Meldung für UZH-Mitarbeitende

Adressdaten von Swisscom-Kunden entwendet

Die Swisscom hat die UZH heute darüber informiert, dass Unbekannte sich im Herbst 2017 missbräulich die Kontaktdaten von Swisscom-Kunden verschafft haben. Davon sind auch Nutzerinnen und Nutzer der Universität Zürich betroffen. Besonders schützenswerte Daten wurden nicht entwendet.

Kommunikation

 

Laut Swisscom wurden die Kontaktangaben von rund 800 000 Swisscom-Kunden von Unbekannten kopiert. Betroffen auch Nutzerinnen und Nutzer der Swisscom an der UZH.

Wie die Swisscom heute mitteilte, handelt es sich bei den entwendeten Daten in der grossen Mehrheit um Firmenanschlussnummern, kombiniert mit dem Firmennamen.

Diese Angaben sind häufig öffentlich abrufbar, etwa über Telefonverzeichnisse. Deshalb gelten sie gemäss Datenschutzgesetz als «nicht besonders schützenswert». Die Swisscom versichert, dass besonders schützenswerte Daten wie Passwörter, Verbindungs- und Zahlungsdaten nicht betroffen waren und von Swisscom besonders geschützt werden.

Eine mögliche Auswirkung des Vorfalls ist, dass Mobilfunknutzer unerwünschte Werbeanrufe erhalten könnten. Bis dato hat Swisscom aber keinen Missbrauch feststellen können.

Vorgehen für UZH-Mitarbeitende:

- Mitarbeitende der UZH können mit einem SMS mit dem Stichwort «INFO» an die Nummer 444 erfahren, ob ihr jeweiliger Anschluss betroffen war.

- Sollten Mitarbeitende sich nicht mehr sicher sein, ob sie den Firmenanschluss in ihrem privaten Kundencenter eingebunden haben, können sie dies hier prüfen.

- Unerwünschte Anrufer lassen sich direkt am Endgerät blockieren. Anleitung der Hersteller der gängigsten Hersteller finden Sie hier: Apple   Samsung

- Informationen für Swisscom-Kunden gegen Werbeanrufe finden Sie hier.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der UZH können sich bei Fragen auch an die Informatikdienste der UZH wenden (Frau Silvia Peterlin).

 

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