch braucht Vögel, Pflanzen, Luft und Licht in der Stadt. Aber vielleicht gibt es ja einfach Wichtigeres als den Menschen. Mehr …

  • Kommentar von Johannes Katsarov

    Lasst uns Teil der Lösung sein

    Ich freue mich sehr, dass die Universität Zürich diese wichtige Konferenz ausgerichtet hat und LERU unterstützt. Als angehender Wissenschaftler wöllte ich nicht das Gefühl haben, womöglich alleine aufgrund meines Geschlechts mehr/weniger Erfolg gehabt zu haben. Bedauerlicherweise leben wir aber immer noch in einer Welt, in der wir alle daran zweifeln müssen, ob unser Erfolg oder Misserfolg in der Wissenschaft mit unserer eigenen Leistung zu tun hat. Dass die UZH sich engagiert, um Chancengleichheit herzustellen, finde ich nicht nur lobenswert: Es ist unsere moralische Pflicht. Wir müssen uns dabei auch des Problems bewusst sein, dass wir als Menschen dazu tendieren, den Status Quo zu verteidigen und "gut" zu finden, selbst wenn er fragwürdig ist. Änderung löst leider immer Widerstand aus, selbst wenn sie notwendig ist. Mein Wunsch an die UZH wäre, uns noch proaktiver Hilfsmittel an die Hand zu geben, um Vorurteile zu überwinden. Mehr …

  • Kommentar von Ruedi Berger

    Mit den Delfinen im Meer tauchen

    Lukas Denzler ist es gelungen, die vielseitigen Tätigkeiten und Aufgaben der Forscherin interessant und anregend mit ihrem Lebenslauf zu verknüpfen, auf die glücklichen Augenblicke eines Forscherlebens, aber auch auf dessen Widerwärtigkeiten hinzuweisen, wenn etwa inkompetente Politiker der Wissenschaft Steine in den Weg legen. Erfreulich auch, wie er die wichtigsten Anliegen von Angela Ziltener anhand lebendiger Beispiele hervorhebt. Auch ich wünsche der Forscherin Angela Ziltener auf ihrem steinigen Weg den besten Erfolg! Ruedi Berger. Mehr …

  • Kommentar von Roman Dosch

    Was für Geisteswissenschaftler wichtig ist

    Teil II: Der UNI-Leitung geht es nicht darum, die Bibliotheken auf den neusten Stand zu bringen, weil ein Bedürfniss vorhanden wäre. Es ist gerade umgekehrt: Man schafft neue Voraussetzungen und die Studentschaft/Mitarbeiter sind dann gezwungen sich danach zu richten! Der Verdacht erhärtet sich, dass die Uni-Leitung einfach modern, sprich "in" sein will. Vergleiche die Äusserung, man habe "...bei renommierten internationalen Universitäten erkundigt, wie etwa der Universität Harvard oder die Universität Leiden, die modernste Bibliotheks-Strukturen aufgebaut haben." Darum geht es also, um Moderniät, nicht um strukturelle Verbesserungen für die Studentenschaft. Man will etwas schweizweit Einzigartiges, das ist der Antrieb bzw. natürlich Kosteneinsparungen. Dann soll man es aber auch so komunizieren und nicht sich hinter Scheinargumenten verstecken. Mehr …

  • Kommentar von Roman Dosch

    Was für Geisteswissenschaftler wichtig ist

    Teil I: Für eine geisteswissenschaftliche MA-Seminararbeit braucht man mindestens 30 Bücher, nicht ein paar wissenschftliche digitale, im Internet abrufbare Aufsätze. Und selbst wenn alles digital verfügbar wäre: 30 Tools auf dem Computer, das Chaos wäre perfekt im Sinne "wo habe ich das gerade gelesen", Orientierungslosigkeit garantiert. Bei den physisch fassbaren Büchern weiss man aufgrund ihres Aussehens (=fotographisches Gedächtnis) wo und in welchem Buch ungefähr welcher Inhalt ist. Herr Schwarzeneggers Äusserung "Bei der Anschaffung (von Büchern) haben die Fakultätsmitglieder natürlich Mitspracherecht" ist geradezu überheblich. Hier haben die Fakultätsmitglieder eigenständig zu entscheiden, und nicht einfach untertänigst auf dero Gnaden ihre Empfelungen einzubringen. Mehr …

  • Kommentar von Adrian Kummer

    reiner Abbau von Gestaltungsmöglichkeiten

    In der Artikelüberschrift werden Vorteile des neuen Systems angekündigt. Im eigentlichen Text wird dann klar, dass es gar keine wirklichen Vorteile für die Studierenden gibt. Es geht rein nur um den Abbau von Möglichkeiten, das Studium zu gestalten. Die Kernkompetenz einer Uni ist Wissenschaftlichkeit. Und Wissenschaftlichkeit setzt die Tugend Ehrlichkeit voraus. Warum fehlt der Uni hier die Grösse, mit gutem Vorbild voranzugehen und ehrlich festzustellen, dass wegen Sparmassnahmen ein massiver Abbau an Gestaltungsmöglichkeiten erfolgt? Warum hat es die Uni nötig, auf Biegen und Brechen alles schönzufärben? Ich wünsche mir eine Uni, die menschliche Grösse beweist, indem sie unangenehme Dinge beim Namen nennt ! Mehr …

  • Kommentar von Lukas Keller

    Die Zentralbibliothek ist Universitätsbibliothek

    Ich bin erstaunt, dass die Zentralbibliothek nirgends erwähnt wird. Sie ist seit 1835 die Universitätsbibliothek. Es trifft daher nicht zu, dass an der UZH keine eigentliche Universitätsbibliothek existiert. Es ist zu hoffen, dass das Projekt «UZH-Bibliothek der Zukunft» in enger Zusammenarbeit mit der Zentralbibliothek, der grössten Bibliothek unserer Universität, erarbeitet wird. Mehr …

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