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Cityport Zürich Oerlikon

«I hereby declare the building open»

Gestern wurde es von Rektor Andreas Fischer offiziell eingeweiht, das neue Gebäude der Universität Zürich in Zürich Oerlikon. Der moderne Bau steht neben dem Bahnhof und bietet rund 200 Mitarbeitenden Platz. Für Studierende stehen Unterrichtsräume mit gut 500 Sitzplätzen zur Verfügung.
Roland Gysin

Noch vor gut hundert Jahren hauste die Universität Zürich im Südflügel der ETH. Erst 1914 wurde das Hauptgebäude an der heutigen Rämistrasse nach dreijähriger Bauzeit eröffnet. Nach und nach kamen weitere Gebäude dazu. Der letzte grosse Wurf datiert aus dem Jahre 1979: Die Eröffnung der ersten von insgesamt fünf geplanten Bauetappen am Standort Irchel.

Zufriedene Umzüger an der Cityport-Eröffnung: Am neuen Standort der UZH in Oerlikon sind fünf Institute und Abteilungen untergebracht.

Der Campus blieb ein unerfüllter Traum. Dafür kamen ab 2003 mit Bauten an der Andreas- und der Binzmühlestrasse zwei neue, grosse Gebäude in Zürich Oerlikon dazu. Seit gestern hat die Universität mit der offiziellen Einweihung des Cityports durch Rektor Andreas Fischer in Zürich Nord neu gar ein drittes Standbein.

Den Studierenden gefällt's

Das Gebäude für gut 200 Mitarbeitende an der Affolternstrasse liegt in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Oerlikon. Die Unterrichtsräume bieten rund 500 Studierenden Platz. Im grössten Hörsaal stehen 140 Sitzplätze zur Verfügung. Das heisst auch, dass für grössere Veranstaltungen auf Räume am Standort Irchel ausgewichen werden muss.

Rektor Andreas Fischer bei der Eröffnung: Neben den Standorten Zentrum und Irchel erhält die UZH in Oerlikon ein drittes Standbein.

Den Studierenden gefällt’s, auch wenn die Zeit fürs Gebäude-Hopping zwischen den Vorlesungen und Seminarien manchmal knapp bemessen ist. «Sauwohl» fühlt sich auch Ingrid Tomkowiak, Professorin für Europäische Volksliteratur am Institut für Populäre Kulturen. Sie mag besonders die Nähe zum Bahnhof und hat noch «nie ein so grosszügiges Büro» gehabt.

Zentrale Heizung und Lüftung

Wer mit dem Auto unterwegs ist, wie Dieter Ruloff, Professor für internationale Beziehungen, hat es etwas komplizierter. Universitätsparkplätze finden sich nur an der Binzmühlestrasse in 10-minütiger Fussdistanz, oder dann muss man von der benachbarten ABB einen Parkplatz für 180 Franken im Monat mieten. Aber das sei machbar. «Es ist schön hier.»

Populäre Kulturen, Politik- und Filmwissenschaft und auch das NCCR Democracy und die Abteilung Business Application sind im Cityport.

Gewöhnungsbedürftig sind die Fenster, die sich nicht öffnen lassen. Das 2002 erbaute Haus wird im Sommer zentral gekühlt und im Winter zentral geheizt. Und wer ein warmes Essen möchte, muss sich in der Cafeteria mit Hot Dogs oder einem Croque Monsieur begnügen. Oder sein Glück in einem der Restaurants und Take-aways in der Umgebung versuchen.

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