Neuste Leserkommentare

  • Kommentar von Helmut Haas

    Schlafen und Wachen

    1975-1987 betrieb ich als Oberassistent in der Neurochirurgischen Klinik (Prof. G. Yasargil) ein Labor an der Gloriastrasse genau gegenüber der Pharmakologie und untersuchte die Mechanismen des Wachseins im Gehirn: das histaminerge Wachsystem und die endogene Schlafsubstanz Adenosin sowie Lernen und Gedächtnis. Alex Borbély hat mich dabei selbstlos und freundschaftlich unterstützt und ermutigt. Sein Besuch und Vortrag am Lehrstuhl Neurophysiologie in Düsseldorf sind unvergessen, Danke Alex! Mehr …

  • Kommentar von Enrique Wintsch

    Wissenschaft trifft Spiritualität

    Es freut mich sehr, dass Bigna Lenggenhager den Zusammenhang von Körperbewusstsein und Selbstbewusstsein erforscht und sich dabei offenbar der Philosophie der Zenbuddhisten und der Altdaoisten nähert, die die Körperinteroception als das Tor zur Selbsterkenntnis lehren. Die Wahrnehmung des Herzschlages könnte man, bildlich gesprochen, als das Pochen an die Tür zu den tiefen Räumen des Selbst bezeichnen. Mehr …

  • Kommentar von Klaus W. Grätz

    Wie KI Leben retten kann.

    Liebe Frau Keller Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg. Kann mich noch gut erinnern als Sie Ihr Projekt erstmals vorgestellt haben (Nord1). Beste Grüsse, Klaus Grätz Mehr …

  • Kommentar von Ruedi Winkler

    Sandel lesen

    Vielleicht ist es für Studierte schwierig, die Argumente von Michael Sandel im Buch «Vom Ende des Gemeinwohls. Wie die Leistungsgesellschaft unsere Demokratien zerreisst.», S. Fischer, Frankfurt am Main 2020, anzunehmen. Mir (auch studiert) aber scheinen sie einen beträchtlichen Erklärungswert zu haben. Wer lange genug hören muss, er oder sie sei selber schuld, wenn der Erfolg ausbleibe, weil sie sich zu wenig bemühten, ist einfach nur froh, wenn endlich jemand laut zurückschlägt, und das macht Trump. Diese Aspekte ernst zu nehmen, wäre auch für uns in Europa nützlich, bevor noch mehr Trump-Jünger politisch Furore machen. Mehr …

  • Kommentar von Daniel Reidt

    Wurzelbehandlung

    Da Kinder sich ja kaum gegen Erwachsene durchsetzen oder die Komplexität der Misshandlung verstehen ist das sicher ein Schritt in die Zukunft. Alles was sich im Kind verwurzelt gibt es weiter. Traurig ist das es vermutlich 'auch' von Erwachsenen kommt die das selbe erlebt haben. Mehr …

  • Kommentar von Marc Wyss

    Covid oder Mensch

    Wie will man aufgrund einer RNA-Sequenz beurteilen , ob es menschliche oder Viren-RNA ist ? Mehr …

  • Kommentar von Eric Berger

    Gendermedizin

    Dass man nun altbekannte Tatsachen über Unterschiede in der Alterung von Mann und Frau als Gendermedizin bezeichnet, ist eigentlich kein Fortschritt. Wie lange dauert es wohl, bis man dieses Unwort des Jahres wieder vergessen darf? Mehr …

  • Kommentar von Kyra Richiger

    Herrlich diese Ausgabe!

    Diese Ausgabe hat es in sich. So viel Stimmiges las ich schon lange nicht mehr. Ich freue mich unendlich und von Herzen bedanke ich mich bei allen Beteiligten. „Gut Ding will Weile haben“, so kommt mir diese Ausgabe vor. Einmal wird die Wissenschaft sich beweisen und die Menschen werden ein besseres Leben leben. Weiterhin guten Mut! Kyra A. Richiger Bonderer Bonstetten Mehr …

  • Kommentar von Michael Hässig

    Lehren aus der Pandemie 2020

    Ich werde an der Seiorenuniversität UZH am 6.10.20 die Aussagen der beiden Herren noch weiter im gleichen Sinne beleuchten Mehr …

  • Kommentar von Walter Zueck

    An alles gedacht

    Für Studenten aller Züricher Bildungsinstitutionen bequem erreichbarer Standort. Hoher Wohnkomfort durch richtige Einordnung der Wichtigkeit des Schallschutzes für diese Zielgruppe, ein naher Park als Erholungsoase für Lernpausen und eine Architektur die die wohngemeinschaftsübergreifende Kommunikation und Gemeinschaft fördert. Als I-Tüpferchen obendrauf ernst gemeinter Einbezug von Kunst und Artenschutz. Ein toller Beitrag zur Erreichung der verabschiedeten Umweltziele. Mehr …

  • Kommentar von Patrik Winiger

    Hartmann M.

