Neues «unimagazin»

Schwerpunkt: «Besser Lernen»

Lernen hinterlässt Spuren: im Gehirn und in der Bildungsbiografie. Im Dossier des neuen «unimagazin» geht es darum, welche neurobiologischen Prozesse der Erwerb von Wissen auslöst, und wie wir am erfolgreichsten lehren und lernen.

Kommunikation

Früher wurde die Schule nicht hinterfragt. Sie war wie die Kirche Teil des kollektiven Unbewussten, sagt der Erziehungswissenschaftler Kurt Reusser. Die Gesellschaft machte sich wenig Gedanken darüber, was gute Schule ausmacht.

Heute ist das anders. Schulische Lehr- und Lernformen werden reflektiert und fundamental erneuert. Erziehungswissenschaftler, Psychologen und Neurowissenschaftler der Universität Zürich beteiligen sich an diesem Prozess. Sie generieren neue Erkenntnisse darüber, wie wir am besten lernen.

Im Dossier «Besser Lernen» des neuen unimagazins wird gezeigt, wie sich der Schlaf auf das Lernen auswirkt und wie unser Hirn bis in hohe Alter flexibel und lernfähig bleibt.

Mit Bildungsexperten und Neuropsychologen wird diskutiert, wie das Lernen das Gehirn verändert und welches die Erfolg versprechendsten Formen des Lehrens und Lernens sind.

Und es wird erörtert, wie die Schule organisiert sein muss, damit möglichst viele Kinder integriert werden können.

Weitere Themen

Alltag im Krieg – Der Humangeograf Benedikt Korf hat in Sri Lanka die Auswirkungen des langjährigen Konfliktes zwischen den rebellischen Tamil Tigers und der singhalesischen Regierungsarmee auf die Bevölkerung untersucht. Seine Forschung macht deutlich, wie unterschiedlich die Menschen vom Krieg betroffen sind und wie sie damit umgehen. Und es gelingt ihm zu zeigen, wie Konflikte entstehen oder vermieden werden könnten.

Ambivalenter Wissensvermittler – der Jude Petrus Alfonsi konvertierte im 12. Jahrhundert zum Christentum. In seinem «Dialogus» kritisierte er mit spitzer Feder Judentum und Islam und prägte damit nachhaltig das Bild dieser Religionen in Westeuropa. Die Mittellateinerin Carmen Cardelle erarbeitet mit neuen technischen Mitteln die erste kritische Edition des einflussreichen Werkes.

Vergangenheit durchleuchten – Myriam Bienenstock ist überzeugt, das Gesellschaften und Staaten aus ihrer Geschichte lernen können. Die Philosophin ist die erste Sigi-Feigl-Gastprofessorin für jüdische Studien – ein Porträt.

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