Coronavirus

«Der sicherste Weg zur Normalität ist die Impfung»

Es gibt viele gute Gründe, weshalb sich auch junge, gesunde Studierende gegen Covid-19 impfen lassen sollten. Die UZH-Virologin Alexandra Trkola möchte Unschlüssige mit klaren, fairen Argumenten überzeugen – siehe Video.

Brigitte Blöchlinger

Noch unsicher, ob die Impfung gegen Covid-19 wirklich unbedenklich ist? Einfach Video anklicken und sich die überzeugenden Argumente der erfahrenen Virologin Alexandra Trkola zu Gemüte führen. (Video: Brigitte Blöchlinger)

Wenn das Wintersemester startet, werden gut 29'000 Studentinnen und Studenten an die UZH strömen. Die Mehrheit von ihnen ist geimpft, eine Minderheit (noch) nicht – aus unterschiedlichen Gründen.

  • Manche Studierende denken, es reiche doch, dass sie jung und gesund und ihre Eltern und Grosseltern geimpft sind; das Risiko einer Erkrankung sei vernachlässigbar.
  • Ein paar Studierende misstrauen dem schnell entwickelten Impfstoff und befürchten längerfristig unerwünschte Nebenwirkungen.
  • Andere haben im Bekanntenkreis gehört, dass eine Kollegin oder ein Freund die Nacht nach der Impfung mit Schüttelfrost und Fieber im Bett verbracht hat, und befürchten, dass die Impfung auch bei ihnen eine heftige Reaktion hervorrufen werde.
  • Einige Studentinnen beunruhigt das Gerücht, die Impfung könne unfruchtbar machen.
  • Und dann gibt es noch Freiheitsliebende, die es nicht leiden können, wenn Druck aufgesetzt wird, sich impfen zu lassen.

Gute Gründe für die Impfung

Alle diese persönlichen Bedenken sind zu respektieren, findet die UZH-Virologin Alexandra Trkola. Doch müssen Studierende abwägen, ob die Gründe für die Impfung nicht stärker wiegen: Je mehr Leute geimpft sind, desto schneller fallen die mühsamen Einschränkungen im Alltag. Je mehr Personen an der UZH geimpft sind, desto besser ist dies für den Lehrbetrieb an der UZH, denn zu einem guten Studium gehört der Austausch vor Ort. Ausserdem schützt die Impfung erwiesenermassen gegen einen schweren Krankheitsverlauf und gegen Long Covid – eine Folge der Corona-Infektion, die auch Jüngere betreffen kann und das Wohlbefinden über Monate enorm beeinträchtigt.

Alexandra Trkola beschäftigt sich seit Beginn der Pandemie an vorderster Front mit dem Coronavirus. Die Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie weiss, wovon sie spricht, wenn sie – unisono mit der Universitätsleitung – auch jungen und gesunden Studierenden empfiehlt, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen – auch weiblichen Studierenden. Denn dass die Impfung unfruchtbar mache, ist schlicht falsch, so Trkola.

Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit und erfahren Sie im Video von Alexandra Trkola, weshalb die vielen Einwände gegen das Impfen nicht stichhaltig sind.

Der Corona-Impfbus an der UZH

Im Corona-Impfbus können sich alle schnell und unkompliziert impfen lassen. Jeweils von 11:30 bis 18:30 Uhr.

Mo, 20.9.: UZH Irchel

Di, 21.9.: UZH Zentrum

Mi, 22.9.: ETH Zentrum

Do, 23.9.: ETH Hönggerberg

Fr, 24.9.: UZH Oerlikon

Mo, 27.9.: UZH Irchel

Di, 28.9.: UZH Zentrum

Mi, 29.9.: ETH Zentrum

Do, 30.9.: ETH Hönggerberg

Brigitte Blöchlinger, Videojournalistin

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