    Den Teil der Studie, den Sie zitieren, bezieht sich auf Emissionen von kurzlebigen NOx und SO2, und nicht auf langlebiges CO2 wie Ihre Einleitung vermuten lässt. Ihre Schlussfolgerung ist dementsprechend falsch. Jede Reduktion im Verbrauch von fossilen Brennstoffen hilft dem Klima. Der Konsum dieser Brennstoffe muss so schnell wie möglich auf Null. Dabei muss man nicht nur auf persönlichem Verzicht, sondern vor allem auch auf gesetzliche Richtlinien setzen. Der Hauptpunkt an der Studie, die Sie zitieren, ist nämlich, dass ein kurzweiliger(!) Flugverzicht nichts bringt. Foster et al 2020: (1)"...without underlying long-term system-wide decarbonization of economies, even massive shifts in behaviour, only lead to modest reductions in the rate of warming." (2)"...choosing a pathway with strong green stimulus assumptions, including climate policy measures, has a good chance (~55%) of keeping global temperature change above pre-industrial within the 1.5 °C limit."» Mehr …

  • Kommentar von Marina Hüppi

    Also "Neu" kann man das nun wirklich nicht nennen

    Nja, also Trauerfeiern und Hochzeiten gab es ja in Onlinegames wie WoW schon vor mehr als zehn Jahren. Natürlich waren alle Nichtgamer schon damals furchtbar "entsetzt" oder sprachen von Selbstinszenierung. Dabei war und ist die Sache simpel: wenn eine Trauergemeinschaft über mehrere Kontinente verteilt ist und einmal quer durch alle sozialen Schichten geht (also nicht jeder das Geld hat für eine Trauerfeier mal schnell nach Japan zu fliegen), dann ist es einfacher sich in einem Onlinegame, Forum oder einer Facebook-Gruppe zu treffen. Meist sind solche Treffen reiner Pragmatismus. Aber schön, dass die Schweiz mit schlanken 10 Jahren Verspätung merkt, dass es so etwas wie eine Digitalisierung gibt. Es beantwortet wohl die Frage ob wir den digitalen Anschluss verschlafen haben. Mehr …

  • Kommentar von Hartmann Markus

    Flugverzicht hilft dem Klima wenig

    Eine kürzlich publizierte Studie in "nature climate change" von Piers M. Forster e.a. (https://www.nature.com/articles/s41558-020-0883-0) zeigt freilich, dass die Engführung der Betrachtung auf den CO2-Ausstoss zu falschen Rückschlüssen führen kann: "We estimate that global NOx emissions declined by as much as 30% in April, contributing a short-term cooling since the start of the year. This cooling trend is offset by ~20% reduction in global SO2 emissions that weakens the aerosol cooling effect, causing short-term warming. As a result, we estimate that the direct effect of the pandemic-driven response will be negligible". D.h. selbst wenn der Flugverkehr komplett eingestellt würde, hätte das auf die Erderwärmung praktisch keinen Einfluss. Systemisch betrachtet wird nur eine Dekarbonisierung der Energieproduktion und der Wirtschaft überhaupt helfen. Die Forschung könnte hier weit mehr Effekte erzielen als durch den symbolischen Flugverzicht. Mehr …

  • Kommentar von Sabina Schaffner

    Ganz herzlichen Dank für eine ausserordentliche Leistung

    Gabriele Siegert hat auch in ihrem Amt als Interimsrektorin ihr Führungscredo gelebt – aufmerksam zuhörend, sorgfältig vorbereitet, dynamisch, konsequent ressourcen- und lösungsorientiert – und entscheidungsfreudig. Ausgestattet mit vielerlei Kompetenzen, wachem Geist und einem grossen Herzen für alle Angehörigen der UZH hat sie unsere Universität sicher durch die Wellen der vergangenen Monate gelenkt. Wir haben die gleichen Qualitäten bei Gabriele in ihrer Rolle als Prorektorin Lehre und Studium schätzen gelernt und danken ihr herzlich für diesen ausserordentlichen Einsatz für die UZH und die enorme Führungsleistung. Mehr …

  • Kommentar von Frank Esser

    Wir hatten nie einen Zweifel....

    Wir am Institut für Kommunikationwissenschaft und Medienforschung (IKMZ) kennen Gabriele seit bald 20 Jahren und hatten nie einen Zweifel, dass sie die Rolle der Rektorin auch in schwierigsten Zeit exzellent ausfüllen würde. Auch von uns ein herzliches Dankeschön an unsere grossartige Kollegin, die ihre grossartigen Qualitäten in den Dienst der gesamten Uni stellt. Weiterhin toi toi toi. Mehr …

  • Kommentar von Helga Lüthi-Schaller

    Vielen Dank für alles

    Ihre ruhige, warmherzige Art übermittelte, die meist eher etwas unheimlich anmutenden Informationen, in dieser doch ziemllich anders gewordenen Zeit äusserst hilfreich. Ein grosses Dankeschön ihr und dem ganzen Stab für den möglichst zeitnahen und ehrlichem Umgang mit allen Universitätsangehörigen zum Thema „Covid-19“ während des Frühlingssemesters 2020. Mehr …

  • Kommentar von Franziska Moll

    Verbindlich im Tagesgeschäft

    Wie schön, dass Gabriele Siegert hier für ihre Leistung gewürdigt wird. Besonders beeindruckt hat mich, dass sie neben den umfangreichen Aufgaben als Rektorin ad interim, auch weiterhin als Prorektorin Lehre und Studium ansprechbar war. Egal ob Totalrevisionen der fakultären Rechtsgrundlagen, neue Joint Masterstudiengänge oder Lehrveranstaltungsevaluationen – Gabriele Siegert und ihr Stab haben sich wie immer sorgsam, verbindlich und detailliert dieser Themen angenommen. Dafür herzlichen Dank. Mehr …

  • Kommentar von Peter Fuchs

    Sehr geehrter Herr Gamma

    Die Informationen, die Sie ansprechen sind auch weit verfügbar, gerade für Studenten mit Zugriff zu vielen empirischen Datenbanken. Oder sind verfügen Sie über besonderes Insiderwissen? Aber egal - schade, dass Sie auf den Kontext der Diskussion lenken, obwohl ich Ihnen eine inhaltliche Argumentation aufs Silbertablett gelegt hatte, als ich nach Handlungen fragte... Oder ist Ihre Antwort, die weissprivilegierte Aussage, dass wir Weissen diskriminiert werden? A-A-Programs benachteiligen nur jene Weissen, welche von strukturellem Rassismus profitiert hätten. Ich bin auch kein Fan, da Sie strukturelle Probleme auf indiv. Ebenen verschieben, wodurch es eben Verlierer gibt. Jedoch führen eben auch die strukturellen Probleme zur grundsätzlich indiv. Benachteiligung, welche wiederum den strukturellen Rassismus bekräftigt. Wenngleich A-A-Programme keine Lösung sind, so durchschlagen Sie wenigstens diese Negativspirale.Vorteile von überbevorteilten Menschen wegzunehmen ist keine Diskriminierung Mehr …

  • Kommentar von Hansruedi Rutz

    Verzerrte Studie bezüglich Tracking-App

    Guten Tag Eine verlässliche Studie sollte meiner Meinung nach alle Nutzende und Nicht-Nutzende von Mobiles und Computern miteinbeziehen. Auch die prozentuale Zahl der effektiv Nutzenden einer solchen Tracking-App, sollte nach dem Start der Installations-Möglichkeit der Tracking-App erfasst und auch Täglich aktualisiert und veröffentlicht werden. In der Studie fehlt der Hinweis, dass . . . 1. viele ältere CH-Bürger weder Computer noch Mobiles besitzen 2. viele besitzen noch älter Mobiles, auf denen sich die App nicht installieren lässt 3. viele werden die App aus Datenschutz-Gründen nicht installieren Wenn 1.-3. zusammen gezählt werden, sind dies sicher 30-50% der Bevölkerung Da ist es mehr als fraglich, ob diese Tracking-App ein “voller“ Erfolg sein wird. Zusätzlich zur Tracking-App müsste die CH-Bevölkerung in TV/Radio und Printmedien darüber informiert werden, in welchen Städten/Regionen sich Neuinfizierte ansteckten, d.h. die Bevölkerung dadurch sensibIlisieren. Danke Mehr …

  • Kommentar von Alex Gamma

    Lie by omission

    Lieber Herr Fuchs - das Problem im öffentlichen Diskurs heute ist nicht so sehr, dass Unwahrheiten gesagt werden, sondern dass immer grössere Teile der Wahrheit ausgeblendet werden, die für ein umfassendes Lagebild unabdingbar sind. Gelogen, wenn Sie so wollen, wird durch Auslassung, durch die Auswahl dessen, was gesagt wird und was nicht. Wenn Fr. Rost von alltäglichem Rassismus gegen US-Schwarze spricht, darf das als Pauschalaussage schon mal angezweifelt werden. Auffälliger ist jedoch, was unerwähnt bleibt: dass z.B. Floyds Totschlag nicht einem allg. Trend entspricht, dass es nachfolgend nicht einfach nur "Proteste", sondern Zerstörung und Plünderungen gab, dass schlechtere Lebensbedingungen Schwarzer kein Beweis für weissen Rassismus sind, dass sich die Lage der US-Schwarzen immer weiter verbessert, dass es durch weitverbreitete Affirmative Action-Programme u.ä. zur Diskriminierung Weisser kommt und dass in den Medien ein starker Anti-Weisser Furor (Rassismus?) zu spüren ist. Mehr …

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